Hermagor in alten Ansichten

Hermagor in alten Ansichten

Auteur
:   R. Kandolf
Gemeente
:   Hermagor
Provincie
:   Kärnten
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-2719-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hermagor in alten Ansichten'

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49. Am Pflngstmontag, dem 16. Mai 1921, kam es in einer Vollversammlung der Predigtstation Hermagor zu einem einstimmigen Baubeschluß über den Bau einer evangelischen Kirche. Schon wenige Tage später fanden sich viele freiwillige Helfer ein (Männer, Frauen und Kinder, auch Katholiken), um zunächst den Bauplatz einzuebnen (Bild). Sammlungen wurden eingeleitet. Durch den Versand von Schneerosen im Winter langten beträchtliche Spendengelder ein. Die treibende Kraft war Georg Essl sen. (links der Bildmitte mit Jangem Haar).

50. Fünf Jahre wurde an der evangelischen Kirche gebaut. Die Pläne stammten von Baumeister Matthias Unterberger, der aber 1923 starb. Die Arbeiten wurden von Banmeister Peter Sommeregger fortgeführt. Anfang 1925 wurde mit dem Bau des Turmes begonnen (Bild). Die feierliche Einweihung der 'Schneerosenkirche' erfolgte am 11. Juli 1926.

Das andere Bild zeigt GeorgEssl sen. (1861-1940), den Anreger und aktiven Förderer des Kirchenbaues, in seiner für die damalige Zeit auffallenden, aber eindrucksvollen Haartracht, die auf ein Gelübde zurückzuführen ist.

51. Im Jahre 1925 besuchten Bundespräsident Dr. Michael Hainisch und Landeshauptmann Vinzenz Schumy Herrnagor. Auf dem oberen Bild sieht man die beiden Herren mit den Honoratioren des Marktes vor dem Schützenhaus.

Das untere Bild zeigt sie mit Bezirkshauptmann DI. Klose, Bürgermeister Rieder sowie Mitgliedern des Baukomitees und des Presbyteriums nach der Besichtigung der noch unvollendeten evangelischen Kirche,

52. Bliek auf Herrnagor von Westen im Jahre 1924. Das 'Bichelerfeld' vorne ist noch immer unverbaut, wohl aber steht das bereits 1909·1911 errichtete Amtsgebäude der Bezirkshauptmannschaft mit dem charakteristischen Dach, das erst vor wenigen Jahren im Zuge des Zu- und Umbaues abgeändert wurde.

53. Herrnagor im Jahre 1926 mit der inzwischen abgetragenen Baurecht-Mühle, die 1911 zum Linder E-Werk umgebaut worden war (links vorne mit den Rundbogenfenstern), und dem dahinterliegenden Baurecht-Haus, das 1926 von der evangelischen Kirchengemeinde als zukünftiges Pfarrhaus mit Mesnerwohnung erworben wurde. Das Baurecht-Haus ging 1935 in den Besitz von Georg Essl über; 1949 kaufte es Konditormeister Hans Kandolf, der dort nach Abbruch der beiden Häuser im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße in den sechziger Jahren die neue Konditorei errichtete. An der Stelle des ehemaligen E-Werkes befindet sich heute ein Parkplatz.

54. In den zwanziger Jahren tat sich in Hermagor auf kulturellem Gebiet sehr vieL Es gab über 20 Vereine. Einer davon war der Wohltätigkeits- und Geselligkeitsverein 'Thalia', der bereits 1886 gegründet und 1920 wiedererweckt wurde. Hier eine Mitgliedergruppe, aufgenommen 1927 an1äßlich einer Theateraufführung. Erste Reihe (sitzend, von links nach rechts): Rudolf Zazula, Elli Gasser, Grete Pellischek, Sepp Spieß (Obmann), Marianne Spieß, Max Winkler und Margarethe Zazula, Zweite Reihe: Franz Gasser, Hans Moro, Hans Gasser, Hans Hecher und Franz Patterer, Dritte Reihe:

Margarethe Essl, Fritzi Smolli, Otto Eder, EIsa Jochurn und Martha Brandmüller.

55. Ein sehr aktiver Verein war der 1920 gegründete 'Deutsche Turnverein Jahn', dessen erster Obmann Notar Ignaz Huth und erster Turnwart Sparkassendirektor Hans Oberdorfer waren.

Das obige Bild zeigt die Herren- und Damenriege im Jahre 1924 mit den Funktionären (vorne von links nach rechts: Oberlandesgerichtsrat Dr. Otto Pellischek, Notar Weinländer, Bezirkshauptmann Dr. Josef Klose und Druckereibesitzer J osef Fratt.

Auf dem unteren Bild sehen wir die Mannschaft, die beim Kreisturnfest in Villach (11.-13. Juli 1924) beim Vereinswetturnen den ersten Sieg errang.

56. Im Jahre 1926 wurde die Sektion Hermagor des Österreichischen Tonring-Clubs ins Leben gerufen. Die Gründungsmitglieder (hier vor dem Vereinslokal Hotel Gasser) waren: erste Reihe (von links nach rechts): Jakob Gurker, Heinz Kury, Dr. Richard Poleiner, Franz Reisinger, Oberbaurat Homer, Anton Stickelberger und Josef Ressi. Zweite Reihe: Robert Mühlmann, Sepp Garnper, Dr. Arthur Rösler (Gründungsobmann), Josef Niedermayr, Stefan Ambra und Gottlieb Langegger. Dritte Reihe: Franz Gasser, Michael Platzer, Sepp Lasser, Leopold Gasser, Ing. Jank, Hans Waldner, Banrat Robin und Peter Sommeregger.

57. Am 26. September 1926 wurde im Schmidtpark ein Kriegerdenkmal zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Hermagorer enthüllt. Es stellte eine trauernde Witwe dar und stammte vom Bildhauer Hans Bachmann aus Friesach. Das früher an dieser Stelle stehende Denkmal des Landespräsidenten von SchmidtZabiérow wurde vorübergehend am anderen Ende der Schulstraße (heute 10. Oktober Straße) aufgestellt und befindet sich heute am Bahnhof. Das Kriegerdenkmal fand nicht die Zustimmung der Bevölkerung. Es wurde 1937 abgetragen und am Ende der Schulstraße ein neues Kriegerdenkmal errichtet, das heute am südlichen Ortsrand beim Friedhof steht.

58. Das Freibad Hennagor wurde 1923 von der Familie Wiedenis (vlg. Brigat) errichtet und bestand bis 1943. Es befand sich hinter dem Hause Brigat in der Senke des Ribnikbächleins.

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