Herzberg (Elster) in alten Ansichten

Herzberg (Elster) in alten Ansichten

Auteur
:   Kurt Hartwich
Gemeente
:   Herzberg (Elster)
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5431-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzberg (Elster) in alten Ansichten'

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69. Das Herzberger Schützenhaus, fotografiert 1910, einstmals der Schutzengilde gehörend, dann aber 1828 an Gottfried Große verkauft. 1729 erstmalig in alten Urkunden erwähnt, nach mehreren Neubauten 1876 abgebrannt und nach Plänen des Herzberger Baumeisters Michaelis neu erbaut. Dieses Gebäude stand dann bis 1957, wo es aus Baufälligkeit abgerissen werden rnußte. Danach entstand das sogenannte Volkshaus, später Kreiskulturhaus. Der letzte Besitzer des Schützenhauses war ein Herr AdolfSchimm, deres von 1940biszuseinem Tod 1954 besaß.

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70. Eine Postkarte vom 500jährigen Jubiläum der Herzberger Schützengilde zum Schützenfest im August 1907. Zu diesem Festakt waren Schützengilden aus 31 Städten erschienen. Die am weitest entfernten waren die aus Berlin, Mühlrose, Riesa und Elsterwerda. Am stärksten war die Schützenmannschaft aus Jüterbog mit 64 Personen vertreten. Die Personenzahl der Herzberger Schützenkompanien waren: die Jäger mit 32, die Grenadiere mit 26, die Deutschen mit 32 und die Veteranen-Kompanie mit 52 Mitgliedern.

71. Das Foto zeigt die Offiziere der Schützengilde zum Schützenfest vorn 5. bis 8. August 1909. In der ersten Reihe , von links:

Hauptmann der Grenadiere Getreidehändler F. Roeder, Major Fleischermeister P. Krüger, Schützenkönig der Deutschen Leutnant A. Tobias (Gastwirt des Hotels 'Zur Weintraube'), Adjutant Glasermeister R. Schmidt und Rittmeister Bäckerrneister W. Herzberg. In der mirtleren Reihe: Oberleutnant der Jäger R. Volgt, Hauptmann der Deutschen Kompanie Bäckermeister O. Frigge, Leutriant der Deutschen Kornpanie P. Kaiser, und Leutnant der Jäger R. Voigt. In der hinteren Reihe: Oberleutnant der Grenadiere A. Franke, Schützenrneister Franz Miethe (Dentist und Friscurrneister) und Leutnant der Grenadier Kompanie Beisitzer C. Pötzsch (Schornsteinfegermeister) .

72. Das Foto zeigt die Offiziere der drei Herzberger Schützenkompanien 1932. Links Maurermeister Otto, Deutsche Kompanie; in der Mitte Tischlermeister Müller, Jäger Kompanie; und rechts Kaufmann Wilkniß von der Grenadier Kompanie. Alle drei Kompanien hatten ihre eigene Fahne , leider hat nur die Fahne der Deutschen Kompanie die Zeit überstanden. Fleischermeister Voigt versteekte sie die letzten 45 Jahre und konnte sie 1990 der neuen Gilde überreichen.

73. Offiziere und Veteranen der Schützenkompanien zum Schützenfest 1939. Es war das letzte Fest vor dem Krieg und zugleich auch das letzte Schützenfest bis zur Wende 1989. Erst 1990 wurde in Herzberg eine neue Schützengilde gebildet, und 1991 konnte das erste Schützenfest nach 52 Jahren wieder gefeiert werden. Der Familie des Elektromeisters KuringlWeber ist es zu verdanken, daß sie särntliches Akten- und Urkundenmaterial der Schützengilde (seit 1662) erhalten hat und der Gilde 1991 wieder überreichen konnte. Die Herzberger Schützengilde kann auf ein fast 600jähriges Bestehen zurückblicken.

74. Die ehemalige Altherzberger Wassermühle, auch nach dem letzten Besitzer 'Lüdecke-Mühle' bezeichnet. An einem Seitenarm der Schwarzen Elster. dem sogenannten Mühlenstrom, gelegen, wurde sie schon in alten Urkunden des 16. Jahrhunderts und später in der Elstermühlenordnung des 17. Jahrhunderts erwähnt. Nachdem die alte Mühle aus Fachwerk 1887 durch Feuer zerstört wurde , entstand ein großes massives Mühlengebäude. Der Antrieb erfolgte so wie früher mit Wasserkraft, später dann rnit Elektromotoren. Mitte der zwanziger Jahre wurde der Mahlbetrieb eingestellt, die Gebäude verfielen. Eine Zeitlang wurde sie noch als Lagerräume und nach 1945 als Bäckerei genutzt, dann 1963 abgerissen.

75. Eine Fiiegeraufnahme aus Richtung Süd auf die Stadt Herzberg. Im Vordergrund unten ein Teil des Niederlausitzer Bahnhofs. In der Mitte die Bodenhausenstraße, genannt nach dem Freiherrn von Bodenhausen, der von 1879 bis 1899 Landrat des Kreises Schweinitz war. Dahinter Schule und Stadtkirche.

76. Eine Luftaufnahme auf den Stadtkern von Herzberg. Der Bliek geht in Richtung Südost. In der Mitte die Torgauer Straße und der Markt rnit Rathans und Kirche. Irn Vordergrund links das Schützenhaus und unten das damalige Stadtgut.

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