Herne in alten Ansichten Band 1

Herne in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Robert Grabski
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1461-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herne in alten Ansichten Band 1'

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99. Das Hotel Schmitz wechselte im Lauf der Zeit oft den Besitzer. Das Gebäude liegt gegenüber vom Herner Bahnhof, an der Bahnhofstraße 120. Die Ansichtskarte stammt aus dem Jahre 1910. Um 1928 war Johann Bornemann Inhaber des Hotels. Er bot einen Saal, Konferenzräume, eine Weingroßhandlung und eine Stadtküche an. Später wurde es zum 'Herner Hof'. Heute befindet sich in den renovierten Räumen die Privathandelsschule 'Paykowski', Schulleiter ist Walter Strupp. Hinter dem alten Hotelgebäude ist der bekannte Familienbesitz der Großbäckerei Speith.

Herne, Parli~ im Sladlgarlen

100. Partie im Stadtgarten. Da die natürlichen Haine und Wiesen um die Stadt immer neuen Siedlungs- und Industrieanlagen weichen mußten, entschloß man sich 1906 bis 1908, auf einer Fläche von etwa neun Hektar Land, im Osten der Stadt, einen Erholungspark für die Bürger anzulegen. In der Mitte entstand ein Schwanenteich mit einer Verweillaube am grünen Ufer. Gepflegte Wiesen, Wege und prächtige Blumenbeete lockerten die Anlage auf. Sie wurde bald zu einem beliebten Ausflugsort ganzer Familien.

Herne, Resl~uranl SladlgiJrlen

101. Restaurant Stadtgarten. Um dem Besucher das sichere Gefühl der Ruhe und Gastfreundschaft zu geben, baute man im Jahre 1909 das Restaurant im Stadtgarten. Das im Grünen liegende Gebäude bekam eine schöne Terrasse und gemütliche Räume für Feste , Tagungen und besondere Feierlichkeiten der Stadt und der bürgerlichen Verbände. Um 1922 war Gustav Voortmann Inhaber der Gaststätte, die als schönstes Erhohlungslokal am Platze, mit gutgepflegten Weinen, Bieren und Likören erster Firmen, ernpfohlen wurde. Außerdem gab es an jedem Sormtag Konzert.

102. Das Jahn-Denkmal im Stadtgarten. An1äßlich des vierten Gautumfestes im Juli 1911, enthüllte die Herner Turnvereinigung 1873, unter dem Vorsitz der Herren Klüsener und Grümer (Stifter des Denkmals), unter großer Beteiligung der Bürgerschaft, das Denkmal des Turnvaters J ahn. Es besteht aus einem großen Findling und trägt eine aufmontierte Porträtplatte des Geehrten. Es ist eine Arbeit des Herner Bildhauers Heinrich Rings. Das Denkmal wurde der Stadt Herne zur Obhut übergeben.

103. Grundsteinlegung für das Rathaus am 13. Mai 1911. Die Stadt Herne erwarb für den Verwaltungsbezirk am 17. November 1908, ein Gelände von insgesamt 8,80 Hektar Land für 700000,- Mark. In der Nähe des Kaiserlichen Postamtes entstand das neue Herner Rathaus. Bei zwei Wettbewerbsausschreibungen wurden dafür vierundfünfzig Entwürfe eingereicht. Unter anderen beteiligten sich der Regierungsbaumeister Gisbert von Teuffel (Constanz), der Stadtarchitekt Kar1 Kurzrheuter und seine Mitarbeiter Harro und Mö11. Der Düsseldorfer Baumeister Professor W. Kreis führte den Bau aus.

104. Einweihung des neuen Rathauses. Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren, und dem Gesamtpreis von 950000,- Mark, konnte das eindrucksvolle Rathaus mit dem 'Stadtverordnetensitzungssaal, dessen Wände bis herauf zum Beginn des Kuppeldaches mit Zedernholz bekleidet sind, während von der Decke herab zwei große herrliche Kronleuchter den vor dem Ersten Weltkrieg herrschenden Wohlstand verraten', am 6. Dezember 1912 eingeweiht werden. In den folgenden Jahren entstanden noch um den Vorplatz, das Amtsgericht (1921), das Polizeigebäude (1927) und die Sparkasse (1929).

105. Bliek vom Rathausturm. Auf dieser Postkarte aus dem Jahre 1918, haben wir noch einen ungehinderten Ausblick vom Rathausturm in die Bebelstraße. An der querliegenden Bahnhofstraße, erhebt sich die Bonifatiuskirche. Von ihr ist nur noch der Turm erhalten. Links oben hebt sich die Realschule deutlich aus dem Häusergewirr. Rechts schimmern die Schornsteine der Zeche 'Mant Cenis'. Heute sind die meisten Baulücken geschlossen und die Stadt zeigt ein einheitliches Bild.

106. Der Bergelmannshof, dessen Felder nach und nach von der Stadt aufgekauft wurden, behauptete sich einige Zeit in der unmittelbaren Nähe des neuerrichteten Rathauses. Man verkürzte ihn noch ein paar Jahre vor dem Abriß um acht Meter in der Länge. Auf unserer Ansicht steht das Rathaus noch verloren da. Es fehlen die späteren Verwaltungsgebäude. Um den Marktplatz zu verbreitern und dem Stadtzentrum ein moderne Aussehen zu geben, wurde der Bergelmannshof abgerissen.

107. Straßenbahnviadukt in Horsthausen. Er mußte gebaut werden, um die bestehenden G1eisanlagen der Kohlenzeche 'Friedrich der Große' zu überbrücken. Bei der Eingemeindung von Horsthausen nach Herne, entstand auch der Wunsch nach einer eigenen Straßenbahnlinie. Am 20. Dezember 1912, konnte die Straßenbahn in Betrieb genommen werden. Die neue Linie verlief über die Schu1straße, Vinckestraße, Baumstraße, Friedrichstraße und die Werderstraße bis zur Zeche 'Friedrich der Große' I und Il.

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108. Die Horsthauser Brücke. Weil sich die alte Eisenkonstruktion der Brücke über den Stichkanal als zu schwach für den Straßenbahnverkehr erwiesen hatte, mußte sie zunächst entsprechend verstärkt werden. Deshalb konnte die verlängerte Linie WerderstraßeStadtgrenze, erst am 24. Juli 1914 in Betrieb genommen werden. Das Glück war ihr nicht hold, denn sie wurde nach ein paar Jahren wieder stillgelegt. Im Erste

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