Heilsbronn in alten Ansichten

Heilsbronn in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Johannes Hung
Gemeente
:   Heilsbronn
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5520-5
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heilsbronn in alten Ansichten'

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69. Das Obere Tor, um 1350 erbaut, von der Stadtseite gesehen, mit der Sattlerfamilie des Ludwig Dürnhöfer um 1905. Werkstatt und Laden befanden sich auf dieser Seite des Tores, das damals noch keinen Bogen hatte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg bekam es die heutige Form.

70. Die 'Werkvolksiedlung' in Heilsbronn um 1952. Sie wurde sehr bald nach dem letzten Krieg nach Rodung des hier bisher stehenden Eichenwaldes in Angriff genommen. Besonders die vielen Vertriebenen in der Stadt und Umgebung sollten wieder eine Heimstatt erhalten und aus ihren Notquartieren herauskommen. Unter den Initiatoren sind vor allen Dingen der katholische Geistliche Rat und Pfarrer Hans Hausmann, Ehrenbürger von Heilsbronn, und Bernhard Lebherz, selbst Flüchtling aus Neu-Pasua bei Belgrad, zu nennen, die sich erhebliche Verdienste für das Werk erworben haben. Kein Wunder, daß in dieser Siedlung Straßennamen zu finden sind, die an die alte Heimat erinnern, wie z.B. Breslauer Straße, Donauschwabenstraße und andere. Auf dem Foto stehen noch am Waldrand die Baracken, die zunächst den Flüchtlingen die erste notdürftige Bleibe boten.

Heil bronn

Obere Tor t Katharinenturm

71. Dieses Foto (um 1905), wohl eines der ältesten Aufnahmen Heilsbronns, zeigt von links nach rechts: Das Forstamt, Haus Stöcklein, Lehr, Dürnhöfer mit dem noch 'gotischen' Oberen Tor, Johann Lederer mit Vorlaube (ehemals Gemeindewachthaus), das kleine, einstöckige Haus von Willy Dom, Friseur Hofmann, später Lang und den Gasthof 'Goldener Stern' mit der Krippe zum Abfüttern der Pferde vor der Türe,

72. Getreidetrusch 1928 in der Badstraße mit der Maschine der Heilsbronner Dreschgenossenschaft. Auf dem Trecker, ein Lanz Bulldog. der alte Schroll als Maschinist. Links die Scheune des Georg Michael Hahn, daneben Scheune und Haus von Leonhard Mitsam. Ganz rechts in der Menschenreihe Georg Hahn.

73. Die Konfirmanden von 1911 mit Pfarrer Sper! (links an der Kirchentür) und rechts der Lehrer und Kantor Rudolf Strobel, unterhalb von ihm der Konfirmand Leonhard Mitsam. Die Mädchen haben auf dem Schoß ein weißes Taschentuch, natürlich mit dem selbstgestickten Monogramm. In der zweiten Mädchenreihe die Vierte von rechts ist Margarete Mitsarn, später verheiratet mit Leonhard Kupfer.

74. Der Lehrer Rudolf Strobel mit seiner Volksschulklasse vor dem nördlichem Eingang zum Münster, um 1900. In Vorra 1860 geboren und 1933 in Heilsbronn gestorben, versah er hier den Schuldienst ab 1893 als anerkannte Kapazität bis zum Ende der zwanziger Jahre. Er war noch ein Schulmann alter Ordnung und wirkte hier als 1. Lehrer (Oberlehrer) und Organist. Einer ganzen Generation hat er sein Wissen vermittelt und sie auf das Leben vorbereitet. Die Gemeinde würdigte seine Verdienste 1923 durch die Verleihung des Ehrenbürgerrechts.

75. Das Haus des Postboten Georg Schwab in der Badstraße Nr. 18. 1921 wurde das Gebäude aufgestockt. Vor dem Haus Frau Schwab mit ihren beiden Kindern.

76. Hausschlachtung 1931 beim Kaufmann Albrecht in der Pfarrgasse. Links der Hausherr, Mitte der Hausrnetzger Leonhard Mitsam, rechts der Bruder von Herrn Albrecht. Das Schwein wurde im Trog gebrüht, die Eingeweide im Liegen entnomrnen, ebenso das Rückenstück mit Kopf und Schwanz, das gerade präsentiert wird. Der übliche Schlachtvorgang mittels einer Leiter war hier anscheinend noch nicht bekannt, oder absichtlich nicht 'en vogue'. Mancher Hausschlächter, der sogenannte Brandrnetzger , sengte die Schweineborsten beim am Boden auf Stroh liegenden Tierkörper ab, indem man ein Feuer entfachte.

77. Der 'Einspänner' des Kaufmanns Adam Pirner aus der Neuendettelsauer Straße Nr. 2, gefahren von seinem Sohn Friedrich, Friseur und letzter 'Pflasterzolleinnehmer' von Heilsbronn, ist gerade unterwegs, wie hier in der Gemeinde Neuendettelsau um 1925. Er betreibt für seinen Vater 'Landhandel' und hökert die Ware in den einzelnen Ortschaften aus. Rechts von ihrn thront auf dem Pferd seine dreijährige Tochter Dorothea Margarete.

78. Das Haus Nürnberger Straße Nr. 9 vom Kaufmann Martin Schröppel (unterer Schröppel) vor dem Ersten Weltkrieg, wohl in einer Art Jugendstil, als Alterssitz erbaut, wurde es 1969 für geschäftliche Belange etwas verändert (Autohaus Arnold/Rossbach).

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