Herford in alten Ansichten Band 1

Herford in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1810-1
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 1'

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19. Nicht mehr wiederzuerkennen ist für die jüngere Generation die Johannisstraße, die hier im Zustand von 1925 gezeigt wird. Die Häuser wurden im Zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomben fast restlos zerstört und durch nüchterne, moderne Zweckbauten ersetzt. Unser Foto zeigt einen Bliek von der Abzweigung Wie sestraße (nach rechts) in die Johannisstraße (Richtung Bergertor).

20. Die Johannisstraße, früher im Volksmund nach den vielen hier wohnenden Schaustellern auch 'Künstlerstraße' genannt, hatte manche romantischen Winkel aufzuweisen. Ein beliebtes Motiv für Fotografen und Maler war immer wieder die Ecke BrüderstraßeJohannisstraße, die unser Foto aus der Zeit um 1910 zeigt. Die so malerisch ineinander verschachtelten Häuser wurden 1937 abgebrochen, um die Einmündung der Brüderstraße in die Johannisstraße (neben dem linken Haus) zu verbreitern. Der Bliek geht auf unserem Bild in Richtung Bergertor.

21. Kurz vor der Einmündung der Komturstraße in die Johannisstraße lag die Osterbrücke, auf der die Johannisstraße die vor einigen Jahren zugeschüttete Bowerre überquerte. Die Häuser mußten kürzlich der geplanten Verbreiterung der Johannisstraße weichen. Links im Hintergrund der gotische Giebel der alten Johanniterkommende (jetzt Pfarrhaus der katholischen Gemeinde), daneben der spitze Turm der Neustädter- und weiter rechts der Zwiebelturm der katholischen Kirche. Die Aufnahme wurde etwa 1910 gemacht.

22. Wie das Stadtbild einstmals durch die nun zugeschüttete Bowerre belebt wurde, zeigt dieses anheimelnde Bild aus dem Jahre 1910 nur zu deutlich! Die Osterbrücke (Ostbrücke) wurde 1884 neu erbaut. Neben Ihr, links im Bild, befand sich bis zur Jahrhundertwende eine Pferdeschwemme und Viehtränke, an den der Name Bowerre (früher Bornewerre, born = Brunnen oder Tränke) noch heute erinnert. Die kürzlich abgebrochenen Häuser sind aus anderer Perspektive auch auf Bild Nummer 19 zu sehen.

23. Ganz den Charakter einer verträumten Gasse in einem Ackerbürgerstädtchen trägt um 1930 noch die Gertmdstraße, in die hier vom katholischen Krankenhaus der Bliek in Richtung Johannisstraße fällt. Sofern die Häuser nicht im Zweiten Weltkrieg zerbombt wurden, brach man sie in den Jahren 1969/1970 ab, um Platz für Wohnblocks zu schaffen.

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24. So sah um 1907 die Rennstraße aus! Die Aufnahme wurde von dem seit einiger Zeit im Volksmund so genarmten 'Rennplatz' in Richtung Alter Markt gemacht. Vorwiegend die rechte Straßenseite hat sich durch Neubauten sehr verändert. Über den liebevoll angelegten Vorgarten im Vordergrund braust heute der Verkehr in Richtung Johannisstraße.

25. Von der Bäckerstraße geht der Bliek über die Radewiger Brücke in die Radewiger Straße hinein. Die Aufnahme aus der Zeit um 1930 zeigt noch die alte, 1884 erbaute Brücke, die 1934 verbreitert wurde. Leider fiel damals die herrliche Kastanie vor der Bäckerei Richter dem wachsenden Verkehr zum Opfer. Das Stadtbild war wieder um ein idyllisches Fleckchen ärmer geworden!

26. Als die Freiwillige Feuerwehr Herford 1925 ihr fünfzigjähriges Bestehen feierte, wurde ein großer Festzug durch die mit Girlanden und Fahnen geschmückte Stadt veranstaltet. Unser Bild zeigt eine Abteilung der Feuerwehr in historischen Uniformen. In der Mitte des Bildes ist rechts die Abzweigung der Löhrstraße zu erkennen. Dahinter liegt das ehemalige evangelische Vereinshaus.

27. Auch an dieser Stelle der Radewiger Straße hat sich das Stadtbild in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt. Der Fotograf suchte sich 1920 als Standpunkt für seine Aufnahme die Abzweigung Löhrstraße. Von links nach rechts erkennen wir die Häuser Radewiger Straße Nummer 29, 27, 25 und 23. Nummer 29, im vorigen Jahrhundert von der Familie Voltmann bewohnt, wurde 1940 abgebrochen. Die Familie Stedefeder betrieb im Nachbarhaus etwa 150 Jahre lang eine sogenannte Tabakspinnerei (Fabrikation von Rauch- und Kautabak). Die Fassade des Hauses ist durch Einbau einer Schaufensterfront stark verändert. Das hoch aufragende 'Fürstenau-Haus' daneben hat seinen Charakter bis heute bewahrt.

28. Ein Brand vernichtete diese beiden Fachwerkhäuser Radewiger Straße 11 und 13 (Kolanialwarenhandlung Mumperow) im Jahre 1910. Die Stadt kaufte die Trümmergrundstücke auf. Nach der Verbreiterung der Einmündung der Bielefelder Straße in die Radewiger Straße wurde an dieser Ecke 1915 die 'Radewiger Apotheke' errichtet.

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