Heroldsberg in alten Ansichten Band 3

Heroldsberg in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Eberhard Brunel-Geuder
Gemeente
:   Heroldsberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6669-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heroldsberg in alten Ansichten Band 3'

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Einleitung

Heroldsberg - etwa 10Kilometer im Nordosten Nürnbergs gelegen - kann auf eine fast tausendjährige Geschichte zurückblicken. Über die Historie des Ortes erschien in den letzten Iahren eine Reihe von Publikationen. Auch in den Vorworten zu den Bänden 1 und 2 der Reihe 'Heroldsberg in alten Ansichten' wurde auf das historische Erbe der Gemeinde eingegangen, weshalb sich eine erneute Beschäftigung damit an dieser Stelle erübrigt.

Bis um 1900 war der Ort fast ausschließlich durch die Landwirtschaft geprägt, ergänzt durch zahlreiche gastronomische Betriebe entlang der Hauptstraße. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Nürnberg Nordost - Gräfenberg und der Errichtung einer Papierfabrik zu Beginn des 20. Iahrhunderts setzte ein Strukturwandel ein. Dennoch hatte die Landwirtschaft bis in die Nachkriegsjahre einen hohen Stellenwert. Heute spielt sie keine Rolle mehr.

In den letzten dreißig Iahren entwickelte sich Heroldsberg zu einer aufstrebenden, ehrgeizigen Marktgemeinde. Dabei gelang es ihr, zwischen der Großstadt Nürnberg im Süden, der Universitätsstadt Erlangen im Westen und der neu entstandenen Großgemeinde Eckental im Norden ihre Selbstständigkeit und Eigenständigkeit zu bewahren.

In jüngster Zeit - vor allem in den neunziger Iahren änderte sich viel im Aussehen der Ortschaft, aber auch im öffentlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben.

Der Schreibwaren- und Kosmetikhersteller SchwanSTABILO siedelte von seinem früheren Standort Nürnberg nach Heroldsberg über. An der Straße nach Kalchreuth entstand ein neuesWerk, in dem rund 1 700 Menschen beschäftigt sind. Hier werden dekorative Kosmetikprodukte für Abnehmer der namhaften internationalen Kosmetikindustrie hergestellt. Mit dem Technikum wurde 1997 ein Erweiterungsbau mit den Schwerpunkten Forschung und Entwicklung eingeweiht. Internationales Ansehen genießt das Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) am Schleifweg, das von Prof. Dr. F. Sörgel geleitet wird,

der aus einer alteingesessenen Heroldsberger Familie stammt. In Zusammenarbeit mit praktisch allen deutschen, aber auch vielen ausländischen Universitätskliniken beschäftigt man sich am Institut mit allen Fragen, die das Verhalten und die Wirkungsweise von Medikamenten im menschlichen Organismus betreffen. Schwerpunkte sind dabei die Chemotherapie von Infektionen und Tumoren sowie die Behandlung der Mukoviszidose.

Seit Gründung publizierte das Institut fast 800 wissenschaftliche Arbeiten, mehr als 3 0 Doktoranden promovierten. Nach dem lange umstrittenen Bau einer Umgehungsstraße wurde die frühere B2 Ortsdurchfahrt - die alte Hauptstraße - zu einer modernen, attraktiven Einkaufsund Geschäftsstraße umgestaltet. Der Bau eines neuen Rathauses ist geplant.

1 991 wurde der Verein Kulturfreunde Herolds berg e. V gegründet, der das kulturelle Leben im Ort mit Konzerten und Theatervorstellungen aller Art bereichert. Auch die Beschäftigung mit der Ortsgeschichte sowie die Denkmalpflege gehören zu den Aufgaben des Vereins. Seit 1997 ist die Gemeinde Taio im Trentino in Norditalien Heroldsbergs Partnergemeinde.

Vorliegender Bildband soll dazu beitragen, die Entwicklung Heroldsbergs in den letzten Dekaden mit Bildern zu dokumentieren. Dabei erhebt das Büchlein keinerlei Anspruch aufVollständigkeit. Durch glückliche Umstände konnte auf Orts- bzw. Gebäudeansichten zurückgegriffen werden, die teilweise aus den Anfängen der Fotografie stammen. Interessant ist sicherlich auch eine Reihe von Bildern, die alteingesessene Handwerks- oder Gewerbebetriebe in ihrer historischen Entwicklung zeigen.

Mein Dank an dieser Stelle gilt zunächst den Bürgerinnen und Bürgern, die mir ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben. Zu besonderem Dank bin ich Herrn Fotograf Dieter Kaletsch verpflichtet, der wie schon bei den Bänden 1 und 2 die Aufbereitung des Bildmaterials übernahm. Bedanken möchte ich mich auch bei meiner Frau Simone, die die Korrekturarbeiten leistete und mir viele wertvolle Anregungen gab.

Heroldsberg, im August 2 00 1 Eberhard Brunel-Geuder

1 Die Hundsmühle; Ansicht von Nordosten. Die Aufnahme stammt aus den zwanziger Iahren. Im Vordergrund die Familie Hol-

weg, Besitzer der Mühle seit 1786. Urkundlich erwähnt wird die Mühle erstmals 1361. Der Name 'Hundsrnühle' dürfte auf

Hans Hund zurückgehen, der 1458 als Besitzer genannt wird.

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2 Das Hauptgebäude der Hundsmühle steht noch heute. Die Aufnahme stammt vermutlich aus den vierziger Iahren. Zur Mühle gehörten früher neben der Landwirtschaft noch eine Säge sowie ein Kutschbetrieb mit pferdeschlitten.

3 Die Hundsmühle von Osten gesehen. Der Mühlweiher wurde Anfang der siebziger Iahre aufgelassen. Er war zum Betreiben der Mühle und der Säge erforderlich gewesen, da er dem Mühlbach das erforderliche Gefälle gab. Nach der Umstellung auf Elektrizität wurde er nicht mehr benötigt.

4 Diese Ansicht zeigt Heroldsberg von Norden und wurde am 10. August 1897 aufgenommen. Die Aufnahme ist eine Kuriosi-

tät aus den Anfängen der Fotografie. Auf der Rückseite des Bildes ist der Name des Fotografen, eines gewissen Majors v.

Godin, Mitglied des Camera-Clubs München, erhalten. Des weiteren sind Datum, Uhrzeit, Kameratyp, Objektiv und weitere

Daten der Aufnahme peinlich genau festgehalten.

5 Das Foto dürfte vor

1 900 entstanden sein und zeigt die Ortschaft von Südwesten gesehen. In der

rechten Bildhälfte erkennt man die Schornsteine der ehemaligen Brauerei Schuster mit dem dazuge-

hörenden Gasthaus 'Zum schwarzen Bären'. Im Vordergrund deutlich zu erkennen sind die Hopfen-

stangen. Heroldsberg war bis in die fünfziger Iahre ein bedeutendes Hopfenanbaugebiet.

6 Blick vom Weißen Schloss auf den nördlichen Unteren Markt und Kalchreuth. Im Vordergrund ist

der früher zum Weißen Schloss gehörende Weiher zu sehen. Das Bild dürfte vor 1900 entstanden sein.

7 Das Luftbild zeigt die Ortschaft aus nordwestlicher Richtung. Es verdeutlicht einerseits den Cha-

rak ter des Straßendorfs; andererseits unterstreicht es die Zweiteilung der Gemeinde in den Unteren

Markt und den Oberen Markt, unterbrochen durch das Gründlachtal.

8 Diese Luftaufnahme zeigt den Ort aus südwest-

licher Richtung. Auffallend sind die nur wenigen Häu-

ser entlang der südlichen Hauptstraße.

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