Hengersberg in alten Ansichten Band 1

Hengersberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Georg Loibl
Gemeente
:   Hengersberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2743-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hengersberg in alten Ansichten Band 1'

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39. Bliek vom Rohrberg auf Schwarzach mit den Bergen des Bayerischen Waldes im Hintergrund. Links vorne ist das Anwesen von Georg Nopper zu sehen und vorne in der Mitte erkennt man den Bauernhof der Familie Hüttinger. Ein Stück weiter, dort wo sich heute die beiden Tankstellen befinden, war damals das Sägewerk des Johann Schlegl, der von 1894-1900 Bürgerrneister war. In den Ohewiesen steht das Anwesen der Familie Bauer und an der Stelle des heutigen Café Eder stand ein altes Holzhaus. Links neben der Ohebrücke ist noch das alte Fischerhäuschen zu sehen.

40. Diese seltene Aufnahme zeigt den alten Emlinger-Hof, welcher 1912 abgerissen wurde, damit man eine Straße zum Bahnhof bauen konnte. Das Wohnhaus war am Giebel unter dem Dach verschindelt. Interessant ist die Toranlage, das Dach ist nicht abgestützt und hängt halb in der Luft, Rechts der Weg zum Frauenberg und das Haus von Maria HartI. In der Toreinfahrt haben sich eine große Kinderschar und einige Erwachsene versammelt. um mit aufs Bild zu kommen.

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41. Diese interessante Postkarte zeigt Hengersberg von Süden. Die Bahnlinie Deggendorf-Kalteneck war noch nicht gebaut. Da man nicht wußte, wie das Bahngelände einmal aussehen wird, hat man einen Phantasie-Bahnhof gezeichnet. Die beiden Schienenstränge mit den qualmenden Lokomotiven täuschen eine zweigleisige Strecke vor, die es nie gegeben hat. Im Ortsbild ist manches nicht wirklichkeitsgetreu dargestellt. Rechts unten ist das Handelshaus Salegg am Marktplatz zu sehen, dessen Besitzer diese Karte herstellen Iieß.

Hengersberg - Bahnhof

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42. Am 13. Juni 1913 wurde die Bahnlinie Deggendorf-Kalteneck eröffnet. Es war ein Festtag für Groß und Klein. Die Kinder hatten schulfrei und durften mit ihren Lehrern bis zur nächsten Station kostenlos mitfahren. Das Bahnhofsgebäude war beflaggt und mit Girlanden festlich geschmückt. Damals waren viele Leute der Meinung, daß nun auf den Straßen das Gras wachsen würde. Aber es kam anders - fast genau auf den Tag nach 70 Jahren wurde der Personenverkehr auf dieser Strecke eingestellt.

Hengersberg - Bahnhofstraäe

43. Bliek in die festlich geschmückte Bahnhofstraße am Tag der Bahneröffnung. Die Menschen waren festlich gekleidet um das Ereignis gebührend zu feiern. Damals wurden die Bäume für die Bahnhofsallee gepflanzt, die mittlerweile schon wieder verschwunden sind. Der Sportplatz wurde gerade angelegt, auch diesen gibt es an dieser Stelle schon lange nicht mehr. üben links das Gasthaus 'Zur Eisenbahn', später Früchteverwertung Bayernwald. Das Grundstück vom Sägewerk Schwaiger war mit einem hohen Holzzaun eingefriedet.

44. 13. Juni 1913 - gerade ist der erste Zug in den Hengersberger Bahnhof eingerollt. Die Lokomotive ist mit Girlanden und zwei weißblauen Fahnen geschrnückt, Vor dem festlich gezierten Bahnhofsgebäude warten die ersten Fahrgäste und viele Schaulustige. Schade, daß niemand seine Eindrücke über die erste Fahrt mit dem Dampfwagen niedergeschrieben hat!

Leutn. Mader mit 2 Flugzeugen in Hengersberg 28. und 29. Juni 1916

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45. Ein einmaliges Ereignis war es, als Leutnant Mader am 28. Juni 1916 mit seinem Doppeldecker-Flugzeug auf den Secketwiesen landete. Es lief eine große Menschenmenge zusammen um den Aeroplan gebührend zu bestaunen. Natürlich waren die Hengersberger Buben damals hellauf begeistert. Wenn man das zarte Gebilde mit den heutigen Flugzeugen vergleicht, wundert man sich, daß es bei der Landung nicht zerbrochen ist,

46. Die Simon-Breu-Straße wurde früher Kirchenweg genannt. Im Vordergrund ist das Doppelhaus zu sehen, welches damals von den Familien Ertl und Bernreiter bewohnt wurde. Dann folgt das Haus des Joh. Bapt. Raith und das Haus daneben gehörte damals dem Metzgermeister Ammerer. Im nächsten wohnte Maria Helml, genannt Kracherl Mari, da sie Limonaden herstellte. Das letzte Haus war das Anwesen von Braumeister Georg Nopper. Deutlich ist in den Ohewiesen das hochaufragenden Windrad zu erkennen. Der große Gebäudekomplex links oben ist der Unverdorben Hof in Schwarzach. In der Mitte die Kirche von Schwarzach und daneben die imposante Giebelseite des 1713von Abt Joscio erbauten Pfarrhofs.

47. In strammer Wichs haben sich die Männer der Sanitätskolonne zum Apell aufgestellt. Von links sind zu sehen: Der Kolonnenfiihrer Karl Weidenbeck, Hans Weberbauer, Dr. Biebl, Zugführer Georg Nopper und der sechste von links ist Josef Graf, genannt Huterer Sepp, weil in seiner Familie seit vielen Generationen das Hutmacherhandwerk betrieben wurde.

48. Das alte Sanitätshaus am Weg zum Rohrberg. Die Freiwillige Sanitäts-Kolonne Hengersberg ist mit ihrem Kolonnenarzt Dr. Josef Müller zum Gruppenfoto angetreten.

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