Herford in alten Ansichten Band 2

Herford in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4954-9
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 2'

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van

Dr. Rainer Pape

Europäische Bibliothek - ZaltbommellNiederlande

Literaturverzeichnis:

Magistratsberichte der Stadt Herford.

Rainer Pape, Das alte Herford - Bilder aus vier Jahrhunderten, Herford 1971, 2. Auflage 1983. Rainer Pape, Herford im Bild, 3. Auflage, Herford 1981.

Rainer Pape, Herforder Stadtführer, 2. Auflage 1974.

Rainer Pape, Sancta Herfordia - Geschichte Herfords von den Anfängen bis zur Gegenwart, Herford 1979. Rainer Pape, ' ... bis 5 nach 12' - Herforder Kriegstagebuch 1944/45, Herford 1984.

Rainer Pape, Herford zur Kaiserzeit, Herford 1989.

Rainer Pape, Herford in alten Ansichten, Band 1,5. Auflage, Zaltbommel 1990.

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rSBNlO: 90 288 4954 8 rSBNI3: 978 90 288 4954 9

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EINLEITUNG

'Oft denke ich an Herford mit seinen Giebeldächern ... Gott segne sie, die Herforder, ihre Häuser und ihr stilles Glück .. .', so schrieb 1862 der aus Herford stammende Deutsch-Amerikaner Franz A. Hoffmann, Freund und Mitstreiter des Präsidenten Abraham Lincoln (USA), an seinen Neffen Hermann Hackmann in Herford.

Ja, die Giebel- und Traufenhäuser, sie prägten noch weit bis in das 20. Jahrhundert hinein das Gesicht unserer Stadt mit ihrem charakteristischen, oft mit reichen Schnitzwerk versehenen Fachwerk. Doch dann kam die Modernisierungswelle der Jahrhundertwende, die an ihre Stelle neuzeitliche Geschäftshäuser im Stil des Historismus oder des Jugendstils setzte, es folgten 1944/45 die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und schließlich schloß sich die Abbrucheuphorie der fünfziger bis siebziger Jahre an. Sprichwörtlich schon fast hieß es damals, was die Bomben des Krieges nicht schafften, nämlich die Zerstörung des Stadtbildes, das schaffen jetzt die 'Stadtsanierer' mit ihren Abräumbaggern !

Statt den Verkehr um den in vielen Jahrhunderten gewachsenen Stadtkern herumzuleiten, brach man quer durch die Stadt eine Verkehrsachse. Das Ergebnis: Herfords mittelalterliches Zentrum verlor immer mehr seinen typisch ostwestfälischen Charakter.

Ein energisches 'Halt!' rief erst die 1972 gegründete 'Bürgerinitiative für die Erhaltung des charakteristischen Stadtbildes'. Sie konnte in der Folgezeit ein Umdenken in weiten Kreisen der Bevölkerung bewirken.

Sicher trug zu diesem Sinneswandel auch der erste Band 'Herford in alten Ansichten' bei, der seit 1978 in fünf Auflagen erschien und nun durch diesen zweiten Band, der ebenfalls die Jahre zwischen 1880 und 1930 behandelt, ergänzt wird.

Auch hier sei mir der Hinweis gestattet, daß die Abbildungen bisher weder in meinem Bildband 'Das alte Herford - Bilder aus vier Jahrhunderten' (1. Auflage 1971, 2. Auflage 1982) noch im ersten Band der hier vorliegenden Reihe veröffentlicht wurden.

Bei notwendigen Überschneidungen und Ergänzungen wird durch die in Klammern gesetzte Bandzahl und Bildnummer, z.B. (1,35), auf den betreffenden Band dieser Buchreihe verwiesen.

Das Bildmaterial stellten private Sammler, das Archiv des Herforder Vereins für Heimatkunde und das Familienarehiv Pape zur Verfügung.

DL Rainer Pape

1. Im Taumel der Industrialisierung wurde 1878 nach heftigen Auseinandersetzungen in der Bürgerschaft das Altstädter Rathaus mit seiner rechts- und baugeschichtlich bedeutenden, offenen Weser-Renaissance-Gerichtslaube (I,I) abgebrochen, um auf dem Alten Markt Platz für den Verkehr und den Wochenmarkt zu schaffen! Das Foto zeigt den Abbruch im Jahre 1878. Das stattliche Gebäude im Hintergrund ist das neu erbaute Hotel 'Stadt Berlin'.

2. Eine Freitreppe an der westlichen Giebelseite des Altstädter Rathauses führte zu der Ratsstube. Das Foto aus dem Jahre 1875 zeigt die prächtige Rathaustür, die im Jahre 1630 geschnitzt wurde und mit Reichs- und Stadtwappen auf die ehemalige Reichsfreiheit der Stadt Herford hinweist. Sie wurde 1882 als erstes Stück des neu gegründeten Museums verzeichnet. Interessant ist der gotische Torbogen, der auf der rechten Seite ausdem Mauerwerk hervorlugt and auf die gotische Vergangenheit des Gebäudes hinweist.

3. Seltenheitswert hat auch diese Aufnahme aus der Zeit um 1930 von dem Turm der Münsterkirche in die Mausefalle und auf den Alten Markt. Das Fachwerkhaus an der Ecke MausefalleElisabethstraße (links von der Fiale), das seit Jahrzehnten nicht mehr steht, wurde erst 1989/90 durch einen stilvollen Neubau ersetzt.

4. Seit 1773 befand sich das Haus Alter Markt 11 im Besitz der Familie Hackmann. Nach einem Brand wurde es 1830.neu erbaut. Die Aufnahme aus dem Jahre 1898 gibt rechts noch einen Bliek in die Bügelstraße frei.

5. Hof- und Gartenseite des Hauses Hackmann, Alter Markt 11. Auch dieses Foto wurde im Jahre 1898 aufgenommen. Es zeigt sehr deutlich, daß die rückseitigen Nutz- und Ziergärten der Bürger bis unmittelbar an die Geschäftshäuser heranreichten.

6. Wenig später war das Haus Hackmann, Alter Markt 11, dem Jugendstil-Neubau eines modernen Geschäftshauses, des sogenannten 'HansaHauses' gewichen. Auf unserem Foto der Zeit um 1910 zweigt rechts die Bügelstraße ab. Der Bliek fällt in den Gehrenberg, im Hintergrund die Spitze des Neustädter Kirchturmes (I, 5).

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