Herford in alten Ansichten Band 2

Herford in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4954-9
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 2'

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147. Das gesamte Gelände zwischen Deichtorwall, Aa und altem Friedhof nannte man vor einigen Jahren noch Eisgraben. Der Name hatte sich von dem Stadtgraben zwischen Renntor und Aa, der wegen seines schlechten Abflusses oft zufror und daher im Volksmund Eisgraben genannt wurde, auf das vor ihm liegende Gebiet übertragen. So romantisch schlängelte sich die Aa noch 1929 - kurz vor ihrer Regulierung - durch den Eisgraben (I1, 148).

148. Und so bot sich dem Spaziergänger Anfang der dreißiger Jahre - nach Regulierung der Aa der Eisgraben von der lippischen Bahn aus dar. In den siebziger Jahren wurde leider auch diese Flußaue durch einen großen Komplex berufsbildender Schulen zugebaut (I, 147).

149. Eingang des 1808 an der Friedhofstraße angelegten alten Friedhofs (1,143), um 1930. Das klassizistische Sandsteinportal wurde 1937 abgebrochen. Da es nur leicht beschädigt war, hätte es mit geringen Mitteln wiederhergestellt werden können.

150. Die Me!cherbrücke, die Salzufler Straße und Weddigenufer verbindet, um 1930. Sie wurde 1980 wegen Baufälligkeit abgebrochen und durch eine neue Fußgängerbrücke ersetzt. Ihre hölzernen Vorgängerinnen dienten früher den Melkerinnen als Verbindungssteg zu den Kuhweiden in den Werrewiesen. Im Hintergrund rechts der Turm der Stiftberger Kirche.

151. Vor der Regulierung der Werre an ihrem Oberlauf, um 1910. Das rechte Ufer gehört schon zu Ahmsen (Lippe). Im Mittelalter wurden die Stromschnellen an dieser Stelle 'Porterhauser Fälle' genannt.

152. Reste der Herforder Landwehr, bestehend aus Wall und Graben, die sich im Mittelalter rings um die Feldmark der Stadt zog, sind an einigen Stellen bis in die Neuzeit erhalten geblieben. Das Foto zeigt ein Stück am Ahmser Baum, um 1930.

153. Der Lockhauser Baumhof, um 1925. Das Gebäude aus dem Jahre 1816 steht nicht auf Herforder , sondern knapp hinter der Grenze auf lippischem Gebiet, da man den Neubau einige Meter verschob, um trockeneren Baugrund zu erhalten. So ergibt sich die Kuriosität, daß die Besitzerfamilie Klöpper nicht Herforder sondern Lipper (Bad Salzufler) sind. Die nach Herford ausgerichtete Vorderfront des Hofes (Foto) wird jedoch seit Menschengedenken in den Herforder Stadtfarben weiß-rot gestrichen, während der nach Lippe zeigende rückwärtige Teil des Fachwerkhauses im üblichen Weiß-schwarz gehalten ist.

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154. Noch um 1930 beherrschten viele hohe Fabrikschornsteine das Stadtbild Herfords, das sich hier von Langenberg aus präsentiert. In der Mitte des Bildes erkennt man den Turm des Herforder Münsters, links den der Radewiger Kirche.

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