Herne in alten Ansichten Band 1

Herne in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Robert Grabski
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1461-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herne in alten Ansichten Band 1'

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19. Möbelhaus mit Tradition. So sah die Ecke Bismarckstraße und frühere Strünkedestraße (heute verlängerte Bahnhofstraße), um die Jahrhundertwende aus. Die Aufnahme wurde aus der südlichen Richtung gemacht. Im Vordergrund sehen wir noch den offenen Ostbach mit der einfachen Geländerbrücke, und rechts im Hintergrund die Schloßkapelle der Herren von Strünkede. Das jetzige Türmchen wurde der Kapelle erst später aufgesetzt. In diesem Haus waren schon immer leistungsfähige Möbelgeschäfte untergebracht. Um 1928 war es G. Liffmann, dann folgte Schreiber und heute Behrensmeyer.

20. Die Synagoge. Das jüdische Bethaus befand sich an der Stelle der heutigen Allgerneinen-Orts-Krankenkasse, Hohenzollernstraße (heute Löns-Straße). In der berüchtigten Kristallnacht 1938, wurde die Synagoge zerstört. Im August 1889 wurde rnit ihrem Bau begonnen. Als sie Iertig war, wurden die jüdischen Kinder - die bisher in den evangelischen Schulen untergebracht waren - in einern Raum der Synagoge unterrichtet. Später wurde für sie eine Privatelementarschule eingerichtet, Vor der Synagoge sehen wir eine der längst ausgedienten Gasstraßenlaternen der Stadt.

21. Zeche 'Mant Cenis'. Im Jahre 1875 begann man auf der Sodinger Zeche 'Mant Cenis', mit dem Abbau der Kohle. Bereits im ersten Jahr waren es 8 178 Tonnen. Die Schächte 1Il-III und IV befanden sich alle in Sodingen. 1928 besaß die Zeche fünf Schächte, eine eigene Ziegelei, einen Grundbesitz von zweihundertzwölf Hektar Land und an die zweitausend Arbeiter- und Beamtenwohnungen. 1926 betrug schon die Förderung 986024 Tonnen Kohle, Anfangs baute man Gaskohlen ab, ging aber später zum Abbau von Fettkohle über. 1928 besaß die Zeche drei Kokerei-Batterien,

22. Ein Beien-Kompressor. Zuerst baute W. Albring auf dem Gelände der ehemaligen Herner Eisenhütte (um 1870), hauptsächlich Förderwagen für die umliegenden Zechen. 1887 übernahm A. Beien den Betrieb; baute ihn aus und stellte Bergwerksmaschinen, elektrisch betriebene Fördermaschinen, Haspeln, Winden, Seilscheiben, Laufbremsen und Dampfkabel bis zu fünfzigtausend Kilogramm Tragkraft her. Um das Jahr 1928 beschäftigte die Firma an die dreihundert Arbeiter und vierzig Angestellte. Die Aufnahme aus dem Jahre 1893 zeigt eine Betriebsabteilung mit einem Kompressor.

23. Herner Radfahrer-Club. Um die lahrhundertwende waren die jungen Herren für das Fahrrad begeistert. Ein Mann mit Fahrrad hatte Chancen bei den Mädchen. Es war nicht billig, aber man konnte mit ihrn allerhand anfangen. Bald schlossen sich die begeisterten Herren zu einem 'Radfahrer-Club' zusammen. Mit dem Gruß: 'All Heil!' schüttelten sie sich die Hände; organisierten Gemeinschaftsfahrten und luden zu fröhlichen Festen ein, Die abgebildete Einladung liefert den besten Beweis. Sie ladet die Freunde zur Pfingstfahrt 1893 ein.

24. Die alte Bahnhofstraße im Schmuck der Landes- und Reichsfahnen um das Jahr 1895, gesehen von Norden nach Süden. Die Bahnhofstraße hatte mit der Fahrbahn und den beiden Gehsteigen eine Breite von zweiundzwanzig Meter. Die Bäume längs der Straße sind noch jung. Es ist zur Winterszeit. Vereinzelt blickt das Kopfsteinpflaster durch den matschigen Schnee. Links erkennt man die Kabelhalterungen der Oberleitung der eingleisigen Straßenbahn. Gaslampen stehen an den bequemen Bürgersteigen. Die Verkaufsläden sehen noch recht bescheiden aus.

25. Die 'Alte Apotheke'. Herne wollte auf allen Gebieten unabhängig werden. So wurde im Jahre 1869 die 'Alte Apotheke' zum erstenmal amtlich genannt. Sie besteht heute noch und darf sich mit gutem Recht 'Alte Apotheke' (Bahnhofstraße 39), nennen.

Die 'Neue Apotheke' entstand 1885. Als erster Apotheker wird Heinrich Crux erwähnt. Nach seinem Tod verpachtete die Witwe Crux - die sich auch durch ihre karitative Arbeit verdient gemacht hat - die Apotheke. 1918 übernahm Heinrich Döltgen das Unternehmen.

26. Auf dem farbigen Original der Ansichtskarte aus dem Jahre 1898, sehen wir das Hotel Schlenkhoff an der Bahnhofstraße. Inhaber war damals L. Grothaus. In diesem Haus stiegen nur bessere Leute ab. Es verfügte über einen geräumigen Konferenzsaal, eine anheimelnde Gaststube und über reichhaltige und kühle Weinkellergewölbe. Vor dem Hotel sehen wir Pferdefuhrwerke, die 'Elektrische' und Bürger mit Handkarren. Zwei Reiter preschen daher. Heute steht anstelle des Hotels der moderne Neubau der Herner Stadtwerke.

Die alte Berufsschule (früher Rektoratschule) an der Schulstr.lße

27. Die Rektoratsschule an der Schulstraße 39, entstand im Jahre 1887. Sie diente zwischendurch als Realschule, Berufsschule und sogar als Arbeitsgericht. Der schlichte Backsteinbau steht heute noch. Um das Jahr 1922 war darin das Gymnasium untergebracht. 1924 hatte die Berufsschule ihre Räume belegt.

28. Der Stichkanal von Herne nach Henrichenburg, wurde 1893 bis 1896 erbaut. Rechts liegt der Stadtteil Horsthausen rnit der St.-Josefskirche. Am Stichkanal konnte die Zeche 'Friedrich der Große' I und II, ihre Schleppkähne auf eigenern Platz beladen. Die linke Ausbuchtung des Kanals war der Schiffswendeplatz. Die Luftaufnahme ist aus zweihundert Metern Höhe gemacht. Der hochangelegte Umschlaghafen reichte bis an die damalige Strünkedestraße. 1911 legten im Herner Hafen 193 Personendampfer, 1 378 Schlepper und 1 689 Segelschiffe an. 1915 wurde die Verbindung des Stichkanals mit dem neuerste1lten Rhein-Herne-Kana! geschaffen.

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