Hermagor in alten Ansichten

Hermagor in alten Ansichten

Auteur
:   R. Kandolf
Gemeente
:   Hermagor
Provincie
:   Kärnten
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-2719-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hermagor in alten Ansichten'

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69. Die alte Gösseringbrücke wurde in den Jahren 1951/52 abgetragen und erneuert. In der Bildmitte befindet sich noch das ebenfalls abgerissene ehemalige Linder E-Werk. Links ist das Haus vlg. BruckenMathele (Dienstmann Kandolf) zu sehen, das von der Bundesstraßenverwaltung abgelöst und abgetragen und in der Villacher Straße neu errichtet wurde. In früherer Zeit führte über die Gössering eine Holzbrücke mit einer Johannes-von-Nepomuk-Statue, die vom Hochwasser 1885 weggerissen wurde. Die Statue konnte aber wieder aufgefunden werden und befindet sich heute im Pfarrhof.

70. Zwei Bilder aus der Zeit des beginnenden Kraftfahrverkehrs um 1930.

Oben eines der ersten Taxis von Hermagor mit (von links nach rechts) Hans Gasser, Josef Gamper, Michael Köferle, Robert Samitz, Josef Kaponig und Taxiinhaber Franz Mischlinger. Dahinter im Schmidtpark steht noch das ehemalige Kriegerdenkmal,

Das Bild unten zeigt den ersten Autobus der Kraftfahrlinie Hermagor-Weißbriach, deren Konzessionsinhaber Jakob Memmer in Weißbriach war und die später von Michael Köferle übernommen wurde.

71. Der Männergesangverein Hennagor wurde bereits 1861 mit dem Motto 'An der Gaillabt sich mit Lust am deutschen Sang die deutsche Brust' als einer der ältesten Kärntens gegründet, Der Verein feierte 1931, dem Jahr der Stadterhebungsfeier, unter dem damaligen Obmann Hauptschullehrer Johann Filippitsch (rechts vor der Fahne) sein 70. Bestandsjubiläum. Chorleiter war damals Hauptschuldirektor Sepp Hackl (vorne fünfter von links). Dieser war ein Meister der Musik und des Gesanges, spielte mehrere Instrumente und hat das kulturelle Leben in Herrnagor hervorragend befruchtet. Hackl starb 1933 allzu früh im 49. Lebensjahr. Auf musikalischem Gebiet besonders aktiv war auch die 1910 gegründete Orchestervereinigung, die kulturell für den kleinen Ort etwas Einmaliges darstellte.

72. Die Trachtengruppe 'Goldhaubenfrauen Hermagor' besteht seit 1931, dem Jahr der Stadterhebungsfeier. Gründungsmitglieder waren die hier abgebildeten Bürgerfrauen, Sitzend (von links nach rechts): Seraphine Smolli (gestorben 1944), Karoline Zehrer (Obfrau, gestorben 1958), Theresia Moro (102jährig gestorben 1965) und Josefine Schluga (gestorben 1958). Stehend: Hedwig Ball (gestorben 1959), Antonie Jochurn (gestorben 1963), Theresia Rieder, Josefina Eder (gestorben 1948), Katharina Kury (gestorben 1957) und Maria Lasser (gestorben 1953).

73. Eine der markantesten Persönlichkeiten von Hermagor war der 1875 in Wolfs berg geborene Konsistorialrat Hubert Pietschnigg, Dechant von Hermagor von 1920 bis 1955. Sein langjähriges verdienstvolles Wirken als Priester wurde durch seine Ernennung zum Ehrenbürger von Hermagor gewürdigt. Mit seinem Buch 'Alt-Hermagor' (veröffentlicht 1931) hat er sich selbst ein bleibendes Denkmal gesetzt. Auf dem Bild sehen wir Dechant Pietschnigg (sitzend zweiter von links) mit dem damaligen Fürstbischof von Gurk Dr. Adam Hefter '(zweiter von rechts), dem seinerzeitigen Sekretär des Fürstbischofs, Kaplan Andreas Truppe (in der Mitte hinten stehend), und einigen Priestern des Dekanates.

74. In Anerkennung der tapferen Haltung der Bevölkerung während des Kärntner Abwehrkampfes und in Anbetracht des mehr als 600jährigen Bestehens als Markt wurde der Bezirks-Hauptort Hermagor durch einstimmigen Beschluß des Kärntner Landtages vom 11. Oktober 1930 zur Stadt erhoben. Wegen der späten Jahreszeit wurden die Feierlichkeiten jedoch auf den Sommer des nächsten Jahres verschoben. Das Bild zeigt die Stadterhebungsfeier in Anwesenheit vieler hoher Persönlichkeiten am Hauptplatz am 19. Juli 1931.

75. Stadterhebungsfeier am 19. Juli 1931.

Oben links: Bürgermeister Josef Zehrer bei der Begrüßungsansprache.

Oben rechts: Lehrer Otto Jonke in alter Marktrichtertracht spricht den Festprolog von Franz Franzlerchner.

Unten rechts: Anny Jost trägt ein von Guido Zernatto verfaßtes Gedicht 'Wulfenia' vor.

76. Stadterhebungsfeier am 19. Juli 1931.

Bild oben: Bundeskanzler Buresch hält die Festansprache.

Bild unten: Festzug durch die Stadt. Vorne hoch zu Roß 'Ordnungshüter' Gemeindewachmann Karl Schettina, hinter ihm Schuljugend, Trachtenkapelle und Festgäste.

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