Heinsberg in alten Ansichten Band 2

Heinsberg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   H.P. Funken
Gemeente
:   Heinsberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4942-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heinsberg in alten Ansichten Band 2'

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29. Die heutige Fußgängerzone in der Hochstraße, von der Apfelstraße bis zur Josefstraße, bot früher dieses Bild. Vom Treppenaufgang der evangelischen Kirche sehen wir links die Häuser Fröhlich, Krückel, Röter, Schweitzer und die Einhomapotheke (zuletzt Kreuder). Das vorspringende Haus war einst eine Mühle, die sogenannte Stadtmühle, die vom Wasser des Mühlenbaches angetrieben wurde. Um 1300 war sie erbaut worden. Die Stadtbewohner und die Leute aus Unterbruch und Schafhausen mußten hier mahlen lassen. Bis nach 1900 war sie in Betrieb. Zuletzt gehörte sie der Familie Jochims, die dort auch eine Bäckerei hatte. Das Haus rechts, früher Schuhgeschäft Meuthen, heute Boshof, wurde wie alle Häuser in dieser Straße zerstört. Aufnahme: W. Scheid um 1935.

30. Vom Burgberg aus geht der Bliek auf die evangelische Kirche , die an der Ecke Hochstraße/obere Apfelstraße lag. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Heute steht an ihrer Stelle ein Geschäftshaus. Links neben der Kirche sieht man die linke Häuserzeile der an dieser Stelle sehr schmalen Apfelstraße. Der Fabrikschornstein auf der linken Bildseite gehörte zur Juteweberei Blancke und der kleine Schornstein auf der rechten Seite mehr im Hintergrund zur Gerberei Manasses, im Volksmund 'Manasses Lu'es' genannt. Die Gerberei war an der heutigen Gerberstraße in der Nähe des Krankenhauses. Aufnahme: 1910.

31. Vom Turm der St.-Gangolphus-Kirche geht der Bliek nach Norden. Links im Vordergrund sieht man Gärten, die damals auf dem Burgberg waren. Darüber erkennt man den Verlauf der Apfelstraße, in der Mitte vorne die Paterskirche und rechts im Vordergrund die Bauten des ehemaligen Poenitentinnenklosters an der Josefstraße und an der Hochstraße. Der Verlauf der Hochstraße auf der rechten Bildhälfte ist gut zu sehen. Große Auwälder mit Pappeln und ausgedehnten Wiesenflächen grenzten damals in Richtung Unterbruch und Kempen an das Stadtgebiet. Aufnahme: 1910.

32. In der Hochstraße lag das Haus der Familie Rudolf Berens, im Bild vorne links. An der Front war eine Gedächtnisplatte angebracht, die daran erinnerte, daß hier der Maler Carl Begas d. Ä. am 30. September 1794 in dem Augenblick geboren worden sei, als eine Kanonenkugel des französischen Besatzungsheeres in das Haus einschlug. Diese Inschrift stimmte nicht in allen Teilen, denn Carl Begas wurde am 30. September getauft, und nicht geboren. Das Haus Berens und alle Häuser auf der linken Straßenseite wurden wie die evangelische Kirche irn Zweiten Weltkrieg zerstört. Das erste Haus auf der rechten Seite gehörte dem Malermeister Wilh. Bammelroy. Es hatte für die Zeit typische Fenster. Schaufenster waren damals vorgebaut und mit kleinen Fensterscheiben verglast. Aufnahme: um 1925.

33. In der Hochstraße, schräg gegenüber der Körbergasse, lag bis vor etwa zwanzig Jahren ein sehr schön gegliedertes Rokokohaus. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts war in diesem Haus das Hotel 'Lintjens' . Er kam später in den Besitz der Familie Viktor von Birgelen. Von Birgelen war ein aktives Mitglied des 'Landwirtschaftlichen Casinos'. Das war eine Gruppe von Männem, die zu Ende des 19. Jahrhunderts versuchten die wirtschaftlichen Verhältnisse zu verbessern. Er wurde einer der beiden Leiter der 'Heinsberger Lehranstalt für Korbflechterei' , die 1876 gegründet worden war. Sie war die erste gewerbliche Fachschule mit Lehrwerkstätten in Preußen. Später war in dem Haus von Birgelen das Goldwarengeschäft Gottfried Randerath. Das Haus wurde irn Krieg beschädigt. An seiner Stelle steht heute ein in das Straßenbild nicht passender, nichtssagender Neubau. Aufnahme: um 1910.

34. Diese Aufnahme zeigt die Blausteintreppe und die schöne Haustür mit dem schmiedeeisernen Oberlicht am Haus der Familie von BirgelenRanderath in der Hochstraße. Das Oberlicht erinnert an die Zeit, in der sich in dem Haus ein Hotel befand, das für seine guten Weine bekannt war. Der Blaustein an Treppe und Tür standen in einem schönen farblichen Kontrast zu dem rotgestrichenen Mauerwerk und dem weißen Oberlicht. Aufnahme: um 1910.

35. Durch den Torbogen geht der Bliek auf die Häuser Ecke Noethlichsstraße/Hochstraße. Die Noethlichsstraße wurde 1913 hier angelegt. Das Eckhaus gehörte der Familie des Kupferschmiedes Johann Perey. Fräulein M. Perey führte hier lange ein Wäschegeschäft. Später kam das Haus in den Besitz von J. Zohren. Heute steht an seiner Stelle ein neues Geschäftshaus. Das daneben liegende Haus Zohren bekam in den letzten Jahren eine neue Schaufensterfront. Es ist eines der ältesten Geschäfte der Stadt und wurde vor 150 Jahren gegründet. Aufnahme: 1935 W. Scheid.

36. Aus einern Fenster des Torbogenhauses (jetzt Heimatmuseum) geht der Bliek auf den Kirchberg (links) und in die obere Hochstraße. Auf der linken Seite ist das Haus des damaligen Bürgermeisters Nathan, heute Geschäftshaus Lennartz-Schever. Dieses Haus wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts vorn damaligen Stiftsdechanten Johann von Harff erbaut. Das Giebelhaus in der Mitte, vor dem der damalige Oberpfarrer Dl. Schneider um 1900 eine vorn Heinsberger Bildhauer Heinrich Koulen geschaffene Madonnenfigur aufstellen ließ, hieß im Mittelalter 'op dene Orde'. Dort war auch damals ein Madonnenbild, das der Küster mit brennenden Kerzen schmücken mußte. Manche dieser Häuser in der Hochstraße wurden im Kriegzerstört. Aufnahme: 1910.

37. Dieses Bild entstand auf dem Kirchberg. An der linken Seite sehen wir das Haus, das zur Zeit der Aufnahme der Familie Hutmacher gehört hat. Vor dem Haus war ein kleiner Platz. Das Haus rechts ist, wie alle anderen Häuser auf diesem Bild, im Krieg zerstört worden. Es gehörte der Familie Hagemess. Das Haus, an dessen Wand eine Marienfigur in einer Nische stand, gehörte dem Schuhmachermeister M. Thora (heute Sport-Thora). In dem Haus daneben war die mechanische Schleiferei Stempelmüller. Der Kirchberg war, wie viele Straßen der Stadt, gepflastert. Hohe Linden spendeten im Sommer Schatten. Aufnahme: W. Scheid 1935.

38. Diese Partie auf dem Kirchberg verrät wie schön gewachsene Teile einer Stadt sein können. Das Bild zeigt den Bliek vom 'Bure Bergske' auf den Kirchberg. Diese kleine Gasse verlief im Mittelalter parallel zur alten Stadtmauer. Der obere Kirchberg war früher mit Linden bepflanzt. Links im Bild sehen wir eine der alten Gaslaternen, die 1905 aufgestellt wurden. Damals bekam die Stadt Gas, und es wurden im ganzen Stadtgebiet 72 Lampen mentiert. Die Häuser links gehörten den Familie Konrad Thora und Joharm Wählen. In den Häusern rechts wohnten die Familien von den Driesch und Bohnen. Aufnahme: 1935W. Scheid.

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