Herne in alten Ansichten Band 1

Herne in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Robert Grabski
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1461-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herne in alten Ansichten Band 1'

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59. Von der Pariser Weltausstellung kaufte die Firma Flottmannwerke, das große schmiedeeiserne Tor und stellte es als vielbestaunte Abgrenzung des Fabrikseingangs in Herne auf. Es ist ein Schaustück besonderer Art; ein beredtes Beispiel guter Handschmiedekunst um die Jahrhundertwende. Das Tor wurde dann bei späteren Betriebsumbauten an die Stadt Herne verschenkt. Nach einer gründlichen Überholung wurde es als Zierstück im Park des Emschermuseums aufgestellt, wo es noch heute steht.

60. Pastor Friedrich Dransfeld, geboren am 10. Dezember 1842 in Diersfordt, war Chronist der 1875 erschienenen Denkschrift 'Geschichte der evangelischen Gemeinde Herne'. Über Jahrzehnte diente die Arbeit als Nachschlagewerk über die kirchliche und industrielle Entwicklung des Dorfes Herne.

Hermann Schaefer, 1848 geboren, Hauptmann außer Dienst, war vom Juli 1879 bis zum April 1897 Amtmann in Herne. Bei der Stadtwerdung wurde er Bürgermeister und dann Oberbürgermeister. 1907 trat er als Ehrenbürger der Stadt in den Ruhestand. Verfasser der 'Geschichte von Herne' (1912).

61. Einladung der Postbeamten. Am 8. Juli 1906, feierte der Verein der Postunterbeamten in Herne sein zehnjähriges Stiftungsfest. Die Fahnenträger mit breiter Schärpe präsentierten die Vereinsfahne. Damals waren noch die Diensträume des Kaiserlichen Postamtes im Bau an der Bahnhofstraße untergebracht. Die Aufnahme ist von Süden nach Norden gesehen.

62. Mannschaft der 'westfalia' 1920. Im Jahre 1904 unterzeichneten sechzehn begeisterte Fußballer im Rittersaal des Schlosses Strünkede das Protokoll der Gründungsfeier. Es war damals ein Ereignis besonderer Prägung. In ehrenvoller Arbeit setzten sich die Männer für die Ertüchtigung der Jugend ein. Der Sportclub 'Westfalia' blickt auf eine lange und ruhmreiche Tradition zurück. 'Es ist seit Jahrzehnten ein Begriff für den Rasensport im Land der Kohle und des Eisens', heißt es in der Festschrift zum fünfzigsten Jubiläum am 19. Juni 1954.

63. Sieg der 'Westfalia'. Nach dem großen Sieg, Westfalia-Dortrnund 5-0, am 20. Februar 1927, stellte sich die Mannschaft dem Fotografen. 1908 stieg der Verein in einem Spiel gegen den langjährigen Meister Schalke 96 mit 2-0, in die erste Klasse auf. Leider fiel er zwei Jahre später wieder in die zweite Klasse ab. 1921 stieg der Verein in die Liga auf. Die neue Kampfbahn am Schloß Strünkede wurde 1928 bis 1934 in der Freizeit und aus eigener Kraft angelegt. Unvergessen bleibt das Spiel gegen die ungarische Profielf Kispesti, Budapest. Damals übernahm der Oberstudiendirektor Hermann Kracht den Vorsitz.

Kaiser!. Postamt.

64. Da das alte Posthaus an der Bahnhofstraße für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zu klein wurde, und außerdem die Köln-Mindener-Eisenbahn mit einer Verbreiterung und Höherlegung eines neuen Bahnhofes zu rechnen begann, entschloß man sich 1910 für den Bau eines neuen Kaiserlichen Postamtes an der damaligen KaiserWilhelrn-Straße (heute Bebelstraße). Es wurde ein Großbau in drei Etagen, mit einem Zwiebelturm, vier erhöhten Ziergiebeln und zwei Balkonen. Es war der erste Großbau auf dem Bergelmann'schen Gelände, auf dem in der Folgezeit das neue städtische Verwaltungszentrum heranwachsen sollte.

65. Josef Ingmanns war der Griinder des 'Herner Anzeigers'. Nach mehreren Umzügen mietete er 1906 seine Druckerei im Hintergebäude des Hauses Bahnhofstraße 71 (heute Karstadt) ein. Dort standen ihm vorn Keller bis zur Mansarde sieben Räurne zur Verfügung, 1906 trat Johannes Koethers als Gesellschafter in die Firma ein. Josef Röttsches - Leiter des Druckereibetriebes - wurde später gleichberechtigter Nachfolger Josef Ingmanns. Er arbeitete sich vom Volontär zum Inhaber auf. Ingmanns leitete den 'Herner Anzeiger' bis zum Jahre 1921.

66. Helden von Couriëres. In dankbarer Erinnerung an die Rettungsmannschaft der Shamrocker Zeche, die im Jahre 1906 bei dem Grubenunglück in Bremkirch Hilfe geleistet haben, erschien diese handgezeichnete Postkarte mit dem Zusatz: 'Die deutschen Helden von Couriéres. Shamrocker Rettungsmannschaft in Bremkirch am 15.3.1906.' Im 'Hohenzollernsaal' fand die Begrüßung der geretteten Bergleute vom großen Grubenunglück in Couriéres statt.

67. Eine der dltesten Mannschaftsaufnahmen des Sportvereins Sodingen aus dem Jahre 1913. Die Aufnahme wurde am Sodinger Aussichtsturm aufgenommen. 1912 wurde der Fußballverein gegründet. Es war anfangs ein Verein mit begeisterten Spielern und vielen Anhängern, der aber aus dem Rahmen des Herner Fußballsports im Ruhrgebiet kaum heraustrat. Die Leistungen waren gut. Es dauerte siebenunddreißig Jahre bis der Sportverein, das 'Fähnlein der zornigen jungen Männer", 1949 die höchste Amateurklasse erreichte und in die Landesliga aufsteigen konnte.

68. Bliek durch den Lattenzaun. Auch in Herne gehörten der Fußball und der Taubensport seit jeher zu den beliebtesten Sportarten der breiten Bevölkerungsschichten. Wo Ball gespielt wurde, da drängten sich die neugierigen 'Kicker'. Auch hier betrachten viele Frauen und Männer das aufregende Spiel durch die Latten. Sie warten auf das erste Tor ihres Sportvereins Sodingen. In den Kinderwagen nach englischer Art haben die Frauen ihre Säuglinge mitgebracht. Der originelle Schnappschuß stammt aus der Zeit um 1905.

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