Herne in alten Ansichten Band 1

Herne in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Robert Grabski
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1461-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herne in alten Ansichten Band 1'

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Am Ranalsdiloss b. Herne

49. Kanalschloß bei Herne. Ansicht aus dem Jahre 1900. Eine angesarnmelte Menschenmenge bewundert die Ruderer in den Booten. Es könnte sich um einen Wettstreit handeln. Der luftige Ausflugsdampfer 'Alfred' wartet auf Gäste. Schon lange war eine Verbindung des Stichkanals mit dem Rhein nötig, denn der Dortrnund-Ems-Kanal begünstigte den Schiffsverkehr nur einseitig. So wurde nach langen Verhandlungen der Bau des Rhein-Herne-Kanals 1908 in Angriff genommen und 1915 vollendet. Er wurde oberhalb der Schleuse VII mit dem Dortrnund-Ems-Kanal verbunden.

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50. Das Hauptverwaltungsgebäude der Bergwerksgesellschaft Hibernia in Herne, lag unmittelbar an der Zeche 'Shamrock'. Es war ein Werk aus der Zeit des verdienten Bergrats und späteren Generaldirektors Behrens. Der Sitz der 'Bergwerks-Aktien-Gesellschaft Hibernia & Shamrock', verlegte bereits 1875 seine Hauptverwaltung von Düsseldorf nach Herne. Die Gesellschaft, die über eine ganze Reihe von Zeehen in Herne und im Umkreis verfügte, verzeichnete 1926 eine Kohleförderung von 5 086495 Tonnen Kohle und eine Kokserzeugung von 705 895 Tonnen.

51. Holthausen um 1900. Die phantasiereiche Postkarte des Verlags Max Leib in Köln, vermittelt uns einige markante Punkte des Stadtteils Holthausen aus dem Jahre 1900. Die in Kleeblattform dargebotenen Ansichten zeigen die evangelische Schule, die katholische Schule , das alte Schachtgebäude der Zeche 'Mont Cenis' (Sodingen) und eine von der Zeche erbaute Bergmannscolonie. Fuhrwerke und Radfahrer vermitteln die Atmosphäre der vergangenen Zeit.

52. Schiitz enverein Holthausen. Das Königspaar - Wilhelm Vethacke und Bernhardine Hubbert - bei der ftinfzigjährigen Jubelfeier im Jahre 1907. Der Verein wurde 1857 gegründet. Holthausen war damals eine kleine Bauernschaft mit zweihundertdreiundneunzig Einwohnern. Bei der Gründungsversammlung auf der Dehle des Bauernhauses Wiesche, soll es unter den jungen Bauernburschen stürmisch hergegangen sein. Die Alten schüttelten ihre Köpfe und erfahrene Schützen aus der Nachbarschaft erklärten den Plan als unmöglich. Schließlich siegte der Wagemut; der Schützenverein wurde gegründet und besteht heute noch.

53. Das Restaurant 'Germania' an der Bahnhofstraße 73, auf einer Postkarte eines Asehaffenburger Verlags aus dem Jahre 1903. Ihr Besitzer war damals Jean Vogel. Es war eine Gaststätte mit einer Stehbierhalle und einem geräumigen Saal. Von Jean Vogel ging die Gaststätte an Fingerhut über, der sie mit laufenden Variétévorstellungen zu einem Nachtclub werden ließ. Heute heißt die Gaststätte 'Stadtschänke' und ihr Inhaber ist Franz Zickgraf.

54. 'Deutscher Hof' um 1903. Hotel und Restaurant 'Deutscher Hof von Bernhard Cleves auf einer Postkarte des Bechtold Verlags, Wiesbaden. Gezeigt wird das einstöckige Gebäude an der Bahnhofstraße, in der Nähe des Kaiserlichen Postamts. Der 'Deutsche Hof' verfügte über ein geräumiges Gästezimmer mit breiter Theke. Im Sommer stand ein Garten zur Verfügung der Gäste. Der Preis für 'Logis von 2 M an' war auf einer Tafel an der Giebelwand weithin sichtbar angeschlagen. Ein weiteres Schild beweist, daß ein Stall vorhanden war, denn man reiste zu jener Zeit noch viel mit der Kutsche durch das Land.

HERME i. W. Sc!laeferst.ralle mil Kaiser-WiJhelm-Denkmal.

55. Das Kaiser- Wilhelm Denkmal stand an der Kreuzung der Schaeferstraße und der Schulstraße. Es wurde 1903 so aufgestellt, daß man es von allen Seiten und schon von weitem sehen konnte. Um diesen Plan zu verwirklichen, gründete der damalige Amtmann Hermann Schaefer einen Denkmalverein, der irn Jahre 1898 - nach einigen Wirren - ein eigenes Vereinsstatut erhielt, das gleichzeitig als Mitgliedsausweis galt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das schöne Denkmal abgebaut. Die überlebensgroßen Bronzefiguren von Pferd und Reiter wurden für Zwecke der Kriegsführung eingeschmolzen.

Scnäferstrasse

56. Der Durchblick von der Bahnhofstraße über die Schaeferstraße von 1918, zeigt uns rechts die Villa des Herner Drahtseilfabrikanten Eduard Gessmann und im Hintergrund der Kreuzung mit der Schulstraße und rechts des Neumarktes, das Kaiser-WilhelmDenkmal. Die Schaeferstraße war seit jeher eine vornehme Straße der Prominenten und der Ärzte.

57. Diese Berner Postkarte vereinigt die Sehenswürdigkeiten der Stadt aus der Zeit um 1910. Nach der Totalansicht folgt die Herz-Jesu-Kirche, die Zeche 'Mont Cenis', das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das neue Kaiserliche Postamt, einen Ausschnitt der damaligen Bahnhofstraße mit einer Litfaßsäule auf der linken Seite. Zu sehen ist außerdem der Westflügel des Schloßes Strünkede und eine Partie des Stadtgartens mit Schwänen auf dem Teich.

Hauptwerk Herne i. W.

58. Die Firma Heinrich Flottmann wurde 1873 in Bochum gegründet. Der Sohn Heinrich Flottmann, brachte 1899 eine neue Stoßbohrmaschine heraus, die besonders im Bergbau vielseitige Anwendung gefunden hat. Nach einem Schadenfeuer in der Bochumer Firma, hat der Sohn den Betrieb 1902 nach Herne verlegt. Hier entwickelte sich das Unternehmèn rasch weiter. 1904 wurde der Preßluftbohrhammer durch das Deutsche Reichspatent geschützt. Er hat Wesentliches zur Entwicklung im Bergbau beigetragen. 1921 beschäftigten die Flottmannwerke tausenddreihundertfünfundvierzig Arbeiter.

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