Herne in alten Ansichten Band 1

Herne in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Robert Grabski
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1461-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herne in alten Ansichten Band 1'

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9. Viehmarkt am Steinweg. Um die Jahrhundertwende gab es am Steinweg und auf dem Platz um die Dionysiuskirche den alten Markt. Beiderseits der Straße standen die Verschläge mit Schweinen, Ziegen, Kaninchen und Geflügel. Zwei Männer ziehen an einem Handkarren. Im Hintergrund steht ein Planwagen. Unser Bild zeigt den Viehmarkt, wie ihn der Maler um die Jahre 1880-1890 gesehen und in einem Gemälde dargestellt hat. Links im Bild befindet sich die Gaststätte 'Westf'älischer Hof', Steinweg 5. Damaliger Inhaber war Wilhelm Schulte. Um 1927 führt Josef Stork den Westfälischen Hof.

10. Die Zeche 'Friedrich der Große' im Jahre 1880. Auf dem Bild überrascht die Wiese mit Kühen in so unmittelbarer Nähe der Zeche. Das landwirtschaftliche Nutzgelände war damals um die Kohlengrube noch nicht verbaut. Die Schächte I und 11 wurden 1870 im Stadtteil Horsthausen abgeteuft. 1872 begann die Förderung mit jährlich 13 114 Tonnen Kohle. Die unterste Sohle lag sechshundert Meter tief. Die Zeche förderte 1875 mit 498 Arbeitern 67966 Tonnen Kohle, und im Jahre 1921 mit 5942 Arbeitern und 210 Beamten 869 161 Tonnen Kohle.

11. Beamte der Zeche 'Friedrich der Große'. Hier sehen wir einmal die große Zahl der Beamten der Zeche 'Friedrich der Große' in einer Gruppenaufnahme aus dem Jahre 1896. Unter den Männern finden sich nur wenige Bleichgesichter. Die meisten sehen martialisch drein und tragen a15 Ausdruck der Männlichkeit einen Schnäuzer oder Kinnbart. Zum steifen Deckel gehörte beim besseren Mann der Stehkragen mit dunkler Binde. Die unbequemen Kragen bezeichnete man spottweise als 'Vatermörder'. Sie bildeten ein beliebtes Argument für Witzemacher und Karikaturisten. Auch enge Hosen und Stiefel waren damals modern.

Verlagsgebäude von 1908 bis 1927

Verlagsgebäude von 1878 bis 1908

12. Die 'Herner Zeitung' hat als amtliches Kreisblatt die wechselvollen Geschicke der Stadt und ihrer Bürger weitgehend bestimmt. Vom Jahre 1878 bis zum Jahre 1909, befand sich die Redaktion am Juckweg 11 (heutige Von der Heydt-Straße). 1872 wurde das anfängliche Wochenblatt mit einer Auflage von vierhundert Exemplaren gegründet und entwickelte sich bald zur ersten Tageszeitung am Platz. Es war die älteste Zeitung in Herne. Der Betrieb war in den letzten Jahren seines Bestehens mit den modernsten Maschinen ausgestattet.

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---~ Kohlenaufbereitungsanlagen. Eisen- u. Blechkonstruktionen -----"

Chemische Apparate. Brikettfabriken. Ziegeleianlagen. Zerkleinerungsanlagen

13. Ein vielseitiges Unternehmen'. Die an der Fabrik- und Baumstraße gelegene Maschinenfabrik Baum AG, hatte sich im Jahre 1883 in Herne angesiedelt. Sie erzeugte hauptsächlich Kohleaufbereitungsanlagen, Verladebrücken, Transportgeräte für Gaswerke, Zerkleinerungsanlagen, ganze Einrichtungen für Brikettfabriken und Ziegeleien und anderes mehr. Auch Apparate für die chemische Industrie standen in ihrem Programm. 1922 beschäftigte die Firma dreiundzwanzighundert Arbeiter.

14. Der Name der Kornbranntweinbrennerei Julius Meimberg, ist für jeden Herner ein erinnerungsreicher Begriff. Der Seniorchef Julius Meirnberg, begründete 1871 die Likörfabrik. Es war die Zeit, als sich das Dorf zur Stadt mauserte; mit der Industrie der Wohlstand und damit auch der Absatz der Getränke anstieg. Zu Meimbergs Spezialitäten gehörte der abgelagerte Korn 'Perle des Hauses', der 'Stern alten' und der aromatische Kräuterlikör 'Mauerblümchen'. Der Sohn erbte den Betrieb und baute ihn weiter aus zu einem bekannten Unternehmen der Branche im rheinisch-westfälischen Raum,

15. Die älteste Schule in Börnig wurde 1828 an der Dorfstraße 27 erbaut. Bis 1880 wurden in ihr die Kinder der Gemeinden Börnig, Gysenberg, Sodingen, Pöppinghausen und Hiltrop unterrichtet. 1881 kaufte der Anstreichermeister Pleuger die ausgediente Schule und richtete sie als Wohnung ein. Der Chronist Fritz Aring, berichtet über zwei schreibgewandte Schüler: Der Bauer Wilhelm Hoffmann, verfaßte zwei Theaterstücke und veröffentlichte in der 'Castroper Zeitung' einen Roman in Fortsetzungen; Fritz Klein ist noch mit seinem Buch 'Hoch- und Plattdeutsch' in guter Erinnerung.

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16. Das evangelische Krankenhaus. 1883 gründete Pastor Dransfeld einen Verein zur Schaffung des evangelischen Krankenhauses. Bis zum Ende des Jahres 1885 hatte er 18 000,- Mark beisammen. 1887 wurde das fertige Krankenhaus eingeweiht. Die Kosten betrugen 50000,- Mark. Die Schwester Maria Birkenhoff war die erste Vorsteherin. Für die sich rasch entwickelnde Stadt wurde das Krankenhaus mit seinen fünfundzwanzig Betten bald zu klein. Durch mehrere Zubauten und Aufstockungen wurde es bis 1928 auf dreihundertsechzig Betten erweitert und den Erfordernissen der neuzeitlichen Krankenpflege angepaßt.

17. Das 'Armenhaus'. Das zweieinhalbstöckige Backsteingebäude der ehernaligen 'Herner Armenanstalt' an der Wiescherstraße 41a, wurde in den Jahren 1884-1885, in der Nähe des evangelischen Krankenhauses, erbaut. An den Hauptbau grenzte noch ein zweistöckiges Hintergebäude. In ihm wohnte der Verwalter und Hausvater Kremer. Dort befand sich auch eine gemeinsame Küche, eine Wäscherei und eine Badegelegenheit. Später mietere die Gemeinde Herne zu dem Hauptbau noch zwei Häuser dazu.

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18. Die Centralhalle von G. Nussbaum. Wir sehen auf der Ansicht das zeitgemäße Vordergebäude der späteren Schauburg an der Bahnhofstraße 40, wie es um das Jahr 1890 ausgesehen hat. In diesern Haus befand sich die Gaststätte 'Centralhalle' von G. Nussbaum. Auch hatte in diesem Haus die Rheinische Weingesellschaft Albert & Cie, Coblenz-Düsseldorf-Bordeaux, ihr Hauptlager. Im rechten Anbau befand sich der Laden der Geschwister Steinkuhl.

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