Herford in alten Ansichten Band 2

Herford in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4954-9
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 2'

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17. Von der Johannisstraße zweigt in Richtung Bergertor die kleine Straße 'Zur Bleiche' ab. Sie zählte früher zu den typischen an der Innenseite der Stadtmauer verlaufenden Mauerstraßen. Hier befand sich noch bis in unser Jahrhundert hinein das alte Rollhaus und die Bleiche der Familie Heyde, wo die Bürger nach dem Waschen ihre Wäsche auf die Bleiche legen und rollen lassen konnten. Unsere Zeichnung des ehemals stadtbekannten Zeichenlehrers Karl Herrmann stammt aus dem Jahre 1925.

Herford

Partie an der Johaunisstrasse

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18, Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre ließ die Stadt Herford die Bowerre, den quer durch Herford fließenden Urlauf der Werre, trotz heftiger Proteste des Herforder Vereins für Heimatkunde und Anderer zuschütten, um die Kosten der Unterhaltung des stark vernachlässigten Flußlaufes einzusparen. Angeblich spielten hygienische Gründe bei dieser völlig verfehlten 'Stadtsanierung' eine Hauptrolle. Durch diese Maßnahme und zahlreiche Abbrüche alter Häuser verlor das Stadtbild immer mehr an Reiz. Unsere Postkarte der Zeit um 1900 zeigt die Osterbrücke an der Johannisstraße vom Bergertor aus.

19. Die Bowerre oberhalb der Einmündung von der Komturstraße in die Johannisstraße, um 1910. Rechts im Bild ein Gittertor. Von dort aus wurden die Pferde in die Schwemme getrieben. Ein weiterer Zugang zur Pferdeschwemme und Viehtränke war links vor der Osterbrücke von der Johannisstraße aus möglich. Die uralte Schwemme gab dem Fluß seinen Namen: Bowerre, früher Bornewerre (born = Brunnen oder Tränke),

20. Rechts und links wurde die Osterbrücke (= Ostbrücke ) flußabwärts von stilvollen Fachwerkhäusern eingerahmt. Auch die mußten Anfang der siebziger Jahre der Verbreiterung der Johannisstraße weichen (II, 18 und21; I, 21- 22).

21. Von der Osterbrücke bot sich dem Betrachter ein romantisches Stadtbild, das sich im Wasser der Bowerre spiegelte: rechts und links Fachwerk, dahinter der gotische Giebel der alten Johanniterkommende (jetzt katholisches Pfarrhaus) und im Hintergrund der Turm des Münsters. Fachwerk und Flußlauf fielen der Stadtsanierung der siebziger Jahre zum Opfer!

22. Bliek von der Osterbrücke in die Bergertorstraße; links die Einmündung der Komturstraße, um 1925. Alle Gebäude auf der linken Straßenseite mußten der Verbreiterung der Johannisstraße in den siebziger Jahren weichen.

23. Am 30. Dezember 1925 wurde Herford von einer großen Überschwemmung heimgesucht. Unser Foto zeigt die Situation an der Bowerre. Die Aufnahme wurde aus der Bergertorstraße in Richtung Osterbrücke-Johannisstraße gemacht; rechts die Einmündung der Komturstraße (I, 81,82,141,142; 11, 110).

24. Um 1930 wurde die Einrnündung der Johannisstraße in die Rennstraße noch durch das Restaurant 'Osnabrücker Hof' abgeknickt. Der Bliek geht hier von der Rennstraße in die JohannisstraBe; rechts das 'Verkehrshindernis', das Anfang der dreißiger Jahre abgebrochen wurde. Die anderen Häuser wurden 1944 zerbombt.

25. Das Restaurant 'Osnabrücker Hof, Rennstraße 23, wurde Anfang der dreißiger Jahre abgebrochen. Der Wirt Otto Winkier veranstaltete in seinem 'Konzerthaus' Künstlerkonzerte .

26. Vom Konzerthaus 'Osnabrücker Hof genoß man um 1930 noch diese beschauliche Aussicht auf die Rennstraße in Richtung Alter Markt. Das Fachwerkhaus rechts im Bild fiel im Jahre 1944 den Bomben zum Opfer (I, 24).

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