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Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2

Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Klaus Matwijow
Gemeente
:   Herzberg am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3161-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2'

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EINLEITUNG

über die Entstehungsgeschichte des Herzberger Schlosses und des Ortes berichtete im ersten Band von 'Herzberg in alten Ansichten' bereits Ernst Ludwig Kiene. Auch über die wichtigsten Straßen von Herzberg in alter Zeit sowie über das vielseitige Handwerk, konnte der Leser etwas erfahren. In dem nun vorliegenden zweiten Band soll versucht werden, anhand von alten Ansichtskarten und Fotos mit den dazugehörigen Texten, Einblick in das tägliche Leben der alten Herzberger zu geben. Dazu gehörten vor allem die vielen Vereine und Verbände, die in der Zeitspanne von 1880 bis 1930 in Herzberg existierten. Da gab es den noch heute traditionsreichen Schützenverein, mehrere Gesangvereine, den Männerturnverein, auch heute noch einer der Vereine mit den meisten Mitgliedern, den Kriegerverein, den Mütterverein, den Schwimmverein, den Mandolinenverein, die Feuerwehrkapelle, den Begräbnisverein, den Ziegenzuchtverein, Frauenverein, um nur einige zu nennen. Viele dieser Vereine existieren heute nicht mehr. Die Gesangvereine schlossen sich zusammen, die anderen meist kleineren Vereine gingen ein, weil für sie kein Interesse und kein Nachwuchs mehr vorhanden war. So war es auch mit den stolzen Handwerksberufen. Mit der Schließung der Gewehrfabrik zogen die Büchsenmacher fort, die Messerschmiede, Leineweber, Seiler, Eimermacher, Ölmü1ler und

Zigarrenmacher fanden keine Zukunft mehr in Herzberg, gaben auf oder zogen in die Nachbarorte.

Der Arbeitsmarkt besserte sich erst wieder, als die drei heute größten Industriebetriebe sich hier niederließen, mit der großen Chance, andere Berufe zu erlernen. Viele Herzberger, Lonauer, Sieberaner, Pöhlder und Scharzfelder lebten aber auch von der Arbeit im Wald, die es in früheren Zeiten noch reichlich gab. Dazu gehörten die Waldarbeiter, die Kulturfrauen, die Holzfuhrleute und die Köhler. Der Beruf des Köhlers ist weitgehend ausgestorben, und auch die Holzfuhrleute ziehen nicht mehr mit ihrem Gespann durch das Sieber- und Lonautal. Kulturfrauen werden kaum noch beschäftigt und die Waldarbeiter-Rotten sind erheblich zusammengeschrumpft. Mit den Holzfuhrleuten gingen auch die Hufschmiede, wobei die Schmiede von Fritz Wagener noch vor einigen Jahren Holzrücke-Pferde beschlug. Die Landwirtschaft ist, bis auf wenige Betriebe, in Herzberg, Lonau und Sieber völlig verschwunden. Nur in Pöhlde und Scharzfeld gibt es noch eine Reihe von Gehöften. Die Tradition des Kuhhirten wird in keinem der Orte mehr aufrecht erhalten. Seit vielen Jahren schon ziehen keine Kuhherden mit ihren Glocken durch die Straßen. Am ehesten hat sich die Gastronomie bis in unsere Tage erhalten, obwohl die einst so bekarmten und beliebten Hotels 'Weißes

Roß', 'Kronprinz", 'Goldener Hirsch', 'Kurhaus' und 'Stadt Hannover' aus Herzberg verschwunden sind. Selbst die Gebäude sindzum Teil nicht mehr vorhanden. Geblieben sind die alten Hotels und Gasthäuser 'Deutscher Kaiser", 'Englischer Hof', 'Zum :

Schloß' (ehemals Buchholz) und 'Zum Rathaus'. Diese Häuser pflegen auch heute noch die Gastronomie zum Wohl der Bürger und Gäste, um die man besonders bemüht ist. Sie führen damit die Tradition der alten Herzberger Wirte fort, die besonders in den Jahren 1900-1930 in Zusamrnenarbeit mit dem ersten Herzberger Verkehrsverein den Fremdenverkehr in Herzberg aufleben ließen.

Das Bild hat sich in den Ortsteilen, aber insbesondere in der Kernstadt Herzberg, erheblichgewandelt. Straßen wurden gebaut und verbreitert, dafür mußten alte Häuser und Bauten abgerissen werden, die nur noch in alten Ansichten und auf den Fotos zu betrachten sind. Allerdings sind in diesem Band nur wenige Ansichten enthalten, da Wert darauf gelegt wurde, lebendige Fotos aus dem Vereins-, Arbeitsund Berufsleben zu zeigen. Die Beschaffung der Fotos und Ansichtskarten war weitaus weniger schwierig als die Ermittlung von Daten und Namen. Neben dem eigenen Archiv waren die Fotoalben und -kisten vieler Herzberger Bürger, Quellen für die Bildgestaltung dieses zweiten Bandes 'Herzberg in alten Ansichten'.

Doch nur ein kleiner Kreis von älteren Herzbergern konnte mit Informationen zu den Bildern dienen. Nachfolgend möchte ich die Personen aufzählen, die in besonderer Weise mit dazu beitrugen, daß dieses Buch in der vorliegenden Form aufgelegt werden konnte: Karl und Hilde Reinhold, Willi Bischof, Heinrich und Rüdiger Sause, Albert und Werner Dietrich (Lonau), Hedwig Lagershausen geborene Bohne, Rudi Hassepaß, Emma Zietz geborene Glaßner, Albert Schrader (Mühlenberg), Karl Reich, Willi Thiernann, Heinrich Kalb, Else Mein geborene Zietz, Robert Domeyer, Hermann und Heinrich Füllgrabe, Gerhard Ohnesorge (Lonau), Heinz Jessulat, Anna Stöckemann, Friedrich Füllgrabe (Sieber), Helene Große (Sieber), Fritz Beushausen (Lonau), Kurt Picht, Wilhelm Gropengießer und Familie (Pöhlde), Karl Wurm (Sieber) und Werner Mertens.

Zum Schluß sei gesagt, daß es noch altes Bildmaterial von Herzberg und seinen Ortsteilen in vielen Familien gibt. Es sollte unbedingt erhalten bleiben. Wichtig ist dabei, daß rechtzeitig von unseren noch lebenden Vorfahren die nötigen Informationen dazu eingeholt werden.

Klaus Matwijow

1. Der Marktplatz mit altem Rathaus um 1910. Wie hier zu sehen ist, befindet sich auch noch das Spritzenhans darin. Dieser Bau war ursprünglich als Spritzen- und Kornhaus geplant und gebaut und wurde erst später zum Rathaus umfunktioniert. Der Urbau hatte zu Anfang nur ein Geschoß, in dem die Feuerwehrgeräte untergebracht waren. Im Jahre 1905 wurde ein zweites Geschoß aufgesetzt. Der vorher eingeschossige Bau hatte bereits, so zeigen es alte Zeichnungen, den hier zu sehenden Turm, der ja auch heute noch existiert. Rechts im Bild ist das Geschäftshaus von Heinrich Jobst, heute Bäckerei Fuchs, zu sehen, der zu der Zeit, als das Foto entstand, mit Delikatessen, Weinen, Drogen und Kolonialwaren handelte. Die Aufnahme muß der Fotograf an einem Sonntag oder Feiertag gemacht haben, da die Kinder und Jugendlichen alle mit einem Gesangbuch bestückt sind.

2. Bestemänner und Fähnriche der Herzberger Schützengesellschaft Pfingsten 1898. Zu sehen sind:

Degener, Bischoff, Hermann Thiele, Brakel, Körber, Bremer und Kiene (stehend von links), Heering, Carl Nolte als Männerschützenkönig, Bürgermeister Oberstleutnant Otto, Karl Kolle als JunggesellenSchützenkönig und Adolf Engehnann (sitzend von links).

3. Schützenkönige und Fähnriche Pfingsten 1922. Abgebildet sind: Bremer, Degener, Bischoff und Kiene (hintere Reihe von links). Wilhelm Brakel, Hermann Füllgrabe, August Küster, Albert Heise, Ludwig Rakel, Adolf Wehmeyer und Heinrich Biermann (mittlere Reihe von links). Bürgermeister Leo Schmidtmann, Hermann Filllgrabe als Männerschützenkönig, Karl Müller als Junggesellen-Schützenkönig und Wilhelm Deppe (vordere Reihe von links).

4. Das Hotel 'Englischer Hof' etwa um die Jahrhundertwende. Es ist seit 1800 im Besitz der Familie Engelke. Drei Schwestern bewirtschaften noch heute das Hotel, das als erstes Haus in Herzberg gilt. Früher hatte der Wirt Ernst Engelke neben dem Hotelgeschäft noch eine Latten- und Holzhandlung, wie man auf dem Foto auch sehen kann.

5. Das Pohlhaussche Haus in der heutigen Fußgängerzone ist ein traditionsreiches Geschäftshaus, das zeit seines Bestehens eine Anzahl von verschiedenen Branchen beherbergt hat. Die ersten Besitzer waren ein Herr Kümmel und eine Frau Wartenburg. Danach hat die Familie Pohlhaus das Haus von Frau Wartenburg übernommen und darin erst eine Gaststube eingerichtet und später ein Feinkost- und Lebensmittelgeschäft betrieben. Das Foto zeigt Kar! und Elise Pohlhaus mit Frau Wartenburg etwa im Jahre 1910 in der Gaststube. Nach Karl und Elise Pohlhaus übernahm Sohn Walter Pohlhaus das Geschäft. Dieser fiel im Zweiten Weltkrieg, so daß seine Frau Marie es übernehmen und führen mußte. Nach Marie Pohlhaus waren noch die Geschäftsleute Moritz, Lachnit, Schulze und Engelking in diesem Haus tätig.

6. Der Männergesangverein 'Sängerrunde' um die Jahrhundertwende, wo er auch gegründet wurde, und zwar im Gasthof Buchholz. Dieser Verein und der 1884 gegründete MGV 'Constantia-Harmonie' verbanden sich 1939 miteinander; es entstand der heute noch aktive 'Männergesangverein Herzberg'. In der vorderen Reihe sitzt in der Mitte der Dirigent Wilhelm Horstmann.

7. Der Männergesangverein 'Constantia-Harmonie' Herzberg im Jahre 1928, anläßlich des 80jährigen Bestehens. Der MGV Constantia wurde 1848 im Hotel 'Englischer Hof' unter dem Dirigenten Eisenbrandt gegründet. 1884 vereinigten sich die beiden Männerchöre 'Constantia' und 'Harmonie' zu einem Chor. Der erste Dirigent dieses Chores war der Lehrer Warmbolt. Erst 1939, als 'Constantia-Harmonie' und der Gesangverein 'Sängerrunde' sich miteinander verbanden, entstand der heutige Männergesangverein Herzberg. In der vorderen Reihe sind die beiden bekarmten Lehrer Heinrich Schäfer (zweiter von links) und Erich Imohr (vierter von links) zu sehen,

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8. Die Villa Peimann auf der Juesheide, heute Juesholzstraße genannt. Peimann war Kaffee-Großröster und Importeur in Hamburg. Die Villa nutzte er als Sommersitz, später war sie im Besitz eines Borczikowski, dem Direktor der Borsig-Kunstseidenfabrik. Danach gehörte sie dem Ofenbauer Appelt, und heute befmdet sich das Altenheim Kern darin. Die Villa, die einst frei stand, ist heute von alten und hohen Bäumen umgeben.

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