Hermagor in alten Ansichten

Hermagor in alten Ansichten

Auteur
:   R. Kandolf
Gemeente
:   Hermagor
Provincie
:   Kärnten
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-2719-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hermagor in alten Ansichten'

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39. Am 6. November 1890 nahm die Sparkasse des Marktes Hermagor ihre Tätigkeit auf und hat seither eine überaus fruchtbare Arbeit für die Bevölkerung und die Wirtschaft des Tales geleistet. Das Bild zeigt die Mitglieder des Ausschusses im Jahre 1913. Erste Reihe (von links nach rechts): Matthias Burger (Untervellach), Notar Ignaz Huth, Bezirkshauptmann Dr. Arthur Trotter, Bürgermeister Rudolf Lasser und Martin Scherbetz (alle Hermagor). Zweite Reihe: Wilhelm Hild, Bernhard Frenzl, Michael Essl und Anton Smolli (alle Hermagor). Dritte Reihe: Ludwig Terpotitz (Hermagor), Kaspar Steinwender (Möschach), Johann Kury (Hermagor) und Georg Jost (Mödemdori).

40. Im Jahre 1912 wurde die große Kösse des Johann Eder, vlg. Äußerer Färber, an der nördlichen Mauer des alten Friedhofes ein Raub der Flammen. Der Kaufmann und Heimatforscher Georg Essl der Ältere erwarb den Grund, baute hier ein neues Haus (Bild) und verlegte sein Geschäft vom Hauptplatz (heute Bachmann) hierher. Er richtete auch ein Heimatmuseum ein (seit 1983 im Schloß Möderndorf) und baute auf dem Dach eine Sternwarte. An der Südseite errichtete er 1916 einen Zubau für ein Kriegskino, das vorher im Sommersa1on des Gasthofes Gasser untergebracht war. In der Zwischenkriegszeit wurde dort das alkoholfreie Speisehaus 'Deutsches Heim' eingerichtet.

41. Während des Ersten Weltkrieges war das Gailtal von 1915 bis 1917 engstes Kriegsgebiet. Auf den Bildern sieht man das Eintreffen von Feldmarschall Erzherzog Friedrich und seine Begrüßung durch Bürgermeister Peter Rieder im Jahre 1916 vor dem Haus vlg. Poßnig (heute Schwarzenlander, 10. OktoberStraße 1), wo der Erzherzog in der Offiziersmesse Aufenthalt nahm, Vor ihm hatten bereits im Juni 1915 Erzherzog Karl Joseph, der Kommandant des VII. Armeekorps, das nach dem Kriegseintritt Italiens von Galizien ins Gailtal verlegt worden war, und im August 1915 Erzherzog Eugen, der den Bahnbau von Hermagor nach Kötschach anordnete, die Truppen im Gailtal inspiziert. Im Oktober 1917 übernahm Erzherzog Heinrich Ferdinand das Truppenkommando auf dem Naßfeld.

42. Als die Absicht Italiens zum Kriegseintritt immer deutlicher wurde, begann in aller Stille die Werbung für freiwillige Schützenformationen. Aus den Gailtaler Freiwilligen wurde das 2. Bataillon des Kärntner Freiwilligen Schützenregiments Nr. 2 aufgestellt. Siebzehnjährige Burschen und weißhaarige Männer verteidigten die Grenzberge, bis sie von kampfgewohnten Truppen abgelöst wurden. Das Bild zeigt das Halbbataillon 'Mittelgailtal' auf dem Hauptplatz in Hermagor nach der Vereidigung auf dem Gasser-Hügel am 15. Mai 1915. Vorne (von links nach rechts): Kompaniekommandant Rudolf Lasser, Bataillonskommandant Ludwig Joham, Regimentskommandant Major Karl Greßl und Kompaniekommandant Matthias Burger.

43. Am 4. Juni 1917 besuchten Kaiser Karl und Kaiserin Zita Hermagor. Um 2 Uhr nachmittag trafen die Autos mit dem Kaiserpaar am Schmidtplatz ein. Im Gefolge waren Feldmarschall Erzherzog Eugen, Generalstabschef Arz von Straußenburg und Generaladjutant Fürst Lovkowitz.

Oben links: Gailtalerinnen in Tracht erwarten das Kaiserpaar vor dem Hotel Gasser.

Oben rechts: Bürgermeister Peter Rieder begrüßt an der Spitze der Bürgermeister und Gemeinderäte des ganzen Tales den Kaiser. Unten rechts: Schulkinder überreichen Blumensträuße.

44. üben links: Das Kaiserpaar schreitet die Front der in ihrer Tracht angetretenen Lesachtaler ab.

üben rechts: Der Kaiser spricht mit Bürgermeister Johann Huber von Birnbaum, einer markanten Persönlichkeit aus dem Lesachtal. Nebenan: Die vierjährige Maria Trojer, Tochter des im Jahre vorher in Galizien gefallenen 'Eisernen Majors' Maria-Theresien-Ritters Josef Trojer, wird dem Kaiserpaar vorgestellt.

45. Nachfolger des 1888 aufgelösten Bürgerkorps wurde der 'Schützenverein Mittelgailtal', der sich 1915 durch die Aufstellung eines Halbbataillons der 'Kärntner Freiwilligen Schützen' verdient machte und sich auch an der Befreiung von Arnoldstein von der jugoslawischen Besatzung am 5. Jänner 1919 beteiligte. Alljährlich am 10. Oktober veranstaltete der Schützenverein ein Volksabstimmungs- und Wanderpreisschießen, das erste am 10. Oktober 1920, von dem dieses Gruppenbild stammt.

46. Hermager im Jahre 1921 mit dem Guggenbergweg im Vordergrund. In der Mitte steht das Haus Postthoman, das nach dem Brand 1904 hier erbaut wurde (heute Guggenberger Straße 1,3,5). Links, hinter der inzwischen abgerissenen Gasser-Kösse, befinden sich heute das neue Postgebäude, Wohnblocks und das Wohnhaus Kury. Auf der noch unverbauten Ackerfläche rechts wurde im Zweiten Weltkrieg die 'Neue Heimat' errichtet.

47. Das Haus Moro, heute Kaufhaus Leitner (damals Nr. 1, vlg. Mente, und Nr. 2, vlg. Postmeister), mit Familienangehörigen im Jahre 1921. Die Familien Moro stammen aus Ligosullo bei Paluzza, das bis 1866 noch zu Österreich gehörte. Der dort 1825 geborene Johann Ambros Moro erwarb 1879 das Stammhaus in Hermagor und war Postmeister. Auch die 'Alte Post' (heute Hauptstraße 24) gehörte ihm. In dem an der Westseite des Moro-Hauses 1925 ausgebauten Wirtschaftsgebäude (heute Hauptstraße 43) war von 1925 bis 1935 der Gendarmerieposten untergebracht.

48. So sah das Haus vlg. Botennani (heute Hauptstraße 18) in der oberen Hauptstraße im Jahre 1921 aus. In dem Haus war von 1850 bis 1860 und von 1865 bis 1875 der Gendarmerieposten Hermagor untergebracht. (Dieser bestand seit dem 16. Juli 1850.) Nach dem Brand 1904 wurde es vom damaligen Besitzer Schneidermeister Friedrich Santler neu aufgebaut, bald darauf versteigert und 1907 vom Fotografen Albin Stiegler erworben. Von Stiegler stammen viele Bilder aus früherer Zeit, Nach seinem Tode (1929) wurde das Haus von Schneidermeister Josef Berger gekauft.

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