Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2

Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Klaus Matwijow
Gemeente
:   Herzberg am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3161-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2'

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29. Fritz Schrader vom Mühlenberg als Kuhhirte im Siebertal Anfang 1930 in Höhe des Wehres bei der Papierfabrik. Das Hüten war lange Tradition in der Familie Sehrader, selbst Sohn Albert führte einige Jahre eine Herde. Etwa 70 Stück original Harzer Rotvieh zählte solch eine zu hütende Kuhherde, Im Hintergrund ist der Buchenkopf zu sehen, der heute unbewaldet ist.

30. Einen guten Namen hatte stets das Hotel 'Hannover' am Markt, das noch einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg betrieben wurde. Bekannte Besitzer waren Hermann Schaper, Heinrich Sulzbach und zuletzt Hans und Cillie Nistroy. Später war dort ein Kino untergebracht, heute ist in dem Gebäude ein Geschäft zu finden. Der ehemals schattige Kaffeegarten ist seit langem verschwunden, heute sind dort Parkplätze. Das Foto zeigt das Hotel Mitte der zwanziger Jahre.

31. Ebenfalls aus den zwanziger Jahren stammt diese Aufnahme von der Gastwirtschaft Paul Engelke, ehemals Gasthof Buchholz. Der Wirt, Paul Engelke, war bei den Herzbergern, insbesondere bei den Vereinen, die er als Mitglied auch unterstützte, sehr beliebt. Bei ihm fanden die meisten Vereinsveranstaltungen statt, weil er den größten Saal in Herzberg hatte. Die Gastwirtschaft war auch Vereinslokal vom Fe 08, Kriegerverein und Ziegenzuchtverein. Es trafen sich hier Taubenfreunde, Sänger und alle, die gern in Gemeinschaft bei Göttinger Bier und Nordhäuser Korn saßen. Sehr beliebt waren auch die vielen Tanzveranstaltungen mit der Hauskapelle 'Kapelle Krach', die lange Zeit von Tanzlehrer Sander geleitet wurde, Nach Paul Engelke waren Kohlmann und Döring die nachfolgenden Wirte. Heute ist es im Besitz der Familie Schulze.

32. Ein sehr alter Handwerksbetrieb ist die Stein- und Bildhauerei der Familie Riedel. Das Foto zeigt den Gründer, Oswald Riedel (Mitte), mit Lehrlingen und Gesellen im Jahre 1895, mit Grabmonumenten aus Sandstein, Natur- und Kunstgranit, Muschelkalk und Terrazzo. Viele dieser Grabkreuze und Grabsteine fertigte Oswald Riedel für den Oberharz an, wo auch heute noch ein Teil der besonders kunstvollen Grab- und Denkmäler zu fmden sind. Die Bildhauerei Riedel befindet sich heute in der vierten Generation im Familienbesitz.

33. Die St-Josef-Kirche im Bau 1894. In der Bildmitte ist der damalige Pfarrer Carl Muth im Gespräch mit Bauleuten zu sehen. Um die Kirche überhaupt bauen zu können, mußten die Herzberger Katholiken viel Geld aufbringen, wovon das meiste als Spenden eingebracht wurde, Auch die Katholiken des Eichsfeldes beteiligten sich finanziell an diesem Bauvorhaben. Die feierliche Einweihung der Kirche fand im August 1895 mit dem damaligen Bischof Wilhelm von Hildesheim statt.

34. Der Hans-Kühnenburg-Turm, ein riesiges hölzernes Gerust, im Jahre 1896. Als dieser erste Turm baufällig wurde, errichtete der Harzklub-Zweigverein-Hannover 1913 einen aus Acker-Quarzit bestehenden Aussiehtsturm. Erstmals 1924 wurde der Turm von einer Familie Bode bewirtschaftet. Heute ist der vom Landkreis Osterode renovierte, umgebaute und mit einem großen Anbau versehene Turm ein bekanntes und beliebtes Ausflugsziel im Südharz auf dem Kamm des Ackers, Einstmals in einer Fichtendickung errichtet, deren Bäume im Laufe von Jahrzehnten die 'Burg' überragten, steht die 'Hanskühnenburg' heute in einer baumlosen Landschaft. Der ehemals dichte Wald ist inzwischen abgestorben.

35. Der Knollentunn um die Jahrhundertwende. Dieser Aussichtsturm wurde 1904 unter der Leitung von einem Herrn Densdorf aus Bad Lauterberg erbaut. Auftraggeber waren die Harzklub-Zweigvereine Göttingen und Bad Lauterberg. Der Knollentunn, der über Jahrzehnte hinweg ständig umbaut wurde, ist heute mit seiner Baude ein beliebtes Wanderziel im Südharz. Verwaltet wird er von der Stadt Herzberg,

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36. Ein begehrter Ausbildungsbetrieb war die Felnmechaniker-Werkstatt von Domeyer in der Hermannstraße. 1880 wurde der Betrieb von Wilhelm Domeyer gegründet. Er war auch Senator und stellvertretender Bürgermeister in Herzberg (der Stellvertreter von Oberstleutnant Otto). 1922 übernahm Gustav Domeyer, ebenfalls Senator in Herzberg, den Betrieb, und von 1941 bis 1976 war Robert Domeyer der Inhaber der Feinmechaniker-Werkstatt. Spezialisiert war der Betrieb auf ärztliche Instrumente. Der Sohn von Robert Domeyer, der das Unternehmen eigentlich weiterführen sollte, konnte aus gesundheitlichen Gründen den Betrieb nicht übernehmen. Er ist heute Verkaufsleiter einer großen Firma in Frankfurt. Auf dem Foto sind zu sehen: Spillner, Otto Kröning, Wilhelm Küster, Otto Wolf, Erich Fuhrmann (obere Reihe von links). Adolf Bierwirth, Heinz Jessulat, August Vaupel, Wilhelm Beushausen, Wilhelm Koch und Heinz Schünemann (zweite Reihe von links). Heinrich Schirmer, Robert Domeyer und Otto Kümmel (sitzend von links), sowie Friedel Vaupel im Vordergrund.

37. Der Büchsenmacher Fritz Götze bei seiner Arbeit in der Stönnerschen Werkstatt. Die Gewehrfabrik von Ludwig Stönner im Hause Junkerstraße 1 bestand bis zum Jahre 1925. Damit verlosch endgültig die traditionelle Gewehrherstellung in Herzberg. Dieser Industriezweig mit weltweiten Geschäftsverbindungen, wegen der hervorragenden Qualität, beschäftigte in seiner Blütezeit mehrere hundert Arbeiter, darunter viele bekannte und qualifizierte Büchsenmacher,

38. Turnlehrerin Fräulein Lowin mit Schülerinnen aus drei Mittelschulklassen im Jahre 1929/30 vor einer Sportstunde auf dem Schulhof der Nicolaischule, wo im Sommer immer der Schulsport stattfand. Auf dem Rücken von Fräulein Lowin sitzt Änne Wachenhausen (verheiratete Zietz), weiter sind zu sehen: Cilli Borczikowski, Mimi Wächter (geborene Böttcher), Henni Lange (geborene Reuper), Hilde Bindt, HildeBrakel (verheiratete Reinhold), Lisa Laube, Gretchen Täuberich, Toni Breitsohl (geborene Tabbert), Antjen Köhler (geborene Hassepaß), Edita Hogefe (geborene Zeiß) und Marlis Robin. Das sich bückende Mädchen ist leider unerkannt.

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