Heitersheim in alten Ansichten

Heitersheim in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Späth
Gemeente
:   Heitersheim
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5791-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heitersheim in alten Ansichten'

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19. Im Jahre 1914 beging der Gewerbeverein Heitersheim sein 50jähriges Jubiläum mit einem großen Fest, dessen Höhepunkt ein Umzug mit über vierzig historisch geschmückten Wagen und Gruppen war. Wir sehen hier die Spitze des Festzuges beim früheren Geschäft C. Neumeyer, mit schönen Kränzen geschmückt, davor ein Auto alter Bauart. Man beachte die Kleider der Zuschauer. Der Hut gehörte bei Männlein und Weiblein zum großen Festanzug.

20. Auf diesem Bild ist die Zunft der Schuhmacher und der Schneider zu erkennen.

21. Die Schlosser präsentieren ihren Wagen samt Gebäude mit einem hübschen Finnenschild.

22. Von den vielen Wagen dieses Festumzuges (1914) können aus Platzgründen nur wenige gezeigt werden. Dieses von den Webern so eindrucksvoll gestaltete Fahrzeug zeigt wie wichtig die Weberzunft zur damaligen Zeit angesehen wurde. Zu der Zunft der Weber gehörten die Wolltuchmacher, Tuchscherer, Zeugmacher, Leineweber, Färber, Drucker und Modellstecher. Sie hatten ihre Herberge im Gasthaus 'Zum Schiff'.

23. Beim großen Festumzug (1914) anläßlich der 50-Jahrfeier des Gewerbevereins Heitersheim durfte natürlich auch der bereits 1793 gegründete Musikverein nicht fehlen. Viele verdiente Musiker sind auf diesem Bild in historischer Uniform zu sehen.

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24. Dem Fotografen ist es gelungen, vier imposante Bauwerke nebeneinander darzustellen. Von links nach rechts sehen wir: die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus (erbaut 1826/27), das alte Schulhaus von 1793, das neue Schulhaus von 1914, und der hierzu gehörige Holzschopf mit Toilettenanlage. Wegen des auf Säulen abgestützten doppelstöckigen Daches hat dieses letztgenannte Bauwerk aus der Ferne beinahe das Aussehen einer asiatischen Pagode. Das Gelände im Vordergrund des Bildes bis hinauf zum Malteserschloß ist inzwischen vollständig mit schmucken Wohn- und Geschäftshäusern bebaut worden.

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25. Auf dieser Postkarte erkennt man deutlich das schön gestaltete Schulhaus von 1914, das gerade noch vor Beginn des Ersten Weltkrieges eingeweiht werden konnte. Das Gasthaus 'Zum Ochsen' wurde 1864 am Viehmarktplatz erbaut, angegliedert war eine eigene Bierbrauerei. Diese ist inzwischen für Hotelgäste umgebaut worden. Das Baumaterial für das Hauptgebäude (mit historischem Portal) stammte aus dem abgerissenen Wohnhaus des Fürsten und Großpriors des Malteserordens und anderer Schloßgebäude.

26. Der älteste Industriebetrieb der Malteserstadt Heitersheim ist die Seifenfabrik Hirtler, hier mit einer Aufnahme aus dem Jahre 1920. Gründer dieses Unternehmens war Ernst Hirtler sen. aus Endingen im Jahre 1887. Die Entwicklung des Betriebes verlief so günstig, daß zwischen 1920 und 1937 mehrere Um- und Anbauten notwendig wurden. In diesen zentralen Geschäftsräumen befinden sich heute das Rathaus, die Feuerwehr, der Bauhof und verschiedene Vereinsheime,

27. Der Männergesangverein Heitersheim, ein traditionsreicher Verein (gegründet 1841), feierte 1921 das 75. Stiftungsfest. Nach neueren Forschungsergebnissen war es damals bereit das 80. Jubeljahr. Viele der angegebenen Namen dürften noch bekannt oder in guter Erinnerung sein.

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28. Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1927 und zeigt mit Bliek vom Kirchturm zum Schwarzwald im Vordergrund das katholische Pfarrhaus, ein ehemaliges Franziskanerkloster. Davor breitet sich ein großes Reb- und Gartengrundstück aus, das inzwischen in seinem westlichen und südlichen Teil zur Friedhofserweiterung von der Stadt übernommen wurde. Einsam steht auf der gegenüberliegenden Seite das 1925 erbaute Wohnhaus der Familie Hans Fünf'geld, unseres landwirtschaftlichen Berufsschullehrers, Chronisten und Ehrenbürgers.

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