Heroldsberg in alten Ansichten Band 1

Heroldsberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Eberhard Brunel-Geuder
Gemeente
:   Heroldsberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5660-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heroldsberg in alten Ansichten Band 1'

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VORWORT

Heroldsberg wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts gegründet. Ort und Ortsflur waren bis zum Ende des 13. Jahrhunderts 'unmittelbares Reichsgut' .

Rasch konnte die junge Ortschaft eine gewisse übergeordnete Bedeutung erringen. Sie wurde Mittelpunkt eines Reichsamtes, dem rund zwei Dutzend Ortschaften der näheren Umgebung zugehörten. Zum Beginn des 14. Jahrhunderts wurde der Ort zuerst an den Nürnberger Bürger Konrad Fürer und dann an die Grafen von Nassau verpfändet, die ihn später als Lehen bekamen. Schließlich wurde Heroldsberg eine Hofmark.

1361 verkaufte Graf Johann von Nassau die Hofmark Heroldsberg an die Burggrafen von Nürnberg. Durch Heirat gelangte die Ortschaft danach an Herzog Swantibor von Pommern.

1391 erwarb die Nürnberger Patrizierfamilie Geuder den Ort. Bis zum Ende der Feudalherrschaft waren die Geuder Grundherren, übten die Hochgerichtsbarkeit aus und erlangten im Laufe der Zeit alle landesherrlichen Befugnisse.

Seit 1810 gehört Heroldsberg zu Bayern.

Vorliegender Bildband möchte einen Beitrag dazu leisten, einen Abschnitt aus der jüngeren Geschichte des Ortes zu dokumentieren. In einen losen Zusammenhang gebracht, soll auf den folgenden Seiten dieses Buches versucht werden, Heroldsberg und seine Einwohner im Spiegel von Fotografien und Ansichtskarten aus der Zeit von 1890 bis 1940 zu zeigen und so manche Erinnerung zu wecken.

In nicht streng chronologischer Reihenfolge soll die 'gute alte Zeit' wiedererstehen. Längst verschwun-

dene oder noch bestehende Gebäude, Straßenzüge sowie einst verborgene Winkel werden in ihrer damaligen Form gezeigt. Keinesfalls kann und soll eine vollständige Beschreibung der Ortschaft und seiner Bürger erfolgen. Sicher kann der Bildband aber einen Beitrag dazu leisten, den Wandel Heroldsbergs von einem landwirtschaftlich strukturierten Dorf hin zu einer modernen Vorstadtsiedlung zu verdeutlichen.

Glücklicherweise konnte bei der Zusammenstellung des Buches auf umfangreiches Bildmaterial zurückgegriffen werden, wobei zwei Sammlungen den Schwerpunkt bildeten. Der Kunst- und Naturliebhaber Josef Weisbart - 1945 von den Amerikanern für kurze Zeit als Bürgermeister eingesetzt - hatte in den dreißiger Jahren eine Vielzahl von Motiven in und um Heroldsberg fotografisch festgehalten.

Eine stattliche Sammlung von Ansichtskarten über den Ort aus der Zeit von 1895 bis in unsere Tage stellte Günther Korn zusammen. Diese Sammlung befindet sich heute im Besitz der Gemeinde. Die übrigen Bilder stammen von einzelnen Familien und der katholischen Kirchengemeinde.

Besonderer Dank für die Aufbereitung des Bildmaterials gilt Herrn Fotograf Dieter Kaletsch.

Möge vorliegender Bildband bei unseren alteingesessen Bürgern Erinnerungen wieder wach werden lassen und den Neubürgern helfen, ihre neue Heimatgemeinde aus einem anderen Bliekwinkel zu sehen und besser zu verstehen.

Heroldsberg, im Juni 1993

Eberhard Brunel-Geuder

1. Im Jahre 1935 wurde für die damals etwa einhundert Katholiken im Ort eine eigene Kirche gebaut und der heiligen Margaretha geweiht.

2. Die feierliche Grundsteinlegung zum Bau der ersten katholischen Kirche in Heroldsberg im Jahre 1935.

3. Das katholische Pfarrhaus in seiner ursprünglichen Gestalt. Das in der Zwischenzeit umgestaltete Gebäude beherbergt heute unter anderem auch eine byzantinische Kapelle, in der regelmäßig Gottesdienste im byzantinischen Ritus - nach slavischem Brauch gefeiert werden.

4. An der Stelle des früheren katholischen Mesnerhauses an der Unteren Bergstraße befindet sich heute ein Parkplatz.

5. Nach dem Bau eines neueren, größeren Gotteshauses wurde der Vorgängerbau zu einer Altentagesstätte umgebaut. Die Aufnahme zeigt den Altar in der früheren St.Margaretha- Kirche.

6. Bliek vom 'Eichenwäldchen' auf die evangelische St.-Matthäus-Kirche im Jahre 1938.

7. Von den alten Gräbern rund um die evangelische Kirche sind heute nur noch ganz wenige übriggeblieben.

8. Obwohl an Altar und Kanzel zwischenzeitlich eine Reihe von Änderungen vorgenommen wurde, präsentiert sich das Innere der evangelischen Kirche dem heutigen Betrachter in einem ähnlichen Gesamtbild wie auf dieser um 1920 entstandenen Aufnahme.

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