Heilsbronn in alten Ansichten

Heilsbronn in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Johannes Hung
Gemeente
:   Heilsbronn
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5520-5
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heilsbronn in alten Ansichten'

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59. Diese künstlerisch prachtvolle Kassettendecke befindet sich im ehemaligen Arbeitszimmer des Abtes in der ersten Etage der Neuen Abtei, mit Kreuzen, Quadraten, goldenen Sternen und Fruchtzapfen. In einer Wandnische steht in Holz die Mutter Gottes, um 1500. Derartige, ja nicht ganz billige Ausschmückungen bezahlten die Äbte aus ihrer Privatschatulle.

60. Leonhard Brechetsbauer (1869-1959) war zunächst in unserer Martkgemeinde 'Gasmeister' von 1905 bis 1918 und mußte die Gasuhren ablesen, wobei er manches schlechte Wort schlucken mußte. Von 1912 bis 1934 übte er hauptamtlich seinen Dienst als 'Mädchen für alles' aus und hatte dabei mancherlei Funktionen, erst als Ausklingier und Magistratsbote, dann als Schutzmann, zuletzt als Polizeioffiziant. Auf dem Bild trägt er seine blaue Polizeilitewka mit Schulterklappen und dem KurzsäbeI. Die Mütze mit weiß-blauer Kokarde und dem Stadtwappen ist ebenfalls blau mit roter Biese. Bei hochoffiziellen Anlässen, zum Beispiel beim Ausklingeln der Mobilmachung am 1. August 1914, trug er sogar eine 'Pickelhaube' mit goldenem (I) Adler und Helmspitze.

61. Hufbeschlag vor' der Schmiede am Markt durch den Hufbeschlagmeister Konrad Wagner. Er macht gerade bei dem Hengst das Hufeisen 'schart', das heißt auf der Beschlagbrücke schraubt er am äußeren Schenkelende des Eisens einen griffigen H-Stollen und am inneren zur Vermeidung von Verletzungen einen stumpfen Stollen ein. (Um 1950.) Infolge des Rückgangs des Pferdebestandes ist das Handwerk der Hufschmiede immer weniger gefragt.

62. Die Heilsbronner 'Unterwelt' ist keine kriminelle Vereinigung, sondern der fast mannshohe Tunnel für die Schwabach, wie sie hier unterirdisch den Marktplatz und die Abteigasse durchfließt. Nach der Bauart und den Sandsteinbrocken zu urteilen, stammt das Gewölbe noch aus der Klosterzeit. Die sonst völlig harmlose Schwabach hat bei Überschwemmungen schon manches Unheil angerichtet, das letzte Mal 1947, als das Wasser im Refektorium 1.50m hoch stand und Bänke und Stühle herumschwammen. Im Klosterareal gab und gibt es noch heute, allerdings kaurn noch begehbare, mehrere Tunnels, die den Mönchen bei Gefahr als Fluchtwege dienten.

63. Die Kapelle des Kapellmeisters Georg Brunner aus Heilsbronn, 1928. Er selbst steht mit dem Taktstock hinter der Pauke.

64. Das Haus steht in der Abteigasse Nr. 3, vor dem Zweiten Weltkrieg mit Museumsgasse bezeichnet, weil dieser Weg zum leider nicht mehr vorhandenen Heimatmuseum in der Neuen Abtei führte. Das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der Vorbau wurde als Laden 1888 errichtet. Das Fachwerk des oberen Stockwerkes wurde erst 1965 freigelegt. Heutiger Hausbesitzer ist die Familie Lowig, die hier ein Antiquitätengeschäft betreibt.

Kloster Heilsbronn.

65. Bliek auf die Marktgemeinde vom Westen aus, um 1905, mit Badweiher und Ringmauer. Das große, zweistöckige Haus, fast in der Mitte des Bildes, gehört dem Handelsmann Michael Kupfer, rechts daneben das kleine Haus dem Uhrmachermeister Rammensee.

66. Dieses Prinzregent-Luitpold-Denkmal stiftete 1911 der Bankier Ludwig Kammerecker, Ehrenbürger von Heilsbronn, deswegen ist der Name dieses Platzes nach ihm benannt. Die Aufnahme von ca. 1914 zeigt das schon zur Klosterzeit bestehende Gasthaus 'Zum Adler' mit einer SaalKegelbahn. Rechts die Gendarmeriestation, seit 1918 Rathaus. Der kleinere, hinten angebaute Hausteil war bereits 1901 von der Gemeinde für Verwaltungszwecke gekauft worden.

67. Ländliches Idyll, um 1934, aus der Badstraße mit den Kindern Hans und Maria Moser, letztere Pauline gerufen, mit Scheune und Wohnhaus ihrer Eltern, das sie sich mit der Familie Brechetsbauer teilten. Dahinter lugt das 1921 aufgestockte Haus des Postboten Schwab vor, sowie das Anwesen des Gerbermeisters Friedrich Wiesner. Die Badstraße war früher ein besserer Feldweg, im Volksmund auch Hoadern- (Lumpen), bzw. Kellergasse genannt, weil sich hier der Sommerbierkeller der Brauerei Bischoff befand.

68. Die landschaftlich hübsch gelegene 'Schönau' mit dem Weiher, die wegen ihrer Ruhe und wohl auch Preiswürdigkeit bis zum Zweiten Weltkrieg vielfach von Gästen aus Sachsen als 'Sommerfrische' beliebt war. Aber auch die Heilsbronner Bürger waren nicht abgeneigt, bei der gut geführten Gastwirtschaft sich den Genüssen des Lebens unter schattigen Bäumen, beim Kegelspieloder sogar Tanz auf dem 'Pariser' (Holzpodium im Freien), hinzugeben.

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