Herne in alten Ansichten Band 1

Herne in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Robert Grabski
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1461-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herne in alten Ansichten Band 1'

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39. Der Steinweg um die Jahrhundertwende. Die Postkarte zeigt uns eine beschauliche Ecke des alten Herne. Links, befindet sich in dem Schiefer verkleideten. einstöckigen Haus eine Restauration. Im Vordergebäude sind zwei Verkaufsläden mit hohem Stufeneingang. Dahinter ducken sich zwei kleinere Häuser im landesüblichen Fachwerk und anschließend 'protzt' schon ein zweistöckiger Neubau in sachlicher Ausgewogenheit. Vor dem Haus halten sich Männer und Frauen mit Kindern auf. Ein Pferdegespann wartet mit dem Kutscher. Die Straße ist mit grobem, linearen Kopfsteinpflaster ausgelegt.

Ge arnt-An icht Bürgerliches Brauhaus, Aktien- ,e e.Is 'haft, Herne

40. Das Bürgerliche Brauhaus. Um sich von den zuliefernden Brauereien der Nachbarstädte zu lösen und den Bierbedarf aus einer eigenen Brauerei zu liefern, gründete man gegen Ende des Jahres 1897 das 'Bürgerliche Brauhaus zu Herne'; eine Aktiengesellschaft mit einem Anfangskapital von 800 000,- Mark. Der Betrieb war zeitgemäß ausgestattet. Gährung und Lagerung des Biers erfolgten in Tanks und Fässern. Die Eisanlage stellte täglich an die tausend Zentner Kunsteis her. 1927 wurde das Unternehmen von der Schlegel-Scharpenseel-Brauerei in Bochum übernommen und später stillgelegt.

41. Flaschenbiergeschirre. Das Bürgerliche Brauhaus hatte eigene Lieferwagen und hielt bis zu sechzig Pferde. Mit schweren Rössern bespannt machten die Fuhrleute ihre täglichen Runden von Gaststätte zu Gaststätte. Im Jahre 1921 wurden siebzigtausend Hektoliter Bier gebraut. In den Innenhof der Brauerei eingebaut waren der Aufenthaltsraum der Arbeiter, die Garage für Lastkraftwagen, die Küferei, die Schmiede, die Stellmacherei und die Wagenremise. Jeden Morgen wurden die bespannten Wagen an der langen Rampe mit Bierfässern beladen. Man pries das Herner Bier als 'unübertroffen in Geschmack und Bekömmlichkeit'.

42. Die Bahnhofstraße vor 1900. Wo sich heute an der Bahnhofstraße 11, das 'CentralCafé' befindet, stand noch um das Jahr 1900 das einstöckige Fachwerkhaus der Schuhhandlung Friedrich Röller. Damals hatten die Straßen noch keine geordneten Gehsteige im heutigen Sinne. Die Pflasterung ließ manches zu wünschen übrig. Ein Fotograf erregte noch Aufsehen.

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43. Hotel 'Sassenhoff" um 1900. An der Bahnhofstraße Nummer 94, in der Nähe des Herner Bahnhofs, stand das Hotel 'Sassenhoff' mit dem großen Veranstaltungsraum. Der Verlag Wil helm van Heese in Lüdenscheidt, hat uns in einer sauberen Postkarte diese Ansicht erhalten. Um 1900 hatte Fritz Wasehul die Geschäftsleitung des Hotels. Der äußere Grundriß des Bauwerks erinnert in seiner architektonischen Struktur an das alte Gebäude des Herner Gesellenhauses. Interessant auf der Karte ist der alte Bahnhof mit der Holzbrücke und dem offenen Straßenbahnwagen.

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Gruss aus 1)erne i. W. __

44. Die hölzerne Übergangsbrûcke. So sah die Bahnhofstraße um 1900, vom Süden nach Norden, aus. Besonders ins Bild gerückt ist hier die hohe, hölzerne Fußgängerbrücke über die Strecke der Köln-Mindener-Eisenbahn. Viele Treppen führten hinauf. Und oben standen die Kinder gerne herum; warteten auf die fauchende Lokomotive, um ihr mit besonderem Spaß in den Schornstein zu spucken. Rechts im Bild befindet sich das Kaiserliche Postamt. Die Bahnschranken sind hochgezogen. Passanten gehen ihren täglichen Beschäftigungen nach. Fuhrwerke passieren die Bahnhofstraße.

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Kaiserl iches Postamt

45. Das Kaiserliche Postamt. Seit 1835 wurden regelmäßige Postgänge von Bochum nach Herne durchgeführt. 1896 wurde das Postamt I (altes Haus Meinhardt) mit einem Direktor an der Spitze eingerichtet. 1884 gab es schon eine Telegrafenbetriebstelle; 1885 die ersten Telefone. Später wurde die Post in dieses Haus, rechts an der Bahnhofstraße, verlegt. An der Post vorbei führte die Strecke der Köln-Mindener Eisenbahn. Vor der Post ein Bahnwärterhäuschen. Die Schranken sind gerade geschlossen. Über dem Fenster des Postgebäudes war ein Adler angebracht, darüber prangte das Zifferblatt einer großen Uhr.

46. Das Hotel und die Weinhandlung Duo Roehol. befanden sich um 1900 an der Von der Heydt-Straße, Es war ein ansehnlicher Gasthof mit vier Etagen. In seinem Haus soll einmal die erste Schule der Neustraße gewesen sein und im Gästeraum sollen zur Not auch schon Gottesdienste abgehalten worden sein. Die Gastwirtschaft bot sieben Sorten Bier an. Auf dieser Postkarte, vom Verlag Heese in Lüdenscheidt, schickt ein gewisser Willy seiner Helene vom 'fidelen Frühschoppen die herzlichsten Grüße nebst einem kräftigen Schluck.'

47. Die Gemeinden Herne, Baukau und Horsthausen errichteten im Jahre 1902 ein gemeinsames Gaswerk am Grenzweg mit einem Behälter von sechstausend Kubikmeter Fassung. Von der Zeche 'Shamrock' übernahmen sie das Rohrnetz, die Gasmesser und alle Straßenlaternen. Das Gaswerk belieferte seine Kunden ab 1903 auf eigene Rechnung. Ab 1911 bezog es Kokereigas von der Bergbau AG Lothringen in Gerthe. Von den früheren Anlagen blieben nur noch die Behälter- und Apparatestation. Unser Foto (1919-1920) zeigt einen Gasbehälter für achtzehntausend Kubikmeter Gas mit der Apparatestation.

48. Ein Lichtdruck aus dem Jahre 1902, nach der Natur gezeichnet von E. Frank. Auffallend ist die hölzerne Brücke über die Strecke der Köln-Mindener Eisenbahn. Im ersten Haus, rechts hinter der Brücke, befand sich das Café 'Arschloch' (Volksbezeichnung) von Brüllage. Die Bahnhofstraße war noch beiderseitig mit Bäumen bepflanzt. Neben Fuhrwerken und Reitern taucht ein offener Straßenbahnwagen auf. Vor den Schranken eine ankommende Dampflock. Links das Kaiserliche Postamt. Vertraute Kirchtürme sind graphisch gut gestaltet.

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