Herzberg (Elster) in alten Ansichten

Herzberg (Elster) in alten Ansichten

Auteur
:   Kurt Hartwich
Gemeente
:   Herzberg (Elster)
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5431-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzberg (Elster) in alten Ansichten'

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29. Die Postkarte, um 1925 aufgenommen, zeigt das Hotel 'Zur Reichskrone' , später, nach 1945, umbenannt zum Hotel 'Zum Stadtbahnhof". Dieses Ende der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts erbaute Gasthaus liegt dicht am Mühlgraben in der Bodenhausenstraße Ecke Lausitzer Straße. Wie viele andere Gasthöfe in Herzberg hatte es in der ersten Zeit keinen eigenen Namen. Sie wurden meist nach den jeweiligen Besitzern genannt. So erfahren wir aus dem alten Kreisblatt, daß der erste Besitzer ein Herr Keilwagen war. Erst Ende des vorigen Jahrhunderts erhielt es den obengenannten Namen. Über mehrere andere Wirte in den vergangenen Jahrzehnten war Josef Riederer von 1929 bis 1956 derletzte Inhaber dieses großen Hotels.

30. Herzberg war in der Mitte des.vorigen Jahrhunderts eine sogenannte Schuhmacherstadt, noch 1888 gab es hier 148 Meister mit etwa 200 Gesellen und 27 Lehrlingen. Mancher Meister hatte bis zu zwölf Gesellen. Als in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts die maschinelle Technik die Handarbeit verdrängte , da wurde auch der Arbeitskampf zwischen den Handwerksmeistern und Gesellen größer. Die Schuhmachergesellen traten zu Vereinen zusammen. So auch in Herzberg, wo das Schuhrnachergewerbe sehr groß war. Das Foto zeigt den Schuhmachergesellenverein der Stadt mit ihrer Fahne nach der Fahnenweihe im Jahre 1887.

31. Eine Aufnahme der altenFahne des Vereins der Schuhmachergesellen von 1887.

32. Zu einer Festlichkeit und zu einem Umzug durch die Straßen der Stadt wurden jedesmal die Quartalsfeiern der verschiedenen Innungen genutzt. Das Foto zeigt Meister und Gesellen der Fleischerinnung Ende der zwanziger Jahre vor dem Geschäft des Fleischermeisters Eduard Finster in der Torgauer Straße, die Meister mit Frack und Zylinder, die Gesellen mit blaugestreiften, weißen Arbeitskitteln. Jede dieser Innungen hatte ihre eigene Fahne, die beim Umzug mitgeführt wurde.

33. Im Jahre 1865 wurden Haus und Werkstatt des Schlossermeisters Zemm in der Torgauer Straße von einern Schlossermeister Grubitzsch gekauft. Er vergrößerte die Werkstatt zu einer landwirtschaftlichen Maschinenfabrik , die um die Jahrhundertwende ihren betrieblichen Höhepunkt hatte. Das Foto zeigt die Vorderansicht des Wohnhauses mit Laden 1911.

34. Die Landmaschinenfabrik Grubitzsch bestand seit 1865. Das Gruppenbild zeigt den letzten Schlosserrneister Grubitzsch, dritter von links, mit seinen Gesellen und Lehrjungen im Jahre 1925. Die Firma bestand bis 1938, dann wurde sie aus Altersgründen aufgegeben.

35. An der Südpromenade, in der Nähe der Bercht'schen Brauerei, heute die Fleischerei Voigt, erbaute Herr Schirrmeister, der Verleger des seit 1831 bestehenden Schweinitzer Kreisblattes, 1877 diese neue, große Zeitungsdruckerei. Die Zeitung, die in den Anfangsjahren nur ein Mal wöchentlich zur Ausgabe kam, wurde nun täglich gedruckt. Das Schweinitzer Kreisblatt war zugleich das Amtsblatt des Landrates, in dem Verordnungen, Verfügungen und Erlasse für den Kreis veröffentlicht wurden.

36. Das im Jahr 1886 fertiggestellte Kreiskrankenhaus Bethanien an der Anhalter Straße. Seit dem Mittelalter hatte die Stadt nur Krankenstuben, in denen die Kranken und Siechen untergebracht wurden. Doch mit der Entwicklung des Gesundheitswesens wurde es nötig, kranke Menschen in dazu geeignete Räume und Häuser unterzubringen. 1881 entschloß der Kreistag des Kreises Schweinitz, daß in der Kreisstadt Herzberg ein solches Gebäude errichtet wird. Das Krankenhaus mit seinen zuerst 26 Betten wurde schon bald zu klein. Nach dem Ersten Weltkrieg erfolgten dann größere Anbauten.

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37. Die im Jahre 1900 gegründete, in der Nähe des Niederlausitzer Bahnhofes erbaute kleine Gelbgießerei von Marx & Moschütz entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einer recht großen Armaturenfabrik des Herrn Marx. Von Anfangs elf Gesellen und sechs Lehrjungen waren es 1906 bereits über 130 Beschäftigte. Hergestellt wurden Wasser-, Gas- und Dampfarmaturen. Die Aufnahme entstand etwa 1910 und zeigt die Fabrik und den Niederlausitzer Bahnhof vom Radelandweg aus. Das kleine Bild zeigt das Wohnhaus des Fabrikanten Marx in der Badstraße.

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38. Am südlichen Ausgang der Stadt kaufte 1905 der Fabrikbesitzer Marx den in einem halbbogen fließenden Mühlgraben gelegenen Erdmannschen Garten. Hier ließ er sich eine große Villa im Jugendstil erbauen. Er muß auch ein Naturliebhaber gewesen sein, denn rings um die Villa legte er einen wunderschönen Garten an, worin er sehr seltene und kostbare Gewächse anpflanzte. Die damals gepflanzten Bäume und Sträucher sind mit den Jahren zu mächtigen Bäumen herangewachsen.

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