Herne in alten Ansichten Band 2

Herne in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Norbert Kozicki
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5398-0
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herne in alten Ansichten Band 2'

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39. Nachdem sich die Stadt Herne zur Jahrhundertwende zum wirtschaftlichen Mittelpunkt der Gemeinden Baukau und Horsthausen entwiekelt hatte, folgte die Eingemeindung beider Ortsteile in die Stadt Herne. 1908 feierte man das Eingerneindungsfest, mit einem Gruppenfoto der Stadtschönheiten.

40. 'Diese Art Sport verdient keine Förderung, sondern eine energische Bekämpfung'. stellte im Jahre 1900 ein Beitrag in der Zeitschrift' Arbeiter-Radfahrer' fest. Gemeint war der Radsport und das Fahrradfahren. Vor dem Ersten Weltkrieg war das die Meinung der Arbeitersportvereine. In Herne lud der Verein der Radfahrer bereits im Jahre 1893 zur Pfingstfahrt ein. Diese Aufnahme der stolzen Vereinsmitglieder stammt aus dern Jahr 1900.

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41. Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1924: Turnen einer Damen-Riege an vier Barren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts boten einige der höheren Töchterschulen einen auf Gesundheit und Anmut zielenden Turnunterricht an. Nach 1880 gründeten sich die ersten Damenturnclubs. Den weiblichen Körper so zu präsentieren, wie es hier zu sehen ist, paßte nicht in die Vorstellungswelt der konservativen politischen Kräfte.

42. 'Frisch, Frornm, Fröhlich, Frei' - lautete die Devise der Deutschen Turnerschaft in der Tradition von Turnvater Friedrich Ludwig Jahn. Auch die Aufnahme des Herner Turnclubs aus dem Jahre 1903 verdeutlicht, daß dieser Verein in dieser Tradition steht. Zu diesem Zeitpunkt war Turnen nur reine Männersache.

43. Zu Beginn des Jahres 1929 betrug in den katholischen Schulen im Stadtgebiet die durchschnittliche Schülerzahl auf jeden Lehrer über 36 Schüler. Insgesamt gab es fünfzehn katholische und zwölf evangelische Schulen, drei Sammelschulen, drei Hilfsschulen und eine israelische Schule mit 28 Kindern. Wegen der Raumnot mußten Ende der zwanziger Jahre über vier Klassen der katholischen Schule an der Neustraße in Baracken untergebracht werden.

44. Während der zwanziger Jahre kam es in Herne zu einer großen 'Schulraumnot' . Durch den Bau von Holzbaracken auf den Schulhöfen versuchte die Stadtverwaltung, das Problem zu lösen. An der evangelischen Schule an der Schulstraße wurde diese Baracke für zwei Schulklassen gebaut. Im Jahre 1938, kurz vor der Reichspogromnacht am 9. November 1938, wurden in dieser Baracke jüdische Kinder unterrichtet.

45. Im Jahre 1903 wurde die evangelische Schule an der Manteuffelstraße gebaut. Die Aufnahme dieser Schulklasse zeigt, wievie!e Kinder in einer Schulklasse im kaiserlichen Deutschland bis zum Jahre 1918 untergebracht waren. Während der zwanziger Jahre unterrichtete das Lehrerkollegium nur vier Klassen im Hauptgebäude. Vier Schulklassen waren an der Friedrichstraße, eine Schulklasse im Saal der Baptistengemeinde und zwei Schulklassen in der katholischen Schule an der Bismarckstraße untergebracht.

46. Mit diesem technischen Wunderwerk transportierte die Reichspost ihre Pakete zu den Zielorten in der Stadt Herne. Seit 1835 wurden regelmäßige Postgänge von Bochum nach Herne durchgeführt. Ein Jahr später wurde die sogenannte Personenpost von Bochum über Herne nach Recklinghausen eingerichtet. Dieser Kutschenbetrieb wurde später durch die entsprechende Straßenbahnlinie ersetzt.

47. Im Jahre 1906 glaubte der jüdische Kaufmann B. Bendix, die Zeichen der Zeit richtig erkannt zu haben. Bisher verkaufte er nur Fahrräder und Nähmaschinen. Ab sofort offerierte er auch Automobile. Karl Schröder eröffnete in Herne eine Transportfirma für den Güter-. Möbel- und Personentransport. - Im Bild eines seiner SpitzenmodelIe Anfang der dreißiger Jahre.

48. Diese Aufnahme zeigt die Wilhelmstraße (heute Viktor-Reuter-Straße) um die Jahrhundertwende. Links an der Ecke steht das Hotel Schlenkhoff. Im Anschluß an das Hotelgebäude erkennt man einen imposanten Anbau mit mächtigem Balkon und Erker. Irn Jahre 1906 wurde das Wohn- und Geschäftshaus an der rechten Straßenecke mit zwei abgerundeten Loggien mit Balkonbrüstung umgestaltet.

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