Herford in alten Ansichten Band 2

Herford in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4954-9
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 2'

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97. Auch die Petersilienstraße wurde bei Anlage der Berliner Straße einer gewaltsamen Verstümmelung unterzogen. Ehemals verband sie Holland und Neuen Markt. An dem abgeschnittenen Reststück ist außer dem Frühherrenhaus und dem anschließenden klassizistischen Kindergartengebäude (I, 90) kein alter Baubestand mehr vorhanden. Unser Foto zeigt die Straße in Richtung Neuer Markt, um 1925. Im Hintergrund der Turm der Neustädter Kirche,

98. Kurz bevor die Petersilienstraße auf den Holland stieß, erblickte man auf ihrer rechten Seite eine in ein Wohnhaus integrierte Giebelwand der ehemaligen spätgotischen SÜsternkapelle. Sie steht auch heute noch, begrenzt die Berliner Straße und ist durch Pflanzungen fast ganz verdeckt.

99. Hinter dem heutigen Gebäude der Deutschen Bank an der Berliner Straße bot sich dem Betrachter um 1925 noch diese Ansicht vom Holland. Auch dieser charakteristische, die Neustadt in einem Halbkreis einschließende Straßenzug wurde in der Nachkriegszeit amputiert und zum Teil der 'Durchbruchstraße' geopfert. Rechts im Bild zweigt die Petersilienstraße ab (1,93), links erkennt man die Gartenmauer des 'Elisabeth-Hauses'.

100. Wenig verändert zeigt sich dem heutigen Betrachter das 'Elisabeth-Haus' (Holland 33), in dem die berühmte Fürstäbtissin Elisabeth von der Pfalz zwischen 1661 und 1667 - bis zu ihrer Wahl zur Äbtissin - wohnte. Die Postkarte stammt aus der Zeit um 1920.

101. Die Häuser auf der Nordseite (links) des Holland - hier eine Aufnahme des Jahres 1925 - sind noch heute erhalten, dafür aber mußten die südseitig gelegenen Bauten in den sechziger Jahren größtenteils der Berliner Straße weichen. Die Straße wurde förmlich der Länge nach aufgeschnitten. Die heute moderne Bebauung zwischen Berliner Straße und Holland kann die entstandene Lücke nur unvollkommen schließen. Links das' Elisabeth- Haus' .

102. Allen Plänen der Verkehrsplaner, den herrlichen alten Wall, der noch heute den mittelalterlichen Stadtkern Herfords umschließt, in Teilabschnitten dem Verkehr zu 'erschließen', setzte die Herforder Bürgerschaft heftigen Widerstand entgegen. Noch heute lädt er zu erholsamen Spaziergängen oder Radfahrten ein. Auf unserem Foto der Zeit um 1900 sieht man die Werre unterhalb der 1970 abgetragenen Bergertorinsei, rechts den Bergertorwall. Auf dem linken Ufer wurde später die Kleinbahntrasse verlegt, heute Hinkley-Ufer (I, 84, 96-97).

103. Über den Bergertor- und Lübbertorwall gelangt man zum Wilhelmsplatz, der 1885 angelegt wurde (I, 98-102). Im Jahre 1902 konnte hier die evangelisch-reformierte Petri-Gemeinde Herford ihr neues Gotteshaus, die Petrikirche, weihen. Die Postkarte zeigt den stattlichen Bau kurz nach seiner Vollendung.

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Herford. Reform. Kirche.

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104. Schon bald nach Anlage des Wilhelmsplatzes (1885) wurde er von prächtigen neuen Villen gesäumt. 1899 errichtete die Bürgerschaft hier zur Erinnerung an den Sachsenherzog Wittekind, der im 8. Jahrhundert den sächsischen Widerstand gegen Kaiser Kar! den Großen angeführt hatte, ein Denkma! (1,103).

105. Im Jahre 1888 wurde die 'Bürgerschule' am Wilhelmsplatz feierlich eingeweiht, Sie bot 1 104 Schülern Platz. Den Architekturentwurf für den repräsentativen neugotischen Backsteinbau hatte der Architekt Böttger (Berlin) geliefert. Die Schule fand damals Beachtung weit über Herford hinaus bis in die USA. Der charakteristische Dachreiter wurde leider 1971 von der Stadt aus Kostengründen abgebrochen (Repro aus: Album von Herford, 1894).

106. Vom ehemaligen Kreis- und Stadtkrankenhaus (II, 44; I, 37) am Steintorwall überblickte man einen Teil des Wilhelmsplatzes und der Augustastraße mit ihren Villen. In der Mitte der Postkarte aus dem Jahre 1930 die Aa mitsamt der Schillerbrücke .

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