Helmstedt in alten Ansichten Band 1

Helmstedt in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Robert Schaper
Gemeente
:   Helmstedt
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1944-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Helmstedt in alten Ansichten Band 1'

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99. Die Helmstedter, die im Jahre 1910 auf der sogenannten Streitmauer des Langen Walles spazieren gingen, hatten diesen Bliek über den Sternberger Teich auf die Posseleckesche Windmühle im Hintergrund und auf die Straße An der Bleiche, und sie konnten auch einen Bliek (links auf dern Bilde) in die damals noch nicht ausgebaute Walbecker Straße tun. Im Zuge der Erstellung des Stadtringes wurde der Teich links zu einem Teil zugeschüttet und rechts dafür vergrößert. Versenwinden mußten die Gärten dort, und auch der Pavillon wurde 1972 abgebrochen. Verschwunden ist bereits seit den dreißiger Jahren die Mühle auf dem Mühlenberge an der Ecke Nordstraße und Walbeckerstraße.

100. Der Alte Friedhof zwischen Wilhelm- und Moltkestraße (seit 1945 Gustav-Steinbrecher-Strafse) diente den Verstorbenen zu Zeiten unserer Großeltern als letzter Ruheplatz. Dann wurde an der Magdeburger Chaussee ein neuer Friedhof angelegt. Im Jahre 1931 waren auf dem Alten Friedhof noch zwei Gräber der Familie Harnpe, die in Helmstedt zu den angesehenen Familien gehörte, vorhanden. Heute sind auch sie verschwunden, nur eine Steinbank mit einer entsprechenden Inschrift erinnert noch daran. Aus dem Ruheplatz der Toten ist ein Kinderspielplatz geworden.

101. In den Jahren 1902 bis 1970 haben viele Helmstedter ihre betagten Alten in diesem Hause besucht. Es ist das Altersheim, das durch eine Stiftung des Helmstedter Ehepaares Gerecke, das nach Dresden verzogen war und sich im Alter seiner Heimatstadt erinnerte, begründet wurde. Im Jahre 1951 wurde der Turmhelm abgenommen, weil er durch seine Baufälligkeit eine Gefahr bedeutete, und 1970 wurde das Haus überhaupt abgebrochen, weil man den Platz für den Neubau des Krankenhauses gebrauchte, das der Landkreis Helmstedt hier errichtete. Wenn das Haus seine Aufgabe auch erfüllte - eine Zierde fiir die Stadt, baulich gesehen, war es nicht.

102. So trostlos wie auf unserem Bilde aus dem Jahre 1932 sieht dieses alte Professorenhaus heute nicht mehr aus, Wenn unsere Eltern durch das große Tor auf den Hof blickten, sahen sie Lumpen, Altpapier und Altmetall dort liegen - ein Lumpenhändler hatte hier sein Geschaft und sein Lager. Daß dieses Haus friiher ein Gasthans war, zeigt die Inschrift auf der Kugel an, die über dem Tor angebracht ist und auf der ein Löwe steht: Alhie schenkt man Aquavid und brantewin, Seit einigen Jahren hat der Glasermeister Benseler hier Werkstatt und Wohnung und das Haus völlig neu hergerichtet.

103. Wie so manches alte Helmstedter Fachwerkhaus, so ist auch das hier im Bild gezeigte Wohn- und Geschäftshaus vor einigen Jahren wegen Baufälligkeit abgebrochen worden. Es war 1702 erbaut worden, im Jahre 1809 abgebrannt, aber sofort wieder aufgebaut. Nach dem Abbruch wurde ein Teil des Grundstücks zur Verbreiterung der Straße verwendet, im übrigen eine Tankstelle eingerichtet. Das noch rechts im Bilde zu sehende und das benachbarte Haus Nordertor 8 und 9, wurden im vergangenen Jahre ebenfalls abgerissen, um Platz für den Stadtring zu schaffen, der augenblicklich im Bau ist und der einmal um die gesamte Innenstadt herumführen soll.

104. Schon früher, närnlich im Jahre 1925, wurde das gegenüberliegende elnstöckige Haus abgebrochen. Es war das Nordertorhaus der Stadt Helmstedt. Fremde, die hier in die Stadt 'einpassierten', hatten hier jahrzehntelang ihren Wegezoll zu bezahlen. Zuletzt diente es dem Polizeiwachtmeister Kirchhoff als Wolmung. Mit Schnauzbart, Pikkelhaube und Schleppsäbel war er eine geachtete, von manchen auch gefürchtete Persönlichkeit im Helmstedter Stadtbilde der Jahrhundertwende. Unser Bild wurde kurz vor dem Abbruch des Hauses aufgenornmen,

Empfang des Regentenpaares auf Bahnhof Helmstedt

105. Wenn sich heute - vor allem die Frauen - für alles, was mit Fürstlichkeiten zu tun hat, interessieren, so war das früher noch viel mehr der Fall. Frauen und Mädchen in weißen Kleidern, Herren in Frack und Zylinder, Girlanden und Fahnen - so wurde im Sommer 1907 der Herzagregent Johann Albrecht, dem Titel nach Herzog von Mecklenburg, in Wirklichkeit Regent des Herzogturns Braunschweig, mit seiner Gemahlin auf dem Helmstedter Bahnhof

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