Hermagor in alten Ansichten

Hermagor in alten Ansichten

Auteur
:   R. Kandolf
Gemeente
:   Hermagor
Provincie
:   Kärnten
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-2719-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hermagor in alten Ansichten'

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9. Der Hauptplatz des Marktes Anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Es ist dies eine der ältesten Aufnahmen, die wir von Hermagor besitzen. Vom Kirchhügel herunter ragte einst, weit auf den Platz verspringend, ein Felsen, der sogenannte 'Kofel', der 1868 teilweise abgetragen wurde und Anfang der achtziger Jahre nochmals. Auf dem Bild ist der Rest des Felsens noch sichtbar. Die östliche steinerne Stiege zur Kirche hinauf, die 1884 errichtet wurde, ist noch nicht vorhanden. (Die westliche 'Kaiserin-Elisabeth-Stiege" war bereits 1854 erbaut und 1856 eingeweiht worden.) 1884 wurde auch der neue Fahrweg auf die Stocksteinerwand angelegt. In der Mitte des Bildes das Berger-Hans (heute Blüml), dahinter das angebaute Koßta-Haus (Wohlgemuth, Hauptstraße 10), in dem bis 1863 die katholische Schule untergebracht war.

10. So sah die Hauptstraße knapp vor der Jahrhundertwende aus, Das Hild-Haus (Café-Restaurant) mit dem holzgedeckten Walmdach beherrschte schon damals den Hauptplatz. Im Vordergrund sieht man Bürgerfrauen vor dem Haus vlg. Pieker (heute Hauptstraße 13). Rechts die Stiege auf den sogenannten 'Koßta-Hügel', der die Straße stark einengte und nach dem Brand 1904 abgetragen wurde.

11. Der obere Markt vor dem Brand 1904. Die Häuser sind außer der 'Alten Post' einstöckig und mit Holz gedeckt. Die Bürgerhäuser stehen wie heute mit der Traufseite zur Hauptstraße und sind mit den dahinterliegenden Innenhöfen durch rondbogige Durchfahrten verbunden. Einige Häuser besitzen Arkadenhöfe. Die Hinterhäuser beherbergten Stallungen, Wirtschafts- oder Werkräume. Die meisten Bürger waren ja Handwerker, Kauf- oder Fuhrleute und betrieben daneben auch Landwirtschaft. Die Nebengebäude einiger Häuser der nördlichen Straßenfront sind direkt an das hinten ansteigende Gelände gebaut, so daß man vom Obergeschoß eben zum Hausgarten auf der Stocksteinerwand gelangen kann.

12. Die untere Hauptstraße vor dem Brand 1904 mit dem Haus vlg. Stofele (Café Eder, heute Hauptstraße 11), in dem sich neben dem Kaffeehaus auch die Eisenhandlung und die Spezerei des Josef August Eder befand. Eder war von 1906 bis 1911 Bürgermeister von Herrnagor. Ei starb 1927 im Alter von 61 Jahren und vererbte das Kaffeehaus zu gleichen Teilen seinen fünf Töchtern. Das Geschäft war schon 1906 in das Haus vlg. Oberer Schmied (heute Bäckerei Kandolf, Hauptstraße 9) verlegt worden.

13. Das Bild zeigt den oberen Markt im Jahre 1903 mit Bliek nach Osten mit den Häusern vlg. Werner (Edlinger), vlg. Postthoman, vlg. Hermie (heute Krieber-Unterweger) und vlg. Webertischler (heute Jurkowitsch). Damals gab es noch keine Hauswasserleitungen, sondern nur einige wenige Hof- und Hausbrunnen und vier Marktbrurmen wie hier den 'Stieberbrunnen' vor dem Haus vlg. Stieber (heute Unterweger, Hauptstraße 39). Ein weiterer Marktbrunnen befand sich in der heutigen Grabengasse beim alten Schulhaus (Filippitsch), der 'Färberbrunnen' beim Färber Eder und einer am Hauptplatz. Das Haus Postthoman wurde nach dem Brand 1904 nicht mehr an der alten Stelle aufgebaut, sondern am Guggenbergweg.

14. Das alte Haus 'Kupferschmied' (Wernitznig, heute Hauptstraße 32) im oberen Markt. Die Familie Wernitznig stammt aus Obervellach bei Hermagor. Auf dem Bild sehen wir rechts den damaligen Besitzer Karl Wernitznig (gestorben 1948), von Beruf Kupferschmied und Bauspengler, mit seinen Kindern. Im Hofgebäude war von 1875 bis 1899 auch der Gendarmerieposten Hermagor untergebracht. Heute befindet sich dort das Geschäft des Spenglermeisters Hans Stattmann, der das Hofgebäude 1952 gekauft hat.

15. Grußkarte aus Hennagor von 1899 mit der persönlichen Unterschrift von Hugo Moro, Hugo Moro (geboren am 17. Feber 1865 in Villach, gestorben am 20. Juni 1954 ebenda) war Bezirksschulinspektor in Hermagor und der Initiator des Volksschulbaues 1894. Im Jahre 1902 wurde er zum Bezirksschulinspektor von Villach ernannt. Hugo Moro war auch Mundartdichter und Lyriker, Sein Sohn Oswin (geboren 1895 in Hermagor) war ein bekarmter Volkskundler und Gewerbeschullehrer, sein Sohn Gotbert (geboren 1902 in Hermagor, lebt heute in Klagenfurt) wurde ein bedeutender Historiker und Heimatforscher und war lange Zeit Direktor des Landesmuseums und des Kärntner Landesarchivs.

16. Dies ist eines der letzten Bilder des Hermagorer Bürgerkorps mit den unter Hauptman Max Richter, Apotheker, im Jahre 1878 neu geschaffenen Uniformen (früher weiße Hose und dunkler Waffenrock, nun graublaue Uniformen mit roten breiten Lampassen). Vorne (von links nach rechts): Johann Pieker, Joharm Moro, Johann Eder, Oswald Moro und JosefWohlgemuth. Mitte: Johann Berger, Jakob Jochurn (Kommandant) und Josef Edlinger, Hinten: Andreas Eder, Georg Roßbacher, Alois Pieker und Johann Jurkowitsch. Das Bürgerkorps wurde 1888 vom damaligen Bezirkshauptmann Eder aufgelöst, weil die Uniformen und Rangabzeichen denen des kaiserlichen Heeres glichen.

17. Die berühmte 'Stattmann-Kapelle', hier beim 19. Kärntner-Kränzohen in den Blumensälen in Wien am 1. Feber 1909. Die beliebte Kapelle spielte talauf, talab bei den verschiedenen Anlässen und feierte bei den Kärntner Bällen in Wien große Erfolge. Vorne (von links nach rechts): Jakob Stattmann, Möderndorf; Leonhard Stattmann, Hermagor (Leiter der Kapelle); Hans Göberndorfer, Möderndorf; Josef Stattmann, Möderndorf, und Alois Spilat, Thurnhof. Hinten: Michael Hillepold, Postran, und Jakob Berger, Herrnagor. Die Kapelle wurde bei einem ihrer Auftritte in Wien von Franz Lehár zu ihren gekonnten Darbietungen persönlich beglückwünscht.

18. Am 11. Jänner 1891 wurde das 'Gailthalbahn-Comité' gegründet, dem es nach anfänglichen Widerständen gelang, den Bau der Gailtalbahn zu verwirklichen. Am 11. Juni 1893 erfolgte die Konzessionserteilung. Auf dem linken Bild drei Mitglieder des Komitees (von links nach rechts): Hans Gasser, Herrnagor (Stellvertreter), Felix von Mottony, Arnoldstein (Obmann) und Franz Lamprecht, Bürgermeister von Herrnagor.

Rechtes Bild: Am mit Girlanden und Fahnen geschmückten Bahnhof Hermagor wurde den mit einem Festzug von Villach kommenden Ehrengästen, an ihrer Spitze Sektionschef Heinrich Ritter von Wittek und der Landespräsident von Kärnten Freiherr von Schmidt-Zabiérow, ein festlicher Empfang bereitet.

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