Hermagor in alten Ansichten

Hermagor in alten Ansichten

Auteur
:   R. Kandolf
Gemeente
:   Hermagor
Provincie
:   Kärnten
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-2719-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hermagor in alten Ansichten'

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29. Eine Prozession im Jahre 1907 von Maria Thurn nach Hermagor anläßlich der Primiz von Herrn Wilhelm Wester, dem späteren Propst zu Kraig, einem Onkel des heutigen Trafikanten Reinhold Wester. Der Bliek geht vom Zaunpfeiler rechts, der noch zum Haus vlg. Kraßnig (heute More-Hof) gehörte, gegen das Gelände, wo heute die Bezirkshauptmannschaft steht. Links neben der Straße, an der Abzweigung des Guggenbergweges, steht die alte Huter-Kapelle, die im Zuge der Errichtung des neuen Postgebäudes Anfang der sechziger Jahre abgetragen wurde.

30. Die 'Kaiser-Franz-Joseph-Schieêstätte' (rechts im Bild) zwischen Gössering und Mühlbach im Jahre 1905, errichtet 1889 anläßlich des 40jährigen Regierungsjubiläums Kaiser Franz Josephs I. Vor der Schießstätte wurde durch die Initiative des von Kaffeehausbesitzer Wilhelm Hild geleiteten Komitees für Fremdenverkehr und Ortsverschönerung der 'Kaiser-Franz-Joseph-Park' angelegt.

31. Ansicht von Hennagor im Jahre 1907, aufgenommen vom Quellwasserbehälter der ehemaligen Hennagorer Wasserleitung, wo heute die Sonnwendfeiern abgehalten werden. Im Vordergrund führt die alte Gitschtalstraße durch das noch völlig unverbaute Gelände der heutigen Thurnfeldsiedlung.

32. Dieses Bild zeigt den östlichen Teil des Marktes im Jahre 1907. Die Volksschule (links) ist bereits fertiggestellt. Dahinter sehen wir die Ehrlich-Villa (später Drauland-Villa, heute Kindergarten). Rechts hinter der Kösse (heute Tapezierer Stattmann) lugt die alte Friedhofskapelle hervor, die 1859 vom Handelsmann Johann Moro (heute Frenzl) als Familiengruft erbaut worden war. In der Bildmitte erkennt man noch die 'Schrängen' (das Gestänge) des Viehplatzes, wo heute die Wohnblocks der Gösseringlände stehen.

33. Hermagor im Jahre 1909 vom Beginn des Weges zur Hussa-Villa (heute Haß1acher). An der Stelle des Wegkreuzes wurde 1937 das von Bildhauer Hans Domenig geschaffene Kriegerdenkmal errichtet, welches mit dem Baubeginn der Ortsumfahrung der Gitschtal-Bundesstraße (1965-1967) an den südlichen Ortsrand in die Nähe des Friedhofes verlegt wurde.

34. Die Brauerei Linder im Jahre 1913 mit dem Gastgarten davor (heute Total-Tankstelle), Die Brauerei mit dem Mälzereigebäude wurde 1883 von Benjamin Jost, der von vlg. Paulitsch in Unterrnöschach abstammte, erbaut. Jost kam viel in der Welt herum und war zuletzt Braumeister in Orleans (Frankreich). 1897 erwarb er auch das Landhaus in Neuprießenegg, das er mit einern zweiten Stockwerk versehen ließ. Seine Frau, die aus Siebenbürgen stammte, starb 1910. Er ehelichte daraufhin deren Nichte, die nach seinem Tode (1912) den Pfarrer Georg Pellar heiratete, wodurch das Haus in Neuprießenegg in den Besitz dieser Familie karn. Auf dem Gelände der Brauerei stand früher das Haus eines Schinders (Wasenmeisters).

35. Hermagor war von 1906 bis 1914 Garnisonsort. Die Garnison bestand aus zwei Bataillonsstäben, vier Kompanien und einer Gebirgs-Maschinengewehrabteilung mit zusammen 33 Offizieren, 540 Mann und 60 Pferden des Landwehr-Infanterieregimentes Nr. 4. Sie hatte den Auftrag, die Truppe für den Kriegsdienst im Hochgebirge zu schulen. Kaserne war keine vorhanden; die Soldaten waren in Privathäusern untergebracht. Von April bis September bezogen die Kompanien Sommerunterkünfte in den Karnischen Alpen. Das Bild zeigt eine Wachablöse vor dem Haus vlg. Stieber (heute Unterweger) im oberen Markt im Jahre 1910. Der einzige Zivilist auf der Aufnahme (rechts hinten) ist Johann Moro sen. (gestorben 1914).

36. Am 6. und 7. September 1913 wurde am Hauptplatz das 'Jahrhundertdenkmal' eingeweiht. Es stellt einen Achterjager in der Uniform von 1813 dar und erinnert an den Freiheitskampf bei Hermagor gegen die Franzosenherrschaft am 18. September 1913. Die Einweihungsfeier fand im Beisein des Erzherzogs Peter Ferdinand und einer großen Zahl hoher Persönlichkeiten statt,

37. Oberes Bild: Erzherzog Peter Ferdinand, den der Kaiser als Vertreter zu den Einweihungsfeierlichkeiten entsandt hatte, wird am Bahnhof von Monseigneur Johann Drfaniê, dem damaligen Dechant von Hermagor, begrüßt.

Unteres Bild: Bürgermeister Peter Rieder begrüßt am Hauptplatz Kaiserlichen Rat Johann Themeßl, einen gebürtigen Gailtaler, der an der Spitze des Kärntnervereines 'Alpenrose' in Wien die Aufgabe übernommen hatte, die große Summe für das vom heimisehen Bildhauser Josef Kassin geschaffene 'Jahrhundertdenkmal' aufzubringen,

38. Drei weitere Bilder von der Jahrhundertfeier in Hermagor am 7. September 1913. Oben links: Vorbeimarsch des 1. Oberkärntner Kriegervereines.

Oben rechts: Vorbeimarsch der St. Veiter Trabantengarde an Erzherzog Peter Ferdinand.

Die Abbildung unten links zeigt eine zur Ehrenbezeugung angetretene Formation der Achterjäger.

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