Herne in alten Ansichten Band 1

Herne in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Robert Grabski
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1461-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herne in alten Ansichten Band 1'

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79. Eine Gaststätte im Schloß. Die vorliegende Postkarte vom Schloß Strünkede wurde 1907 an Fräulein Elfriede Kortebusch in Baukau adressiert. Die Harpener Bergbau AG hat in den Schloßräumen eine großzügige Gastwirtschaft eingerichtet. Vornehme Feste wurden dort gefeiert und der prachtvolle Rittersaal wurde zum Speisesalon umgestaltet. Nach dem Ersten Weltkrieg quartierte sich dort die Polizei ein. 1933 zog die Jugend ins Schloß. 1938 mietete sich die Stadt mit dem Emschermuseum ein, um das Schloß schließlich von der Harpener Bergbau AG zu erwerben.

80. Wohltätigkeitsbazar. Zur Erinnerung an den Sieg gegen die Franzosen irn Jahre 1870-1871, wurde im Juli 1901, in der Gaststätte des Schlosses Strünkede, eine große Veranstaltung aufgezogen. Da der Reingewinn für karitative Zwecke bestimmt war, nannte man die Veranstaltung Wohltätigkeitsbazar. Zu diesem Fest hatte sich das Komitee ein reichhaltiges Programm einfallen lassen. Es brachte Volkstänze, Gesangseinlagen, Verlosungen und Preise bei der Damenwahl. Unser Foto zeigt die bunte Geselischaft, unter der natürlich auch die früheren Pickelhauben der Gendarmen nicht fehlen dürfen.

81. Die Restauration H Griinendahl 'Zurn Kaisergarten', später 'Adlergarten", an der Bahnhofstraße 156, auf einer Postkarte des Herner Fotografen J. Lauterbach, aus dem Jahre 1902. Über dem pompösen Eingang zum Garten thronte schützend ein gefächerter Adler. Neben Passanten sehen wir einen Straßenbahnwagen der Linie Herne-Recklinghausen. In der rechten Kartenecke befindet sich eine der wenigen Zeichnungen des Herner Hafens in Baukau, an der ehemaligen Strünkeder Straße, die heute auch Bahnhofstraße heißt.

82. Kossmannshof. Man konnte es vom Dehlenbalken ablesen, daß sich das Ehepaar Johann Jürgen Kossem und seine Frau Anamargarete Hob aus Hiltrop den Hof 1764 gebaut haben. Dabei stand das Psalmwort: 'Die Gerechten erben das Land'. Später wurde der Hof an Sichtermann verkauft. Dann erwarb ihn die Hafengesellschaft Herrie-WanneEickel. Die Fachwerkfüllung des Hauses bestand aus Lehm im Holzgeflecht. Der Giebel stand vorgeneigt; die Frontspitze war verdoppelt, wie man es vereinzelt noch im Münsterland antrifft. Der alte Kotten mußte 1966 dem Bau der neuen Schule 'Am Drögenkamp' weichen.

83. Die Gaststätte J. Neweling, befindet sich in Baukau an der Bismarckstraße. Die Postkarte stammt aus den Jahren vor 1900. Darauf steht noch vereinsamt der einstöckige Bau mit dem freundlichen Bogeneingang. Der Schankraum bot sich mit seiner seitlichen Bühne einladend an. Gemächlich zieht eine Kalesche an der Gaststätte vorbei. Im Hintergrund sieht man eine seltene Ansicht der damaligen Notkirche der katholischen Gemeinde in Baukau um 1896. Die Menschen eilen dem Gotteshause zu. Die große St.-MarienKirche wurde erst 1900 erbaut.

84. Die Geschichte des Kotten Schumacher, Baukauer Straße 46, läßt sich bis zum Jahre 1787 verfolgen. Damals erwarb der Kötter Schumacher seinen Besitz von den Strünkedern für dreihunderteinundvierzig Reichstaler. Der Bau hatte eine interessante Dehlentür und einen guterhaltenen Dehlenbalken darüber. Neben dem Kotten steht im Garten eine Backstube im Fachwerkstil. Beide Bauwerke stehen wegen ihrer Einmaligkeit unter Naturschutz.

85. Die Mostert- oder Senfmiihle (Rottstraße 5 I a), stand an einem sumpfigen Haselstrauchwäldchen. Der Bau bestand aus verwitterten Backsteinen und hatte anfangs eine breite Dehleneinfahrt, darüber das Baujahr 1865 und den Namen des Bauherrn A. Bußmann. Im rechten Anbau befand sich die eigentliche Mostertmühle. Sie wurde vermutlich von der Familie Bolte begründet. Später übernahm sie der Italiener Ferrero, der die Tochter Alvine des Bauern Hü1shoff heiratete. Im Ersten Weltkrieg gab er den Betrieb auf und wurde Flieger. Die Senfmühle diente dann bis zum Abbruch als Wohnung.

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? . 86. Die Gaststätte 'Deu tsehe Eiehe '. Eine schöne Postkarte aus Baukau mit Motiven aus dem Jahre 1907. Die evangelische Kirche wurde 1900 errichtet. In ihrer Nähe befand sich an der Bismarckstraße die Restauration 'Deutsche Eiche', die seinerzeit dem Carl Sehrbruch gehörte. Rechts oben bekommen wir einen Eindruck von der Gartenanlage der Gastwirtschaft. In veränderter Form besteht die Gastwirtschaft heute noch. Die Postkarte wurde vom Verlag Ferdinand Wallbröhl in Hamme/Westfalen, herausgebracht.

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87. Die Gaststätte 'Alt-Baukau' (La Roche-Straße 88), wurde 1891 von Karl Schulte auf einem Grundstück des Landwirts Arndt erbaut. Schulte verkaufte seinen Besitz an Heinrich Koop, der zur Gaststätte einen geräumigen Stall und eine Scheune bauen ließ, da er noch Landwirtschaft betrieb und ein Pferd im Stalle hielt. Weitere Inhaber waren Hermann Schneider, Hans Haake und schließlich Karl Schulte aus Menden, im Sauerland. Viele Vereine hatten dort ihr Stammlokal. Es wurden Feste gefeiert, Theater gespielt und getanzt, bis die Gaststätte 1967 abgerissen wurde, um der neuen B 51 Platz zu machen.

88. Parseval-Luftschiff 'Charlo tte ~ In Herne zeigte man schon früh ein beachtliches Interesse für die Luftfahrt. Man träumte sogar einige Zeit von einem eigenen Flugplatz und schloß sich den Bemühungen der Nachbargemeinden Wanne und Herten gerne an. Daß es in dieser Hinsicht bereits einen erfreulichen Anfang gab, zeigt uns diese Postkarte. Sie hat heute bereits historischen Wert. Wir sehen darauf das Parseval-Luftschiff 'Charlatte' auf dem Flugplatz von Wanne-Herten.

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