Herzberg (Elster) in alten Ansichten

Herzberg (Elster) in alten Ansichten

Auteur
:   Kurt Hartwich
Gemeente
:   Herzberg (Elster)
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5431-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Herzberg (Elster) in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

6russ

aus f)erzberg.

9. Die Aufnahme (vor 1908) zeigt das damals noch neue, im März 1897 fertiggestellte Kaiserliche Postamt von der hinteren Seite. Auf dem Grundstück der 1895 abgerissenen Stadtmühle an der Torgauer Straße erbaut, lag es in unmittelbarer Nähe des Torgauer Tores und der ehernaligen Wehranlage aus dem Mittelalter. Bei den Fundamentierungsarbeiten gab es deshalb einige Schwierigkeiten festen Grund zu finden. Noch deutlich zu erkennen ist die Breite des Mühlgrabens, das durch das angestaute Wasser für die Mühle entstand. In dem damals noch recht tiefen und auch sauberen Wasser gab es reichlich Fische, so daß die Stadt diesen Graben zum Fischen, immerfür sechs Jahre an den Meistbietenden verpachtete.

10. Die Torgauer Straße , früher auch Torgauer Vorstadt, fotografiert um 1912 von der Post in Richtung West. Rechts Drogerie und Kolonialwarengeschäft Schülert, seit 1861 hier ansässig, dahinter die Mühlgrabenbrücke und das Hausgrundstück des Lohgerberrneisters Moebuss, Bemerkenswert sind die vielen Weinstöcke , die an den Hauswänden ranken.

11. Eine Postkarte aus der Zeit der Jahrhundertwende. Sie zeigt die Schlicbener Straße mit ihren zum Teil recht großen Geschäftshäusern mit Bliek in Richtung Marktplatz, mit dem 1617 erbauten Rathaus, und über den Dächern der hohe Turm der Stadtkirche. Die Häuser auf derlinken Straßenseite wurden nach dem Brand am 12. September 1898 erbaut.

12. Die Straßenfront des Kolonialwarengeschäfts Wilkniß in der Schliebener Straße nach der Renovierung 1935/36. Diese FarniIie ist schon seit 1686 in Herzberg und schon seit dieser Zeit auf diesem Grundstück ansässig. Sie ist urkundlich die einzige Familie, die in Herzberg auf dieses Alter zurückblicken kann. Der linke Teil des Hauses, das ehemalige Kürschnergeschäft Springsklee, früher Naumann, wurde in den zwanziger Jahren zugekauft. Auf dem Foto im Ladeneingang ist Herr Alfred Heinrich Wilkniß sen. (1949 gestorben) mit einem Angestellten zu sehen.

13. Eine Innenaufnahme des Kolonialwarengeschäfts Wilkniß aus dem Jahre 1936. Links Herr Heinrich Wilkniß jun. Er übernahm das Geschäft 1946 und führte es bis 1957 (1989 verstorben). In der Mitte ein Lehrjunge und rechts ein Angestellter des Geschäfts. Zur Zeit befindet sich hier eine Imbißgaststätte, geführt von Herrn Rolf Wilkniß.

14. Die Schliebener Straße mit Bliek in Richtung Osten autgcnornmen, vor dem Ersten Weltkrieg. Ganz am Ende der Straße die Stelle, wo sich einst im Mittelalter das sogenannte Schliebener Tor befand. Rechts und links die ehemaligen Großerbenhäuser, die alle einstmals neben der Landwirtschaft ein Handwerk und Handel betrieben. Früher ein Leineweberstädtchen und im vorigen Jahrhundert das stark vertretene Schuhmacherhandwerk vertrieben ihre Erzeugnisse in ganz Deutschland.

"H84 .tlerzoerg (EISf'An')

~

,- ·l't ..

~~

ScbUüebener Strasse

15. Die Schliebener Straße vor dem Ersten Weltkrieg. Hier im Vordergrund befand sich seit dem 13. Jahrhundert, seit der Befestigung der Stadt, das Schliebener Tor, geschützt durch Mauerwerk und einen hohen festen Turm, mit Zugbrücken über Stadtgraben und Elsterarme. Herzberg zählte zu den Städten, die im Mittelalter uneinnehmbar waren. Abgerissen wurde diese Wehranlage schon vor 1820, als sie schon sehr verfallen war. Auf der eingeebneten Anlage erbaute man nach 1820 mehrere Privathäuser. Auf dem Foto geht der Bliek entlang der Häuser bis zum Rathaus auf dem Markt.

16. Die alte Herzberger Straßenbrücke über die Schwarze Elster, erbaut 1880. Schon auf der ältesten Ansicht Herzbergs, ein Kupferstich von Merian von 1650, ist eine Brücke, als Zugbrücke gezeichnet, über die Elster zu sehen, Wie alle Brücken, früher aus Holz erbaut, wurde auch diese Brücke bei Hochwasser, Eisgang oder während der Kriege, oft zerstört. 1880 dann aus Eisen gefertigt, 1930 aus Beton gegossen, 1945 gesprengt, besteht die heutige wieder aus Stahlbeton. Die Postkarte stammt aus der Zeit vor 1913 und ist von der östlichen Seite in Richtung Stadt aufgenommen.

&uss aus J1l-i7~rzb~rg b. }{erzberg a. Elster.

Gasthc] zum heitem 13;ick Joh' f{. Rich'er.

17. Eine Postkarte kurz nach der Jahrhundertwende mit dem Gasthof 'Zum heitem Bliek'. An der Kreuzung der alten ReichsstraBen, heute B 87 und B 101, etwa 1 Kilometer östlich des ehemaligen Stadtkerns, entstand 1842 ein für damalige Verhältnisse großer Gasthof. der zur gleichen Zeit den Namen 'Zum heitem Bliek' erhielt. Der Erbauer, ein aus einer alteingesessenen Herzberger Familie stammende Bäckermeister Raaék , war sein Besitzer bis 1861. Danach sollen noch elf verschiedene Wirte den Gasthof bis 1898 besessen haben. In diesem Jahr kaufte ein Herr Hermann Richter (siehe Foto) dieses Grundstück, dessen Nachkommen den Gasthof zum Hotel vergrößerten und noch heute die Besitzer sind.

18. Die Arbeitsnot in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ließ viele Herzberger Handwerker und Gewerbebetreibende, zum Teil mit ihren Familien auswandern. Viele gingen nach Amerika, aber auch Berlin war ein Ziel mit der Hoffnung auf Arbeit. Diese ausgewanderten schlossen sich zu Landsmannschaften und Vereinen zusarnrnea, um ihrer Heimat zu gedenken, aber auch manenerlei Hilfe zu geben. Diese ehemaligen Herzberger schickten ihre Kinder jedes Jahr in der sommerlichen Ferienzeit - wegen der besseren Luft - in ihre ehemalige Heimat zur Erholung. Der große Gasthof 'Zum heitem Bliek' nahm im Jahr die dreißig bis vierzig Kinder auf. Mit Spiel, Arbeit und gutem Essen wurden neue Kräfte für die -Schule gesammelt. Das Foto zeigt eine dieser Kindergruppen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Links sind die Wirtsleute des 'heitern Bliek', Herr und Frau Richter, zusehen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek