Herford in alten Ansichten Band 1

Herford in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1810-1
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 1'

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49. Im Jahre 1923 wurde in Herford die 'Ravensberger Heimatbühne' gegründet, die Volksstücke in plattdeutscher Mundart aufführt. Die Laienschauspieler errangen schon bald große Erfolge. Unser Bild zeigt das Ensemble im Jahre 1927 auf dem Theatervorplatz nach einer Aufführung der 'Biuersluie' (Bauersleute). Das Volksstück war 1926 von dem Herforder Rektor Heinrich Decius verfaßt worden und schildert in vier Akten Szenen aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges. Unser Bild zeigt den Dichter am Tisch sitzend (mit Schnäuzer) inmitten der Akteure. Links hinter den Bäumen das 1966 abgebrochene Gebäude des Weinclubs, daneben die im letzten Jahrzehnt abgerissenen Häuser an der 'Freiheit'. Ganz hinten links das Rathaus.

Kaiserl. Postamt

12S~9

50. Am Stephansplatz steht noch ein Teil des alten Kaiserlichen Postamtes von Herford eingekeilt von modernen Erweiterungsbauten. Wie das Gebäude nach seiner Erbauung 1895 aussah, zeigt die Ansichtskarte dieser Zeit. Links irn Bild ist das stattliche Gebäude des Weinclubs zu erkennen, das Ende des vorigen Jahrhunderts errichtet wurde. Um Platz für die Erweiterung der Post zu schaffen, mußte es 1966 abgebrochen werden.

51. Auch am Stephansplatz hat sich das Stadtbild in den letzten Jahrzehnten gewandelt. Links das Haus des Buchbinders E. Schmidt, das nach Bombenschäden in der Nachkriegszeit abgebrochen wurde. Dahinter erkennt man ein Türmchen der Villa DI. med. Lange, die in den sechziger Jahren der Spitzhacke zum Opfer fiel, Die beiden Häuser lagen zwischen der Wolderuskapelle und dem Stephansplatz. Rechts sind das Rathaus und ganz rechts eine Ecke des Postamtes zu erkennen. Das Foto ist in die Zeit um 1925 zu datieren.

52. Um 1930 konnte man sich am Stephansp1atz noch recht gefahrlos im Verkehr bewegen. Links im Bild ist der Haupteingang des Postamtes zu erkennen, rechts das verschwundene Haus der Buchbinderei Schmidt.

53. Das dem Postamt gegenüberliegende Eckgebäude Stephansplatz Nummer 10 wurde 1867 als Bürgerschule erbaut. Zur Zeit der Aufnahme - um 1895 - diente es als 'Alterturnsmuseum der Stadt Herford'. Hinter dem Ziege1bau sind schwach das Fachwerkhaus des von Beaufort'schen Hofes, dahinter das Brückengeländer der Bowerre und ganz im Hintergrund das Hotel 'Zur Post' zu erkennen. Nach Abbruch des Hauses 1908 wurde hier das Gebäude der Volksbank errichtet.

54. Hinter dem 'Alterturnsmuseums der Stadt Herford' lag der stattliche Fachwerkbau eines ehemaligen abteilichen Hofes, des sogenannten von Beaufort'schen Hofes. Seit 1834, nachdem die einzelnen Kirchspielschulen zu einer städtischen Bürgerschule vereinigt waren, diente das Gebäude der Stadt als Schulhaus. Mit seiner Rückfront stieß es an die Bowerre. 1908 wurde der Fachwerkbau abgebrochen, um Platz für den Neubau der Volksbank zu schaffen. Die Aufnahme stammt aus der Zeit um 1900.

55. Im Jahre 1913 bot sich dem Betrachter vom Stephansp1atz in Richtung Härnelingerstraße ein stark verändertes Bild. Anstelle der alten Bürgerschule beziehungsweise des Museums war als gleichwertiges Pendant zum Postamt das stattliche Gebäude der Volksbank entstanden. Dahinter lag - durch die Bowerre getrennt - das Hotel 'Zur Post' (Hämelingerstraße 17). Es wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff durch einen Volltreffer völlig zerstört. Über das Grundstück verläuft jetzt die Berliner Straße. Auch das Haus rechts im Bild (E. Schmidt) mußte den Straßenbauplänen weichen.

Herford

Münsterkirchplatz

56. Im Jahre 1907 bot sich dem Betrachter vom Postamt in Richtung Münsterkirche dieser Anbliek, Rechts der häßliche Ziegelbau der Spinnerei Schönfeld, der 1914 abgerissen wurde, um Platz für den Neubau des Rathauses zu schaffen. Auf der linken Seite erkennt man die abgebrochene Villa DL Lange, dahinter die Münsterkirche.

57. Vom Portal der Wolderuskapelle aus sieht man um 1925 auf der linken Seite einen Flügel des von 1914-1917 erbauten neuen Rathauses der Stadt Herford, im Hintergrund das Postamt und rechts die in den sechziger Jahren abgebrochene, im historisierenden Stil der Jahrhundertwende erbaute Villa DI. Lange.

58. Gut ein Jahrtausend lang hatte die Fürstabtei Herford der Stadt ihren Stempel aufgedrückt, bis sie 1802 säkularisiert wurde. Ihre Gebäude wurden 1910 verkauft und in ihnen eine mechanische Spinnerei eingerichtet. Am 5. Mai 1876 brannte ein Teil der Fabrikanlage ab. Die Gebäude, die verschont geblieben waren, wurden zum Teil als Rathaus, als Markthalle (seit 1901) und als Kornhaus verwandt. Unser um 1910 entstandenes Foto zeigt die Rückseite der Fabrikanlage kurz vor ihrem Abbruch von der Abteitreppe aus, Das mittlere helle Gebäude ist noch ein Teil der Abtei und stammt aus der Barockzeit. Im Jahre 1914 wurde der gesamte Gebäudekomplex abgeräumt und an seiner Stelle in den folgenden Jahren das Rathaus gebaut.

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