Herford in alten Ansichten Band 1

Herford in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1810-1
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 1'

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59. Und so sah die Vorderfront des Barockbaues der Abtei um 1910 aus. Die herrschaftliche Freitreppe erinnert noch an vergangene glanzvolle Tage. Die Aufnahme entstand um 1910 vom Portal der Münsterkirche aus.

60. Der einstö ckige Gebäudetrakt der ehemaligen Spinnerei Schönfeld - in der Mitte des Fotos - diente seit 190 I als Markthalle. Da diese Lösung in der Bevölkerung so gut ankam, wurde beim Neubau des Rathauses auch der Bau einer großzügigen Markthalle gleich mit eingeplant. Links im Bild, das um 1910 entstand, das alte, jetzt noch stehende Kantorhaus, rechts der Turm der Münsterkirche.

61. Große Teile des Münsterkirchplatzes waren 1906 noch begrünt und nicht - wie heutzutage - mit einer Asphaltdecke überzogen. Hier sind rund tausend Jahre lang die Angehörigen der Kirchengemeinde bestattet worden, bis am Anfang des 19. Jahrhunderts vor den Toren der Stadt ein neuer Friedhof angelegt wurde. Links ragt Aecker's Gastwirtschaft und Turnhalle, die in den zwanziger Jahren zwecks Verbreiterung der Elisabethstraße abgebrochen wurde, ins Bild , das von der E1isabethstraße aus aufgenommen wurde.

62. Unter großer Anteilnahme der soldatischen Verbände Herfords wurde am 20. November 1927 das Kriegsehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges eingeweiht. Sein Schöpfer war der in Herford ansässig gewordene Bildhauer E.P. Hinckeldey. Obwohl das Ehrenmal sich außerordentlich harmonisch in das Stadtbild einfügte, wurde es als 'entartete Kunst' im Zweiten Weltkrieg 'entfernt und der Metallspende für den Führergeburtstag zugeführt', wie es im damaligen Verwaltungsbericht der Stadt wörtlich heißt. Unser Bild, etwa 1930 aufgenommen, zeigt im Vordergrund das Ehrenmal, dahinter Markthalle und Rathaus und rechts die Paradiesvorhalle des Münsters.

63. Buntes Treiben herrschte noch um 1930 auf dem Rathausplatz, der in unseren Tagen von parkenden Autos zugestellt wird. Damals reichte die Markthalle (rechts im Bild) nicht aus, um die vielen Verkaufsstände aufzunehmen.

64. Im ehemaligen Abteigarten zwischen Abteistraße und Aa, in dem die Fürstäbtissinnen von Herford und ihre Stiftsdamen früher zu promenieren pflegten, wurde 1903 ein Neubau für die Städtische höhere Mädchenschule errichtet. Nach Verlegung der Schule zum Stiftberg (1928) diente das Gebäude der Berufsschule. Im Jahre 1976 wurde es abgebrochen, um Platz für den Neubau der Kreissparkasse zu schaffen. Die Ansichtskarte stammt aus dem Jahre 1907.

65. Am Münsterkirchplatz - hinter der Walderuskapelle - stand früher ein verputztes Fachwerkhaus, in dem Fräulein Latte Bergmann ihre 'Kinderschule' (privater Kindergarten) abhielt. Bei unseren Großeltern und Urgroßeltern war sie, die sich hier um 1880 mit ihrer Kinderschar präsentierte, als die 'zemige Lotte' bekannt. Nach Abbruch des Hauses wurde dort der Backsteinbau der ehemaligen Zigarrenfabrik Böckelmann errichtet.

66. Noch vor dem Ersten Weltkrieg bot sich dem Betrachter dieser Anblick der von Häusern eingerahmten Aa von der Bäckerei Richter aus (Radewiger Straße 28, neben der Radewiger Brücke). Um die Elisabethstraße zu verbreitern, kaufte die Stadt 1913 die F achwerkhäuser und ließ sie abbrechen. Im Hintergrund erkennt man links das Gebäude der Kreissparkasse.

67. Die Bowerre, der ursprüngliche Lauf der Werre, floß noch in der Nachkriegszeit mitten durch den mittelalterlichen Stadtkern Herfords. Um Kosten zu sparen und Platz zu gewinnen, verzichtete man auf das belebende Element des Wassers im Stadtbild und begarm in den sechziger Jahren mit ihrer Zuschüttung. Unser Foto aus der Zeit um 1925 zeigt die Bowerre flußabwärts von der Brücke zwischen Hämelingerstraße und Freiheit. Die häßlichen Fabrikgebäude sind im Zug der Stadtsanierung abgebrochen worden.

68. Aus Anlaß des fünfzigjährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Herford richtete die Feuerwehr am 13. September 1925 ein großes Fest mit Festumzug durch die Straßen der Stadt aus. Besonderes Aufsehen erregte eine Gruppe, die sich als Nachtwächter verkleidet hatte. Der Nachtwächterdienst war Ende des vorigen Jahrhunderts in Herford eingestellt worden. Die Ausrüstungsgegenstände holte man sich aus dem Städtischen Museum. Hier sammelt sich die Gruppe vor der alten Feuerwache an der Schule Wilhelrnsplatz.

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