Herford in alten Ansichten Band 2

Herford in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Rainer Pape
Gemeente
:   Herford
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4954-9
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herford in alten Ansichten Band 2'

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77. Der Hausflur des Küsterhauses, das im Jahre 1662 errichtet worden war, zeigt noch seine ursprüngliche Gestaltung. Neben dem später weiß übertünchten Fachwerkbalken und Knaggen bildete das barocke Treppengeländer ein besonders auffallendes Schmuckelement (IJ, 76).

78. Der Giebel des Hauses Hämelinger Straße 4, um 1930 vorn Turm der Neustädter Kirche aus fotografiert, gehört zum Typ des spätgotischen westfälischen 'Dreistaffelgiebels' der Zeit um 1540-1550. Vor einigen Jahren bezog das Städtische Verkehrsamt das renovierte Gebäude. Die Fachwerkbauten links im Bild, die sogenannte Menge-Stiftung, die nach dem Wunsch der Stifter als Museum erhalten werden sollten, ließ die Stadt 1961 rücksichtslos abbrechen!

79. Wenn um 1900 ein Fotograf erschien, seinen Apparat im Freien aufstellte und schließlich seine Aufnahme auf die Platte bannte, dann war das ein Ereignis, das sich schnell in der Straße herumsprach. So auch bei diesem Bild der Buchdruckerei und Buchbinderei H. Titgemeyer am Neuen Markt 7, auf dem wir den Meister mit seinen Gesellen und Lehrlingen, die Familienangehörigen, Nachbarn und Vorbeikommende entdecken.

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Herford

Neuer Markt mit Neustadter Kirche

80. Im Jahre 1905 bot sich dem Betrachter dieser Anblick des Neuen Marktes und der hinter Bäumen fast ganz verschwundenen Neustädter Kirche. Den Marktplatz beherrschte ein kunstvolles Pissoir, links sieht man in die Hämelinger Straße, rechts in die Petersilienstraße (I, 72 und 73).

81. Als 1912 das Luftschiff 'Hansa' seine viel bejubelten Schleifen zog, machte ein Fotograf auch dieses eindrucksvolle Bild der modemen 'Hansa' über der gotischen Neustädter Kirche. Auf der Rückseite der alten Aufnahme vermerkte ein Unbekannter:

Schwebet der Mensch, der Eroberer, der Sieghafte, Stolze

Frei in die Lüfte empor;

Klebet der Geist nicht, der suchende, mûhselig ringende

machtlos am Stoff wie zuvor?

.?.

82. Nach der Anlage der Kanalisation sank der Grundwasserspiegel so sehr, daß die Eichenpfähle, auf denen die Neustädter Kirche erbaut war, zu faulen begannen. Der Kirchturm mußte daher 1906/07 abgetragen und neu erbaut, das Kirchenschiff konnte noch unterfangen werden. Auf dem Foto sieht man einen Arbeiter mit den halbverfaulten Eichenpfählen .

83. Als die Freiwillige Feuerwehr Herford am 13. September 1925 ihr fünfzigjähriges Jubiläum feierte, da stellte sie in einer großen Übung ihr Können unter Beweis. Am Gebäude der darnaligen 'Ländlichen Zentralkasse Münster', Neuer Markt 3 (Ecke Höckerstraße ), demonstrierte sie den Zuschauern die Brandbekämpfung (1, 77).

HERFORD, lEUER ,\ARIT.

84. Ein erhebliches Verkehrsgewühl fing der Zeichner K. Herrmann um 1925 auf dieser Postkarte ein, Menschen, Fahrräder, Autos und Pferdewagen schwirren unter Mißachtung aller Verkehrsregeln durcheinander. Links im Bild das Neustädter Rathaus, in der Mitte geht der Bliek in die Lübberstraße, rechts die Neustädter Apotheke und das Wulfert-Haus (1,75).

85. Neben dem bemerkenswerten CrüwellHaus mit einem Stufengiebel aus der Renaissance ließ die Stadt Herford 1957 auch das Nachbarhaus Lübberstraße 15 mit seinem schönen klassischen Giebel als Verkehrshindernis abbrechen. Ein unersetzlicher Verlust für das Stadtbild! Proteste des Landeskonservators und aus der Bürgerschaft blieben erfolglos (I, 76). Einige Jahre später schon richtete man die Lübberstraße als Fußgängerzone ein, das Opfer an wertvollster Bausubstanz war also völlig überflüssig!

86. Mitte der sechziger Jahre brach man auch das charakteristische Fachwerkhaus des Bäckers Dresing, Lübberstraße 7, ab. Das gut erhaltene Haus, das aus dem Jahre 1576 stammte, gehörte im 17. Jahrhundert den Eltern des berühmten Herforder Barockbaumeisters Matthes Daniel Pöppelmann (Erbauer des Dresdner Zwingers). Mit größter Wahrscheinlichkeit wurde in ihm M.D. Pöppelman geboren. Die Eingangstür wurde um 1930 fotografiert.

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