Heitersheim in alten Ansichten

Heitersheim in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Späth
Gemeente
:   Heitersheim
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5791-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heitersheim in alten Ansichten'

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9. Ein uraltes Automobil (vor 1900 erbaut) hat auch Beziehungen nach Heitersheim und Bad Krozingen. Am Lenkrad sitzt Josef Kult (1856-1926), der Großvater (mütterlicherseits) von Frau Hildegard Albrecht, Das Falschparken auf der linken Straßenseite war scheinbar damals noch kein Verkehrsdelikt.

10. Diese Aufnahme bei der Sulzbachbrücke am alten Rathaus stammt aus dem Jahre 1890. Die beiden Kaufhäuser Wilhelm Zähringer (später Julius Zähringer) und Louis Zähringer (später Josef Schmid) sind in günstiger, zentraler Lage am Anfang der Hauptstraße und beim Lindenplatz, der früher neben anderen Veranstaltungen auch für den Schweinemarkt genutzt wurde. Im Hintergrund sind die Gasthäuser 'Kreuz' und 'Löwen' (links) sowie die 'Krone' (rechts) zu erkennen. Von Autos ist zu damaliger Zeit noch nichts zu sehen.

Partie beim Rathaus

11. Im Jahre 1902 unter Bürgermeister Friedrich Fünfgeld (im Amt 1900-1919) mußte das Rathaus erweitert werden. Der gelungene Anbau mit Zinnengiebel und zweitem Turm gab dem Anwesen ein freundliches Aussehen und schuf schöne Arbeitsräume für die Bediensteten. Idyllisch ist auch noch das Bild mit dem Ochsengespann, der Chaise sowie den Fußgängern samt Ziegen auf der Straße.

12. Als Kontrast zu den Bildern der vorigen Seiten zeigen wir eine Postkarte mit dem Rathaus, der Kirche, der Hauptstraße, dem Schloß und der Gesamtansicht (etwa fünfzig Jahre später). Es hat sich vieles verändert.

13. Wir kehren zurück zum Jahre 1906. Am 27. Mai 1906 wurde vor dem Rathaus dieses Denkmal für die Kriegsteilnehmer 1870/71 eingeweiht. Es mußte später der Verkehrsplanung an diesem zentralen Knotenpunkt weichen und fand wieder einen Platz gegenüber der katholischen Kirche beim Schulgebäude 1914.

14. Die Anzeichen der Industrialisierung machen sich auch in unserer kleinen Stadt bemerkbar. Am 1. Januar 1907 eröffnet Anton Hummel, ein erfahrener Unternehrnerssohn aus Ehrenstein bei DIm, im früheren Wendlingschen Anwesen (heute im Besitz der Firma Kiefer) eine Landmaschinenfabrik. Er unterhält zunächst eine Lohndrescherei mit vierzehn kompletten Dreschgarnituren, die mit Damptlokomobilen (s. Bild) angetrieben wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg erwirbt die Firma das ehemalige Gasthaus 'Adler', und die Söhne Hans und Ludwig Hummel treten in die Gesellschaft ein.

15. Die bereits erwähnte Gaststätte 'Adler' an der Bundesstraße war früher eine wichtige Postumspannstation an der Nord-Süd-Achse Freiburg-Basel, Es waren öfters auch Soldaten einquartiert, wie aus der Karte zu ersehen ist. Nach dem Tode des Adlerwirts Johann Bathiany (1890) wurde das stattliche Anwesen samt den dazugehörigen Gärten an den Küfer Ludwig Walz verkauft. Spätere Eigentümer waren Weinhändler Alfred Zotz und Firma Anton Hummel Söhne.

16. Diese Privataufnahme aus dem Jahre 1921 umfaßt nur einen Teil der Hummelschen Werkstätten. In dem zwei- und dreigeschossigen Gebäude an der Bundesstraße sind Büros und Wohnungen untergebracht, während in den Anbauten und dem Hintergebäude Werkstätten und Maschinenräume eingerichtet wurden. Später entstand auch eine Motorenwickelei und eine eigene Gießerei. Die vielseitige Erweiterung des Fabrikationsprogramms machte die Schaffung weiterer Arbeitsräume norwendig. Im Jahre 1921 wurden dreißig Arbeitskräfte beschäftigt, diese Zahl stieg 1923 bereits auf siebzig Personen.

Das Hauotwerk in Heitersheim

17. Der Umfang des Hauptwerkes der Firma Anton Hummel Söhne in Heitersheim kann dieser Zeichnung aus einer Jubiläumsschrift der Firma entnommen werden. Im Jahre 1938 beschäftigte die Fa. Hummel210 Arbeitskräfte. Das Arbeitsprogramm umfaßte die Herstellung von Bandsägen, Kreissägen, Schrotmühlen, Rübenschneidern, Jauchepumpen, Heuaufzügen, Schleppern, Motormähern usw. Es wurden auch beachtliche Filialbetriebe in Laufenburg und Emmendingen unterhalten.

18. Wir müssen das Rad der Geschichte weit zurückdrehen, denn diese hier abgebildete Bürgerwehr hat ihre Vorgängerin in dem 1793 nachgewiesenen Bürgerkorps. Die Bürgerwehr bestand von 1848 bis 1877. Möglicherweise sind die hier Abgebildeten nur in historischen Uniformen zu dem nachstehend beschriebenen Festumzug des Gewerbevereins anno 1914 angetreten.

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