Hengersberg in alten Ansichten Band 1

Hengersberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Georg Loibl
Gemeente
:   Hengersberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2743-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hengersberg in alten Ansichten Band 1'

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9. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg entstand diese Aufnahme vom heutigen Haus der Familie WeIl. Links der Besitzer des Zahn-Ateliers Franz Schießl. Neben ihm Erna Müller und rechts der Friseur Franz Kiss mit seiner Frau. Auf dem steinernen Rundbogenportal war die Jahrzahl MDCIV (= 1604) eingemeißelt und das zweite Obergeschoß besaß noch die Fenster aus der Barockzeit.

10. Ein stolzer Autobesitzer hat seinen Wagen vor dem Café Müller abgestellt. Von so einem Fahrzeug konnten damals die meisten Menschen nur träumen. Das Auto hat das Steuerrad noch auf der rechten Seite und die beiden Scheinwerfer waren Karbidlichter. Wieviele neugierige Buben mußte wohl der Fotograf verjagen, bis er diese Aufnahme knipsen konnte?

11. Vor dem Haus der Metzgerei Ammerer steht die Frau Meisterin mit ihren beiden Söhnen, die unternehmungslustig die Ärmel hochgekrempelt haben und frisch gebügelte Schürzen tragen. Durch die stichbogige Haustüre konnte man auch in den Laden gehen. Das Schaufenster zeigt sich im Stil der Neorenaissance und vor dem Haus ist ein Teil der Straße mit Steinen gepf1astert. Es war die Zeit, wo man Fleisch und Wurst im Eiskeller lagerte. Das benötigte Eis wurde im Winter in mühsamer Arbeit aus der zugefrorenen Ohe herausgesägt und mit dem Pferdefuhrwerk zum Eiskeller gefahren. Dort wurde es zerschlagen und zu einem kleinen Eisberg aufgehäuft, der unendlich langsam zerschmolz, so daß sich ein kleiner Rest manchmal bis Allerheiligen hielt.

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HENGERSBERG

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12. Dieses Bild zeigt links die ehemalige Brauerei Loher in der heutigen Passauer Straße. Den kleinen Turm an dem Gebäude gibt es schon lange nicht mehr, Dahinter die Schmiede von Josef Aufschläger. Rechts die Brauerei Krininger, heute Passauer Hof, damals noch ohne Stuckverzierungen!

Gruss aus tiengersberg

13. Die alte Niederalteicher Straße vor dem Bahnbau. Rechts der Bauernhof der Familie Unger, links im Hintergrund das Armenhaus und darüber die Marienkirche auf dem Frauenberg. Der Frauenberg war ursprünglich der HeIngersberg. Erst als Abt Gotthard von Niederaltaich um das Jahr 1000 dort eine Marienkirche erbaute, ging der Name auf den gleichzeitig gegründeten Ort am Fuß des Berges über und verschliff sich im Laufe der Zeit zu Hengersberg.

14. Auf dieser Postkarte ist oben der Markt Hengersberg mit den beiden Bergkirchen zu sehen, Im Hintergrund erstreeken sich in sanften Hügeln die Vorberge des Bayerischen Waldes. Auf dem menschenleeren Marktplatz stehen nur zwei Autos und die von zwei Bäumchen flankierte Litfaßsäule ist schon lange Zeit verschwunden. Das rechte Bild zeigt die Niederalteicher Straße, heute Passauer Straße. Im Vordergrund das Haus vom Maier Schmied; es ist das Geburtshaus von Josef Zachmann, genannt 'Dimpfe". Bereits dessen Vater betrieb in diesem Haus eine Metzgerei. Im Hintergrund das Geschäftshaus des Michael Glashauser.

15. Dieses Bild zeigt das Anwesen von Georg Hartl in der Fischerstraße. Früher nannte man diesen Ortsteil 'Froschlacker', was man heute nicht mehr gerne hört, und doch ist dieser Flurname fast so alt wie unser Markt. Als Abt Gotthard von Niederaltaich zwischen 996 und 1009 Hengersberg gründete, legte er nördlich vom Frauenberg Fischteiche an. Nachdem diese allmählich verlandeten, gab es hier viele Frösche, darum wurde dieser Platz die Froschlacker genannt. Das Anwesen Hartl ist eines von den kleinen Bauernsacheln, die früher bei uns sehr zahlreich vorhanden waren. Noch 1950 gab es in Hengersberg weit über hundert landwirtschaftliche Kleinbetriebe. Der beladene und sorgfältig geglättete Mistwagen vom Eisner Sepp hätte heute schon Museumswert. 1970 wurde das Hart! Haus abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.

Unten: Marktansicht mit Rohrbergkirche.

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HENGERSBERG

16. Bliek von der Mimmingerstraße zum Marktplatz. Links das ehemalige Kaufhaus Huber, heute Marien-Apotheke, dann die Metzgerei Ammerer, daneben das ehemalige Amtsgericht mit seiner schönen Fassade, der feinen Ädikula über dem Eingang und der prächtigen Fassadenbekrönung mit dem Bayerischen Wappen am Dachansatz.

Çjruss aus lJengersberg.

17. Dieses Bild zeigt im Vordergrund die Spenglerbrücke, welche über die ühe führte; hier war ein beliebter Spielplatz für die Hengersberger Buben. Ganz links ist das Haus vom Hüttinger Michl zu sehen und das Gebäude darüber ist der SommerkeIler der Brauerei Streibl, genannt zum 'Süßen Löchl'! Damals lagerte man das Bier in tiefen, kühlen Kellern, denn im Sommer wurde nicht gebraut. Über den Kellergewölben befand sich ein Wirtshaus das nur im Sornmer geöffnet war, darum SommerkeIler genannt. Diese Sommerwirtschaften erfreuten sich großer Beliebtheit. Der Flurname zum 'Süßen Löchl' erinnert an den Weinbau in unserer Gegend; durch die geschützte Lage und die gespeicherte Wärme der Abendsonne wuchsen hier süßere Trauben. Neben der Rohrbergkirche ist noch das alte Knabenschulhaus zu sehen.

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18. Das Handwerk, sagte man, hat einen goldenen Boden. Der Hafnermeister Max Stenzer steht mit seiner Familie vor seinem Haus in der Deggendorfer Straße. Wenn die Ohe früher Hochwasser führte, reichte das Wasser bis zur Ladentüre. Das Baby am Arm der Mutter ist heute Frau Maria Loibl, neben dem Vater ist Frau Fanny Tauschek zu sehen und der Hafnergeselle mit Schürze und Hut gehörte zur Familie. Max Stenzer hatte sich auf den Bau von Kachelöfen spezialisiert. 1m Ladenfenster sieht man Gebrauchsgeschirr, aber auch eine Versehgarnitur wird dem Kunden angeboten.

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