Herford in alten Ansichten Band 2

Herford in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4954-9
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 2'

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37. Die Radewiger Kirche auf einer Postkarte der Zeit um 1900. Die Kirche, ein Hallenbau des 14. Jahrhunderts, diente ursprünglich den nach Santiago di Compostela (Spanien) ziehenden Jakobspilgern als Pilgerkirche. 1530 wurde sie geschlossen und 1590 durch den Bürgermeister Anton Brutlacht wieder eröffnet. Sie entwickelte sich zur Pfarrkirche des Stadteils Radewig.

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38. Um die Jahrhundertwende wurden an der Bielefelder Straße vor dem Deichtor zahlreiche stattliche Villen errichtet. Eine herrliche Lindenallee säumte die Straße. Leider wurde auch sie in den sechziger Jahren aus Verkehrsgründen gerodet. Unsere Postkarte vom Jahre 1907 zeigt den Anfangder Allee mit Bliek auf die Radewiger Kirche (I, 30).

39. Um 1930 bot sich dem Betrachter vom Turm der Radewiger Kirche dieser interessante Ausbliek auf die Deichtorstraße und Bielefelder Straße. Vorn links zweigt die Mühlengasse ab, hinter dem nächsten Haus quert der Deichtorwall die Straße und hinter dem Stadtgraben erkennen wir die Verwaltungsgebäude des 1909 gegründeten Elektrizitätswerkes MindenRavensberg (EMR). Der Eisgraben, das Gelände zwischen EMR und der 'Lippischen Bahn', ist noch unbebaut.

40. Bliek in die Löhrstraße, um 1925. Die Häuser (von rechts nach links) befanden sich damals im Besitz der Geschwister Brand und des Zahnarztes Dr. Weihe. Hinter dem Dach des Pfarrhauses der Jakobi-Kirchengemeinde ragt der Schornstein der Herforder Teppichfabrik (Huchzermeyer & Co.) empor. Der alte Baubestand geht auf 'Freie Höfe' der Fürstabei Herford zurück, in denen abteiliche Beamte und Adlige wohnten.

41. Bliek aus den Gärten an der Löhrstraße über die (nicht sichtbare) Aa hinweg auf die alte Kreissparkasse (links), Häuser an der Elisabethstraße und den Turm des Münsters, um 1920.

42. Leider wurde 1975 auch die neogotische Villa Janup 10 (früher Eigentum der Brauerei zum FelsenkeIler Gebr. Ueckermann), die um 1925 von dem Kaufmann Carl Lucas bewohnt wurde, abgebrochen. Im Hintergrund erkennt man die Gebäude des Kreis- und Stadtkrankenhauses. Die Aufnahme wurde von der Löhrstraße aus gemacht; links die Einmündung Janup, vom Krankenhaus her die der Steintorstraße, nach rechts (nicht sichtbar) zweigt die Straße Auf der Freiheit ab.

43. Auch die Villa des Sanitätsrates Dr. A. Pape, Janup 6, hier auf einer Aufnahme um 1900, fiel 1975 der Spitzhacke zum Opfer, um dem Verkehr und einern Kaufhaus Platz zu machen (I, 36). Leider wurde dadurch nicht nur wertvolle Bausubstanz zerstört, sondern auch der sich im alten Straßennetz noch deutlich abzeichnende Grundriß des karolingischen Königshofes Odenhausen (sog. Schildform-Curtis, begrenzt durch Janup, Steinstraße und Steintorstraße ).

44. Der Klinkerbau des Kreis- und Stadtkrankenhauses an der Steintorstraße, der im Jahre 1928 errichtet wurde, zählte damals zu den vorbildlichen Krankenhausbauten des Deutschen Reichs. Unsere Postkarte zeigt den Zustand von 1929. Besonderen Wert legte man auf die 'Freiluftbehandlung' und richtete die Krankenzimmer ausschließlich nach Süden aus. Der Entwurf des Krankenhauses, das heute als technisches Rathaus genutzt wird, stammt von den Architekten Mohr und Weidner aus Charlottenburg.

45. Schon um 1910 schätzten Fotografen den herrlichen Bliek vom Radewiger Kirchturm auf die Stadt Herford. Im Vordergrund sind die Häuser an der Löhrstraße zu erkennen, dahinter das stattliche Gebäude der Mädchenschule (I, 64), das leider 1976 dem Neubau der Kreissparkasse weichen mußte, dahinter ein Flügel der ehemaligen Fürstabtei Herford (I, 58-59), der 1914 nebst Gebäuden der Spinnerei Schönfeld abgebrochen wurde, um das neue Rathaus errichten zu können, ferner die Türme vom Münster und der Neustädter Kirche.

46. Auch diese Stadtidylle wurde Ende der sechziger Jahre den Abräumbaggern zum 'Fraß' vorgeworfen! Unser Foto aus der Zeit um 1925 läßt den Bliek von der Aa-Brücke zwischen Janup und Auf der Freiheit bis zum Stephansplatz, dem Beginn der Hämelinger Straße und den Neustädter.Kirchturm gleiten. Nur das links liegende Gerichtsgebäude blieb erhalten, als man die quer durch die Stadt hindurchgebrochene Verkehrsachse Berliner Straße-Auf der Freiheit anlegte.

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