Heinsberg in alten Ansichten Band 1

Heinsberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   H.P. Funken
Gemeente
:   Heinsberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4707-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heinsberg in alten Ansichten Band 1'

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39. An der Stelle, an der heute das Altersheim 'St. Josef" in der Geilenkirchener Straße liegt, konnte nach langjährigen Bernühungen, 1916 eine 'Höhere Mädchenschule' durch die Genossenschaft der Franziskanerinnen von Nonnenwerth eröffnet werden. Als Schulgebäude diente das Haus der ehemaligen Gaststätte 'Zum Deutschen Haus', Die Schule arbeitete nach dem Lehrplan eines Lyzeums. 1923 eröffneten die Schwestern auch einen Kindergarten. Sie erbauten eine Turnhalle, die nach dem Schulbetrieb dem Turnverein 'Eintracht' als Übungsstätte diente. Auf dem Bild stehen die Schülerinnen in Schürzen vor dem Schulhaus. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Schule geschlossen. Karte: Verlag H. Wahlen, Heinsberg 1925.

40. Madehen aus Heinsberg und aus der Urngebung besuchten die Höhere Mädchenschule, die auch 'Töchterschule' genannt wurde. Nach fünfjährigern Besuch steilte sich die erste Abschlußklasse nach der Prüfung dem Fotografen. Die Aufnahme entstand vor einer Waldkulisse im Atelier. Oben stehend, von links nach rechts: Joh. Schafhausen, Frieda Hesemann, Getrud Cüppers (Straeten), Maria Corsten und Frieda Randerath. Mittlere Reihe: Lilli Wecks, Maria Farber, Eva Esser (Erpen), Eta von den Driesch und Agnes Schreinemacher (Haaren). Untere Reihe: Franziska Bautsch, Elisabeth Zohren, Gretel Wolpers und Nini Mühlenbruch. Aufnahme: C. Mergelsberg, 1921.

41. Noch um 1870 zog während der Sommermonate ein Kuhhirt, im Volksmund 'Hoal uut' genannt, durch die Stadt und holte die Kühe der Ackerbürger zusammen. Er trieb zu dieser Zeit noch eine Herde von einhundertfünfzig Kühen zur Weide auf den 'Driesch' (Wiesengelände am heutigen Sportplatz). Damals wohnten noch viele Bauern im 1nnern der Stadt, heute liegen die wenigen landwirtschaftlichen Betriebe an den Ausfahrtstraßen, Auch Konrad Oidtmann, der hier mit seiner Schlagkarre zum Feld fährt, hatte seinen Betrieb auf der Linderner Straße. Er war in ganz Heinsberg beliebt, denn über Jahrzehnte erfreute er am St. Martinstag die Heinsberger Kinder als St. Martin. Aufnahme: um 1930.

Turnv erein .. Eintra hr

42. Junge Heinsberger grimdeten 1897 einen Turnverein, der den Namen TV 'Eintracht' erhielt. Seine Mitglieder pflegten das Geräteturnen und den Kraftsport. Die ersten Übungsstunden fanden im Kellerzimmer der Gaststätte Heinen, Apfelstraße, statt. Bald zählte der Verein viele junge Männer als Mitglieder und trat mit turnerischen Veranstaltungen, besonders bei den Winterfesten in der Schützenhalle auf, Das Bauen von 'Pyramiden' war um die Jahrhundertwende eine beliebte Übung. Nach einer Siegerehrung ließen sich die Turner mit ihrem damaligen Vorsitzenden Lehrer Römchens (im Gehrock) fotografieren. Aufnahme: 1910.

43. Dem Turnverein 'Eintracht' wurde im Herbst 1919 eine Frauenriege angeschlossen. Sie bestand zuerst aus zwölf fortschrittlichen Heinsbergerinnen. Langjähriger Vorturner dieser Frauenriege war Ludwig Jöris, der während einer Übungsstunde in der Turnhalle inmitten seiner Turnerinnen steht. Obere Reihe, von links nach rechts: M. Jansen, C. Schwarzmanns, M. Weiler und E. Vader. Untere Reihe: A. Breuers, B. Schlier, U. Houben, Ä. Schwarzmanns, M. Bossinger und K. Bohnen. Aufnahme: um 1930.

44. Die linke Häuserzeile der unteren Apfelstraße von der 'Gastes Jatz' bis zur Hochstraïse, die hier teilweise durch eine Fahne verdeckt wird, hieß in der Stadt 'dr Kreethüvel'. In früheren Jahrzehnten saßen hier abends die Nachbarn vor ihren Häusern und unterhielten sich; dabei kam es auch zu mehr oder weniger harmlosen Zänkereien ('kreeten'). Auf dieser Fotografie ziehen der Turnverein und andere Vereine durch diesen Straßenteil. Zwischen dem ersten Haus rechts (früher: G. Lennartz, spater Backhaus) und dem nächsten Haus floß der Mühlenbach, der dann von dort aus unter der Straße weitergeführt wurde. Aufnahme: J. Karnps, um 1930.

45. Im Mittelalter wurden Arme und Kranke in einem sogenannten Gasthaus gepflegt. Diese kirchliche Einrichtung hielt sich in Heinsberg bis in das 19. Jahrhundert. Dann kam das 'Gastes' in den Besitz der Stadt und wurde 1858 durch einen Neubau, dem St-Josefsstift, auf der Apfelstraße ersetzt. Der damalige Bürgerrneister H.J. Weber spendete fast sein ganzes Verrnögen für diesen Bau. 1890 wurde das damalige Armenhaus in ein Krankenhaus umgewandelt, das dann 1891 die Schwestern vom Heiligen Vinzenz übernahmen. 1929 wurde es durch ein großes Krankenhaus an der Westpromenade erweitert. Unser Bild zeigt Patienten, Pflegerinnen, Pfleger und die Stationsschwester Juditha in einem Krankenzimmer. Aufnahme: um 1930.

46. Dieses Bild von der Apfelstraße mit der Einmündung der Kirchhovener Straße zeigt, wie sehr sich auch diese Straße verandert hat. Die Bürgersteige waren mit dieken Kieseln gepflastert, die Abwasser flossen durch Gossen, und die Fahrbahn hatte ein Kopfsteinpflaster. Viele Häuser waren weiß gekalkt und bildeten zu den roten Ziegelfronten einen lebhaften Kontrast. Im ersten Haus links (heute Metzgerei Metzmacher) war die Schmiede Wennmacher, später W. Jansen. Rechts, vor der langen hohen Gartenmauer des Damenstiftes standen Lindenbäume. Das neugotische Kreuz (rechts im Bild) wurde 1857 zum fünfundzwanzigsten Priesterjubiläum des Dechanten Endepols erbaut. Vorher hat dort ein Holzkreuz gestanden, das im Volksmund 'Schwanekrütz' genannt wurde. Aufnahme: C. Mergelsberg, um 1890.

47. In der Schmiede Wennmacher in der Apfelstraße (heute Metzgerei Metzmacher) ließen viele Heinsberger Bauern und Fuhrleute die Pferde beschlagen und ihre Wagen und Karren herrichten oder reparieren, 1912 übernahm der Schmied W. Jansen die Werkstatt. Auf dem Bild sehen wir ihn vor einem Karrenrad. Neben ihm stehen zwei Gesellen, ganz links im Bild Fräulein Ä. Wennmacher, eine Schwester des ehemaligen Besitzers, daneben die Frau des Meisters mit Töchterchen Maria. Später wurde die Schmiede in die Weberstraße verlegt. Aufnahme: um 1913.

48. An der oberen Apfelstraße lag neben der 'Großen Krone' (später evangelische Kirche) die Gaststätte 'Zur Kleinen Krone', In unserer Zeit wohnte die Familie P. Dohmen in diesem Haus. Daneben befand sich die Metzgerei und Gaststätte 'Heinen', die, wie viele andere Heinsberger Wirtschaften, ein 'Kellerzimmer' hatte. Das Schild der Bürstenfabrikation Lechner verrät wie einfach damals geworben wurde. Zu dieser Zeit kannten die Heinsberger Geschäfte nur Aushängeschilder, dekorierte Schaufenster oder Reklame waren unbekannt. Das Bild zeigt einen Aufzug der Heinsberger Schützen, die damals weiße Hosen und dunkle Röcke trugen. Aufnahme: um 1895.

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