Heinsberg in alten Ansichten Band 2

Heinsberg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   H.P. Funken
Gemeente
:   Heinsberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4942-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heinsberg in alten Ansichten Band 2'

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59. Dieses Bild zeigt die linke Straßenseite der oberen Apfelstraße in Richtung Hochstraße. Das Haus links vorne gehörte der Familie Rosen. In dem größeren Haus daneben war die Gastwirtschaft und Metzgerei Heinen. Vor diesem Haus stand eine Pumpe, die die Bewohner der umliegenden Häuser mit Wasser versorgte. Im nächsten Haus, das der Familie Peter Dohmen gehörte, war im 17. Jahrhundert ein Gasthof 'Zur kleinen Krone'. Das Gebäude dahinter, die evangelische Kirche, war ursprünglich das Gasthaus 'Zur großen Krone'. Im Hintergrund erkennt man das Haus Krebs (heute Blankartz) in der Hochstraße. Alle Häuser wurden durch den Bombenangriff zerstört. Aufnahme: 1915.

60. In der Apfelstraße, neben dem heutigen Schuhgeschäft Boshof und gegenüber der früheren Gastwirtschaft Heinen, lag eine Bäckerei, die zur Zeit, als die Aufnahme entstand, von Bäckermeister Schlebusch geführt wurde. Unser Bild zeigt ihn und seine Mitarbeiter. In früheren Jahren gab es in Heinsberg mehrere Bäckereien. Heute werden das Brot und alle anderen Backwaren von Großbetrieben in die Stadt gebracht oder in Bäckereifilialen verkauft. In den ersten Jahrzehnten nach dem Ersten Weltkrieg wurden in vielen Haushaltungen noch Brot und Kuchen vorbereitet und zum Backen zum Bäcker gebracht. Besonders vor Festen wie Früh- und Herbstkirmes wurden große Mengen Kuchen und 'Flaa' (Fladen) in den Bäckereien gebakken. Aufnahme: um 1925.

61. Die linke Hauszeile in der Apfelstraße in Richtung Kirchhovener Straße wurde durch Bomben zerstört und durch die Stadtsanierung gänzlich verändert. Auf dieser Aufnahme sieht man vorne die Häuser von der Bank und von der Fuhr. Im Hinterhaus des Hauses von der Fuhr war die Landkrankenkasse untergebracht. Ihr Leiter von der Fuhr verkaufte auch Kerzen und Hostien. Ob er deshalb in der Stadt 'Heiland' genannt wurde, ist nicht zu ergründen. Das nächste Haus war später das Haus Nebe-Arntz. Hier im Bild hat dieses Haus noch eine Einfahrt wie ein Bauernhaus. Wahrscheinlich waren die Vorbesitzer Bauern. In der Mitte des vorigen Jahrhunderts gab es in der Apfe/straße noch mehrere landwirtschaftliche Betriebe. Das Vieh der Stadt wurde im Sommer von einern Kuhhirten 'auf dem Driesch' vor der Stadt auf die Weide getrieben. Das große Haus mit den reichen Stuckornamenten war die Gastwirtschaft und Brauerei Leonhard Hamacher. Die beiden nächsten Häuser L. Hamacher und C. Heutz standen dort, wo heute die Rathausstraße ist. Aufnahme: um 1915.

62. Die linke Seite der Apfelstraße in Richtung obere Hochstraße wurde von der Klostergasse bis fast an die Patersgasse durch eine hohe Mauer begrenzt. Hinter dieser Mauer lagen die Gärten des Prämonstratenserinnenklosters und des Franziskanerklosters. Heute sind dort der Parkplatz der Kreissparkasse und das Rathaus. Im vorigen Jahrhundert wurde an den Mauer im Frühjahr Markt abgehalten. Vom Hotel Germania (rechts) - heute Regionalstelle - aus, geht der Bliek zur evangelischen Kirche und zur Propsteikirche. Aufnahme: 1935 W. Scheid.

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63. Hinter dem Haus Mirbach an der Apfelstraße, heute Haus der Regionalstelle der katholischen Kirche, lag ein schöner Garten. Bis zum Zweiten Weltkrieg befand sich in dem Gebäude das Hotel Germania. Vorher war es das Stadthaus der Freiherren von Mirbach. Vom Garten aus geht der Bliek auf die St.-Gangolphus-Kirche , auf die Paterskirche links und auf die evangelische Kirche rechts. Die Aufnahme wurde vor der Erneuerung des Kirchturrns der St.-Gangolphus-Kirche um 1870 gemacht. Der Garten, der zum Teil im französischen Stil angelegt war, verschwand im Verlauf der Stadtsanierung. An seiner Stelle befindet sich heute der Parkplatz an der Westpromenade und an der Gangolphusstraße. Aufnahme: um 1870.

64. Nach der Zerstörung Heinsbergs 1542 wurde das 'Gastes' (Siechenhaus) von der Hochstraße in die Apfelstraße verlegt. 1861 wurde zwischen Mühlenbach und Gastesgasse das neue Armenhaus errichtet, Unser Bild zeigt die Kapelle und das Gebäude, in dem die Barmherzigen Schwestern aus dem Orden des Karl Boromäus alte Leute und Waisenkinder pflegten. Der Bau wurde durch eine reiche Stiftung des Heinsberger Kaufmanns und Bürgermeister H.J. Weber ermöglicht. Nach ihm bekam es den Namen St. Josef Stift. Um 1880 wurde das Armenhaus in ein Krankenhaus umgewandelt. 1891 übernahmen Vincentinerinnen bis in die fünfziger Jahre unseres Jahrhunderts das Krankenhaus. Die alten Stiftsgebäude und die Krankenhauskapelle wurde im Verlauf der Stadtsanierung 1981 abgerissen, Aufnahme: um 1920.

65. Unser Bild zeigt die untere Apfelstraße, links im Bild das Haus Hohnen (heute ist dort ein Feinkostgeschäft neben dem Modehaus Bauer), daneben die heute noch bestehende Mauer, die zur Drogerie Sommer in der Hochstraße gehört und der Giebel des Hauses von der Lieck, rechts vorne das frühere Haus Görtz, in dem J. Peters vor dem Krieg eine zeitlang seinen Friseursalon hatte. Dahinter führte eine Gasse, die im Volksmund 'Gastesgasse' genannt wurde, zum 'Gastes' (Armenhaus). An dieser Stelle ist heute die Stiftstraße. Dann sehen wir dahinter die Kapelle des Krankenhauses, das Haus des Bauunternehmers Franz Florack, die Häuser Ritzerfeld (Hommen), F. Kamps, Metzgerei Dorissen, Over und Wallraven (Höfels) Ecke Marienstraße. Dieser Teil der Stadt ist durch die Stadtsanierung ganz verschwunden. Heute ist dort die Lieckerstraße. Aufnahme: um 1930.

66. Die Klosterwiese, auch 'Gasteswiese' genannt, lag im alten Stadtgraben und gehörte dem Heinsberger Armenhaus. Bis in die dreißiger Jahre unterhielt das Armenhaus und spätere Krankenhaus eine eigene Landwirtschaft mit Viehzucht. Auf dieser Wiese, hier im Bild, wurden die Kühe geweidet. Der Mauerturm ('Ritterturm') vor der Kirche gehörte zu den Verteidigungsanlangen, die nach dem Gelderschen Erbfolgekrieg im 16. Jahrhundert von den Jülichern unter großem Einsatz von Menschen und Material erbaut wurden. Durch diese Festungsanlagen, die zu den stärksten im Herzogtum Jülich gehörten, zählten auch die großen Wassergräben und Weiher, die im Westen und Osten die Stadt umgaben, aber auch die Türrne und Wälle um die Kirche und die Bastionen im Süden der Stadt, wie der 'Halbe Mond'. Aufnahme: 1930.

67. Nach 23jähriger Unterbrechung zog zum ersten Mal nach dem Ersten Weltkrieg 1937 ein Karnevalszug durch die Stadt. Unter den vielen Festwagen war auch diese Straßenbahn. Der Zug ging damals unter dem Motto 'Heinsbergs Zukunft'. Hier ist er in der Apfelstraße. Links sehen wir die Häuser Dorissen, Kamps, Hommen, Franz Florack und die Krankenhauskapelle, rechts die Häuser Backes und Winkens. Neben der Straßenbahn gab es als Wagen ein Opernhaus, ein Burgcafé und vieles andere. Aufnahme: 1937.

68. Der im Jahre 1913 gegründete Karnevalsverein veranstaltete 1914 seinen ersten Karnevalszug. Der Verein wurde damals vom Präsidenten Heinrich Weiß sen. geleitet. Ihm stand der 'Kleine Rat' zur Seite. Er entspricht dem heutigen Elferrat. Unser Bild zeigt den Präsidenten und eine Ratsmitglieder, alle bekannte Heinsberger Bürger in prächtigen Narrenkleidern und Narrenkappen. Von links nach rechts, stehend: Fred Abt, Adolf Jansen, Heinrich Welkens, Heinrich Wahlen, Lambert Heinrichs (später Dremrnen) und Josef Esser. Sitzend: Franz Darius, Sebastian Stoffel, Heinrich Weiß, Fritz Becker und Heinrich Schippers. Aufnahme: 1913/14.

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