Herford in alten Ansichten Band 2

Herford in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4954-9
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 2'

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87. Wenn man um 1930 aus der Komturstraße in Richtung Westen, zum Neuen Markt hin, blickte, konnte man sich noch an einem harmonischen Straßenbild erfreuen. Hinter den beiden kleinen Fachwerkhäusem rechts im Bild befindet sich heute ein Parkplatz, die Häuser dahinter sind zerbombt und durch Neubauten ersetzt. Das dritte Haus auf der linken Straßenseite (I, 79) fiel ebenfalls den Bomben zum Opfer.

88. Idylle im Garten des katholischen Pfarrhauses, um 1930. Die katholische Kirchengemeinde Herford erwuchs im 17. Jahrhundert aus der alten Johanniter-Komrnende an der Komturstraße in der Herforder Neustadt, deren Kapelle der jungen Gemeinde fortan als Gotteshaus diente.

89. Mitte der sechziger Jahre ließ die Stadt Herford ihre mittelalterliche Bergertormauer zwischen Bergertor und Lübbertor abreißen. Die Häuschen dieser romantischen Gasse waren ehemals an die Innenseite der Stadtmauer gebaut worden. Gewiß, sie entsprachen meist nicht mehr modernen hygienischen Ansprüchen, doch hätte man durch sorgfältige Sanierung das 'Kleine-LeuteMilieu' durchaus erhalten können. Aber auch es mußte der 'Berliner Straße' weichen. Das Foto vermittelt einen Einblickaus der Zeit um 1930; der Bliek geht von der Einmündung der Rosenstraße in Richtung Lübberstraße.

90. Auf diesem Foto der dreißiger Jahre blieken wir in umgekehrter Richtung von der Einmündung der Rosenstraße in die leicht geschwungene, insgesamt etwa 400 m lange Bergertormauer zur Einmündung Fidelenstraße.

91. Auch die Bergertormauer war eine beliebte Wohngegend der Herforder Schausteller, wie der ausrangierte Wohnwagen rechts im Bild zeigt. Hier geht der Bliek in den dreißiger Jahren etwa aus der Höhe der Fidelenstraße in Richtung Bergertor.

92. Etwa 100 m vom Bergertor entfernt machte um 1930 der Fotograf diese Aufnahme in der Bergertormauer Richtung Fidelenstraße (bzw. Lübbertor). Die kleinstädtische Beschaulichkeit der Gasse mußte inzwischen der Verkehrshektik der Berliner Straße weichen. (1,83-87).

93. Auch die Rosenstraße, die die Bergertormauer mit der Credenstraße verband, wurde Mitte der sechziger Jahre abgerissen. Die Bansubstanz dieses Stadtviertels datierte vorwiegend aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, Das Foto, das in Richtung Bergertormauer aufgenommen wurde, stammt aus den dreißiger Jahren.

94. Mitte der sechziger Jahre fiel auch die Fidelenstraße - wie die Rosenstraße, eine Verbindung zwischen Credenstraße und Bergertormauer dem unersättlichen Räumbagger zum Opfer. Der Verfasser dieser Zeilen sprach damals mit vielen Bewohnern dieser Häuser. Sie tauschten oft nur gezwungenermaßen ihr trauliches Heim mit der Anonymität moderner Wohnsilos. Auf unserem Foto der dreißiger Jahre schauen wir in Richtung Bergertormauer.

95. Die Fidelenstraße, um 1930. In umgekehrter Richtung fällt der Bliek hier von der Bergertormauer zur Credenstraße.

96. Der Frühherrenstraße (I, 90-91) erging es nicht besser als der Lübberstraße: Auch sie wurde in den sechziger Jahren durch die Anlage der Berliner Straße amputiert und ihr alter Baubestand vernichtet. Ehemals verband sie Holland und Petersilienstraße. Auf unserem Foto aus der Zeit um 1895 blieken wir über die Dächer der in den sechziger Jahren abgebrochenen Häuser auf die Neustädter Kirche. Die Abzweigung der Frühherrenstraße (nicht Petersilienstraße !) vom Holland vgl. in I, 94.

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