Heinsberg in alten Ansichten Band 1

Heinsberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   H.P. Funken
Gemeente
:   Heinsberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4707-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heinsberg in alten Ansichten Band 1'

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69. Im typischen Baustil der Zeit wurde die Heinsberger Gasanstalt 1907 erbaut, die viele Jahrzehnte hindurch, auch noch nach dem Anschluß der Stadt an das Elektrizitätsnetz (um 1925), die Haushalte mit Gaslicht und Gas zum Koehen versorgte. Bis 1907 wurden die Straßen der Stadt nur dürftig mit Petroleumlampen, die an einer Kette über der Fahrbahn hingen, beleuchtet. Auch die Gaslaternen wurden lange Zeit abends und morgens von einem Laternenanzünder an- und ausgemacht. Das Haus im Bild links war die Wohnung des Gasmeisters, im Hintergrund stand der Gasbehälter und daneben das Gaswerk. Karte: Verlag C. Mergelsberg. 1907.

70. Seit 1869 bestand der 'Katholische Gesellenverein'. Seine Mitglieder befaßten sich mit sozialen, religiösen und politischen Fragen und pflegten das gesellige Leben. Der Verein beteiligte sich auch an vielen innerstädtischen Ereignissen. Bereits 1894 versuchte der Vorstand des Vereins seine Mitglieder, etwa sechzig bis achtzig an der Zahl, durch Referate und Schulungen beruflich weiterzubilden. Unser Bild zeigt den Gesellenverein, der heute als 'Kolpingfamilie' weiterlebt, mit seinem Präses Kaplan Fröschen und dem Vizepräses Pelzer. Aufnahme: A. Mergelsberg. um 1930.

7 L Die Apfelstraße, die Patersgasse und der Kirchberg hatten bis 1837 keine feste Fahrbahn. Dann bekamen sie ein 'Katzenkopfpflaster'. Spater wurde die Apfelstraße mit Kopfsteinen ausgebaut. Die meisten Landstraßen, die heute aus Heinsberg hinausführen, wurden erst um 1830 winterfest angelegt. 1925 bekam die Geilenkirchener Straße eine neue Straßendecke. Auf dem Bild sehen wir Straßenarbeiter der Firma Frauenrath vor der Dampfwalze. Zweiter von links Josef Busch, vierter von links Martin Tillmanns, fünfter von links Josef von der Ruhren, erster von rechts Hubert Jütten, zweiter von rechts Joseph Stepprath. Aufnahme: 1925.

72. Viele Länder hatte der Schreiner Hubert Melchers auf seiner Wanderschaft gesehen und war bis nach Jerusalem gekommen. Nach seiner Rückkehr errichtete er 1878 in der unteren Hochstraße, im heutigen Haus Küppers (Bürobedarf), eine Möbelwerkstatt. Sein Sohn Josefübernahm den Betrieb und richtete sie mit den damals modernsten Maschinen ein, unter anderem mit einer soeben entwiekelten Bandsäge (links im Bild). Der Meister steht mit seinem Bruder Willi Melchers, der lange Jahre als Bankkaufmann in der Heinsberger Volksbank tätig war, im Hintergrund (hinten rechts). Ein Geselle zeichnet den Aufriß eines Möbelstückes (im Vordergrund), und vorn rechts steht der technische Zeichner des Betriebes. Aufnahme: um 1900.

73. In den Gebäuden hinter dem ehemaligen Praemonstratenserstift an der Klostergasse eröffnete 1916 Christian Windelen, der damals den Komplex erworben hatte, eine Treibriemenfabrik. Aus Lederkernstücken wurden in dem Werk lange Lederstreifen geschnitten (vorn rechts im Bild). Nachdern sie angeschärft waren, nähten die Arbeiter sie mit der Hand zusammen. Das Bild zeigt den Werkraum mit den heute altertümlich anmutenden Maschinen, die damals für die Fabrikation gebraucht wurden. Aufnahme: um 1920.

74. In einer um 1925 entstandenen Laienspiel- und Volkstanzschar pflegten junge Leute auch das Volkslied und das Wandern. Ihre Darbietungen, zu denen sie zünftige Trachten trugen, wurden von den Heinsbergern gern besucht. Studienrat Dr. Gotzes als Leiter der Kreisjugendpflege und später Lehrer Übachs förderten die Gruppe. Ihr Leiter war jahrelang Heinz Becker. Das Bild zeigt Mitglieder der Spielsohar auf einer Wanderung durch die Umgebung. Von links nach rechts: Willi Laumen, Heinz Becker, Stephan Kreuzer, Bernhard Gillessen. Willi Debiel, Hilde Becker und Hans Breuers. Aufnahme: 1930.

75. Langsam fährt eine Schlagkarre, die von einem Ochsen gezogen wird, durch die Kirchhovener Straße. Ihr Besitzer hat in der Stadt Brikerts gekauft, die er nun in sein Dorf bringen will. Pferdefuhrwerke und Ochsenkarren waren bis in die dreißiger Jahre hinein ein gewohnter Anblick in den Strafsen der Stadt. Erst durch die einsetzcnde Motorisierung wurden sie aus dem Straßenbild verdrängt. Die Häuser der Kirchhovener Straße sind durch den Bombenangriff zerstört worden, oder sie wurden im Rahmen der noch dauernden Stadtsanierung abgerissen. Aufnahme: Scheid, um 1930.

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76. Hohe Lindenbäume und weiß getünchte Wohnhäuser gaben dem Kirchberg einen anheimelnden Charakter. Die Kaplaneien, eine davon vorn links, wurden nach dem Ersten Weltkrieg erbaut und im Zweiten Weltkrieg, wie die meisten Häuser der Nachbarschaft, zerstört. Im Haus rechts neben der Kaplanei war die Wohnung des Küsters und Organisten der St.-Gangolphuskirche und wurde zuletzt von der Firma Carl Perey bewohnt. Dieses Haus diente ursprünglich auch als Kaplanei. Darin befand sich bis 1802 die Schule, in der der Chorküster des Gangolphusstiftes Heinsberger Knaben unterrichtete. Vor dem Haus lag der 'Schollpohl', ein kleiner Weiher, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zugeschüttet wurde. Karte: Verlag H. Jansen, Mönchengladbach, um 1925.

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