Herne in alten Ansichten Band 2

Herne in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Norbert Kozicki
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5398-0
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herne in alten Ansichten Band 2'

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79. Im Jahre 1896 wurde der Verein der Fuhrmänner in Herne gegründet. In der Gaststätte Mumme hatten sie ihren Treffpunkt. Der Vereinsvorsitzende war der ehemalige Matrose Anton Schilla, der im Jahre 1918 in Sodingen während der Novemberrevolution Vorsitzender des Soldatenrats war. Diese Aufnahme entstand am 2. Juli 1933.

80. Das größte und älteste Eisenwarengeschäft in Sodingen war das der Familie Karl Pflüger an der Mont-Cenis-Straße 87. Neben Kochherden aller Art führte man ein gutes Sortiment an Wasch-, Wring- und Mangelmaschinen. Auch Fahrräder konnten bei Karl Pflüger gekauft werden. Das Geschaft verfügte über eine eigene Schmiede und Schlosserei.

81. Am 16. Juli 1920 wurden die ersten zwei Klassen der 'Freien Schule' Herne mit 130 Kindern eröffnet. Der Unterricht fand zunächst in einem kleinen Gebäude an der Schulstraße statt, in dem bis damals die jüdische Schule untergebracht war. Die 'Freien Schulen' waren in erster Linie bekenntnisfrei und weltlich orientiert. Das Foto stammt aus dem Jahre 1929 und zeigt das Lehrerkollegium der weltlichen Schule. Oben von links: erster Sinne, vierter Rupprecht. Unten von links: zweiter FinkIer, dritter Schlensog, vierter Schulleiter Michel.

82. Im Jahre 1875 wurde an der Mont-Cenis-Straße eine evangelische Schule gebaut. Ab 1897 war in diesem Gebäude über fünfzehn Jahre lang die Rathausverwaltung untergebracht. Während der zwanziger Jahre war in diesem Haus die weltliche , bekenntnisfreie Schule untergebracht. Dieses Gebäude wurde auch als das 'Alte Rathaus' bezeichnet. Da der Raum für den Bedarf nicht ausreichte, wurden die Kinder an der 'Freien Schule' in zwei Schichten unterrichtet.

83. Dieser Müllabfuhrwagen, System 'Franken', mit staubfreier Entleerungsvorrichtung datiert aus dem Jahre 1903, als die Müllabfuhr in Herne durch private Unternehmer mit Pferdegespannen eingeführt wurde. Diese Aufgabe übernahm der städtische Fuhrpark nach seiner Gründung am 1. Juli 1907. Der Pferdebetrieb wurde bis zum Jahre 1922 beibehalten,

84. Während der Besetzung der Stadt Herne durch das französische Militär warben die Franzosen bei der polnischen Bevölkerung um Arbeitskräfte für die Kohlenreviere in Nordfrankreich. Alle Familien, die sich bereit erklärten, nach Frankreich umzusiedeln, wurden von den Franzosen mit Lebensmitteln versorgt. Auf dem Foto sieht man polnische Kinder und Frauen, die auf die Verteilung der Lebensmittel warteten.

85. Am 7. April 1923 sprengten national gesinnte Männer den Verbindungskanal zwischen dem Dortmund-Ems- und Rhein-Herne-Kanal bei Henrichenburg. um den Abtransport der Kohle auf dem Wasserweg zu verhindern. Die Bemühungen der Franzosen, das entstandene Loch zu stopten, blieben ohne Erfolg. Der Kanallief bis zum Hernel' Hafen leer. General Degoutte ließ die komplette Kanalzone zu militärischem Sperrgebiet erklären.

86. Angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage im Jahre 1923 kam es zu zahlreichen Streiks für Lohnerhöhungen. Die deutsche Regierung rief die Arbeiter des Ruhrgebiets zum Passiven Widerstand auf, um so gegen die Besetzung des Ruhrgebiets durch das französische Militär zu protestieren. 'Arbeiter, findest du eine Kiste, dann laß dich ruhig nieder, der passive Widerstand kehrt niemals wieder', war eine der Parolen in jenenTagen.

87. Eines der ersten Ziele der französischen Besatzungstruppen im Jahre 1923 war der Herner Bahnhof, um die dort durchfahrenden Kohlenzüge zu beschlagnahmen. Stolz präsentierten sich die Soldaten dem Fotografen. 'Für uns die Kohle des Reviers'. ist rechts am Kohlenzug zulesen.

88. Am 15. Januar 1923 besetzte französisches Militär die Stadt Herne. um die Bedingungen des Friedensvertrags von Versailles durchzusetzen. Die junge deutsche Republik hatte an Frankreich hohe Wiedergutmachungszahlungen zu leisten. Die Wirtschaft konnte diesen Zahlungsverpflichtungen kaum nachkommen. Der Staat betätigte die Geldpresse um den Preis der galoppierenden Inflation. Das Foto zeigt den Einmarsch der französischen Truppen in Herne.

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