Heinsberg in alten Ansichten Band 2

Heinsberg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   H.P. Funken
Gemeente
:   Heinsberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4942-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heinsberg in alten Ansichten Band 2'

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49. An der Stelle, an der sich heute die Allgemeine Ortskrankenkasse befindet, stand früher das Haus des Bürgermeisters (zuletzt Leo Corsten), Vor dem Haus lag zwischen der Geilenkirchener Straße und der Linderner Straße ein Platz, auf dem zur Herbstkirmes Schausteller ihre Geschäfte aufbauten. Die Feuerwehr benutzte ihn als Übungsplatz. Den Turnern diente er im Sommer und bei gutem Wetter für ihre Trainingsstunden. Um 1930 wurde der mit Linden umstellte Platz in eine kleine Parkanlage umgewandelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg mußte die Anlage der neuen Straßenführung an der Kreuzung Linderner Straße/Geilenkirchener Straße weichen. Im Hintergrund liegt das Amtsgericht. Aufnahme:

W. Scheid 1939.

50. Die Mitglieder des Heinsberger Turnvereins benutzten für ihre Trainingsstunden in den Jahren 1916-1931 die Turnhalle der höheren Mädchenschule in der Geilenkirchener Straße (heute liegt dort das Altenheim St. Josef). Während der guten Jahreszeiten turnten sie auch auf dem Hof der Schule oder auf dem oberen Marktplatz (heute an der AüK). Nach dem Bau des Gymnasiums 1931 stand den Turnern die Turnhalle dieser Schule zur Verfügung. Unser Bild zeigt die Turner. Von links: Josef Wählen, Leo Mergelsberg, Franz Schwarzmann, Franz Jansen und Heinz Jansen (auf dem Hof der höheren Mädchenschule). Aufnahme: um 1928.

51. An der Ecke Geilenkirchener Straße lag das Anwesen der Familie Hermann Jansen. In dem stattlichen Eckhaus war eine Gastwirtschaft. H. Jansen betrieb auch eine Landwirtschaft und eine Spedition. Vor dem Haus stand eine der ersten Tanksäulen der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus restlos zerstört. Das Haus rechts war im Besitz der Familie Wiemann. Es wurde auch im Krieg zerstört. Aufnahme: 1935.

52. Das Gebäude der Überlandzentrale in Heinsberg in der Geilenkirchener Straße wurde 1944 durch Bomben zerstört. Die Betriebs- und Wohnhäuser der Rheinischen Elektrizitäts- und Kleinbahn AG Kohlscheid (Reka) waren 1914 erbaut worden. In Geilenkirchen entstand ein ähnlicher Bau. 1912 hatte der damalige Kreis Heinsberg mit der Reka Verhandlungen über die Stromversorgung des Kreises beendet. Die Versorgung mit elektrischem Strom begann, und bis 1914 waren große Teile des Kreises an das elektrische Netz angeschlossen. Die Stadt Heinsberg selbst, die 1905 ein Gaswerk erbaut hatte, erhielt erst um 1925 elektrischen Strom. Aufnahme: um 1930.

53. An vielen Wegekreuzungen errichteten unsere Vorfahren Kreuze. Auf einern kleinen Hügel gegenüber vorn heutigen Gymnasium stand an der Einmündung des Feldweges, der von der Geilenkirchener Straße zur Linderner Straße führt, dieses von Linden umgebene Wegekreuz. Um 1925-1930 baute direkt rechts neben diese Kreuzgruppe der Straßenbaumeister Sauerwald ein Haus. Später wurde die Gruppe entfernt, und das Kreuz fand einen neuen Platz in der Nähe des Parkplatzes am Gymnasium. Aufnahme: 1910.

54. Von der Linderner Straße aus geht der Bliek auf die St. -Gangolphus- Kirche, deren hochragender Turm mit dem spitzen Helm aus den dichten Ulmen des Kirchbergs hervorschaut. An der Linderner Straße standen einst hohe Roß- und Edelkastanienbäume, die um 1830 gepflanzt worden waren, als man den Feldweg nach Schafhausen in eine Kiesstraße umbaute. Das Haus auf der rechten Seite ist um 1927 von dem damaligen Amtsgerichtsrat Matheu erbaut worden. Hinter dem Haus am Hang zum Klevchen war im Mittelalter, wie durch Bodenfunde bewiesen wurde, eine Töpferei. Wegen der Brandgefahr lagen solche Werkstätten vor den Toren der Siedlungen. In früheren Jahren wurde die abfallende Lindemer Straße im Winter, wenn Schnee lag, als Rodelbahn benutzt. Aufnahme: um 1930.

55. Dieser Teil der Ostpromenade, den das Bild zeigt, gehört heute zur Erzbischof Philipp Straße. Das Haus des Kreisveterinärarztes DL Wolpers, links vorne, und das dahinterliegende Haus, das dem Direktor der Korbflechtschule Müller gehörte, gibt es heute nicht mehr. Beide wurden durch Bomben zerstört. Auch die Gebäude der alten Talmühle, später Korbwarenfabrik O. Schleicher, wurden durch Bomben vernichtet. Im Hintergrund sieht man das ehemalige Haus der Gärtnerei Grosche, in dem sich heute die Gastwirtschaft 'et Mühlebäckske' befindet. Die hohen Bäume stehen auf dem Stadtwall. Aufnahme: um 1935.

56. Vom Klevchen aus geht der Bliek auf die Kirche und auf einen Teil der Stadt. Im Vordergrund liegt das Haus Tellers. Nach dem Ersten Weltkrieg befand sich im Garten des Hauses während der Sommermonate eine Gartenwirtschaft, in der Spaziergänger einkehrten. Das Klevchen, die Schafhausener Schweiz und der Wassenberger Wald waren beliebte Ziele für sonntägliche Spaziergänger. Hinter dem Haus Tellers liegt die Korbwarenfabrik Oskar Schleicher mit ihren Betriebsgebäuden, und dahinter, rechts, sieht man die Bäume des Stadtwalles. Aufnahme: um 1910.

57. Nachdem schon vor dem Ersten Weltkrieg in Heinsberg ein Fußballverein gegründet worden war, bildeten sich nach diesem Krieg Schülermannschaften, die mit Begeisterung Fußball spielten. Hier eine Schülermannschaft mit den Schülern (oben stehend, von links nach rechts): Peter Mevissen, Kar! Jansen, Reiner Mikulla, Jupp Jöris und Johann Katzenbauer. Mittlere Reihe: Franz Oidrnann, Bernhard Hürten und Leo Thora. Untere Reihe: Willi Dohmen, Willi Ohlenforst und Hans Jansen. Einige dieser Jungen sind im Zweiten Weltkrieg gefallen: Johann Katzenbauer, Willi Ohlenforst und Bernhard Hürten. Aufnahme: um 1930.

58. Auf dem Sportplatz am Kavittenberg (heute Neubaugebiet in der Nähe der Kolpingstraße) stellten sich die Spieler der ersten Mannschaft des Fußballvereins Fe Alemannia Heinsberg dem Fotografen. Sie haben soeben einen Fußballwettkampf gegen die Mannschaft von Haaren mit 2:0 gewonnen. Der Fußballverein wurde 1910 gegründet. Ähnlich wie die Spieler des großen Brudervereins Alemannia Aachen trugen sie ursprünglich schwarz-gelbe Tricots, die später durch rot-weiße (Stadtfarben) ersetzt wurden. Von links nach rechts sehen wir: Joh. Busch, Schmitz (Vorsitzender), Erwin Juli, Ludwig Krückel, Kar! Jansen, Willi Heinrichs, Reiner Mikulla, Jakob Heinrichs, Jöf Gillessen, Jonny Jülicher und Fritz Wilms. Knieend: Josef Kreutzer, Peter Hanrath und Jakob Haus. Aufnahme: um 1935/36.

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