Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2

Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Klaus Matwijow
Gemeente
:   Herzberg am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3161-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2'

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39. Kinder in einem Hof bei Hausarbeiten im Jahre 1914/15. Ob sie tatsächlich Holzarbeiten verrichteten oder sich nur in Positur stellten, kann nicht mehr festgestellt werden. Haus- und Hofarbeiten waren aber in der Zeit und aueh später an der Tagesordnung, Freie Zeit zum Spielen gab es nur, wenn die von den Eltern aufgetragenen Arbeiten ausgeführt waren. Zu sehen sind auf dem Foto Betty Sehueht (verheiratete Heuer), Andreas Sehueht, Annohen Schucht (verheiratete Bernsdorf), Käthe Ebeling (verheiratete Zierdt) und Frieda Koch (verheiratete Hassepaß), (von links nach rechts).

40. Luftaufnahme von der ehemaligen Gemeinde Lonauerhammerhütte aus dem Jahre 1925. Am Talausgang der Sieber erstreckt sich auf dem nördlichen Flußufer heute die großzügige Herzberger Papierfabrik. Hier befand sich bis 1937 aber, am Fuß des Ausläufers des Langfastes und des Teichtalkopfes, die kleine Gemeinde Lonauerhammerhütte. Ein Hammerwerk, um das sich allmählich Arbeiterhäuser scharrten, gab der sich stetig bildenden Gemeinde ihren Namen. Durch zwei Jahrhunderte hindurch produzierte der Hammer Halbfabrikate für das Hauptwerk, die Eisenhütte in Lonau. Die Lonauerhammerhütte ist daher auch eng mit der Geschichte der Lonauer Hütte verknüpft, beide Hütten zusammen mit der Geschichte des früheren Eisenhüttenwesens im Westharz. Die Selbständigkeit dieser kleinen geschichtsträchtigen Gemeinde wurde im Oktober 1937 durch die Eingemeindung in die Stadt Herzberg beendet. Durch die stetige Vergrößerung der Herzberger Papierfabrik verschwanden die Häuser, Stalle und Scheunen. Heute gibt es nur noch Erinnerungen an die Lonauerhammerhütte. Allerdings sind unterhalb der Hüttuferstraße unter alten Obstbäumen noch Reste von Gartenzäunen zu finden.

41. Demontagearbeiten an der alten Schwertspatmühle im Siebertal bei 'Paradies', Diese Mühle verarbeitete den aus der Grube Königshof gewonnenen Rohspat. Ende der zwanziger Jahre wurde diese Glühtrommel abgebaut und zum Bahnhof transportiert. Ein gewisser Herr Scholle hatte diese käuflich erworben. Den Transport zum Bahnhof hatten die beiden Fuhrunternehmer Hermann Füllgrabe (dritter von links auf der Trommel) und Heinrich Füllgrabe (vierter von links) durchgeführt, Der Herr links am Anfang der Glühtrommel ist der alte Wirt vom 'Paradies', Puzicha.

42. Am Festzug zur 900-Jahrfeier des Welfenschlosses 1929, nahm auch diese Schornsteinfegergruppe teil. Allein fünf der abgebildeten Mädchen und Jungen stammen aus der Familie Gläßner, die zu der Zeit das Handwerk des Bezirksschomsteinfegermeisters in der dritten Generation ausübte. 150 Jahre insgesamt war dieses Amt im Besitz der Familie Gläßner. Auf dem Foto sind zu sehen: Emma Gläßner (zweite von links), dann Richard Gläßner, Helene Gläßner, Ludwig Gläßner, der das Geschäft in der vierten Generation weiter führen sollte, aber 1944 in Pommern fiel, und Robert Gläßner (ganz rechts).

43. Das Haus des Bezirksschornsteinfegers Louis Gläßner im Jahre 1924/25 in der damaligen Langen Straße (heute Fußgängerzone). Dieses Haus beherbergt heute die Filiale einer Lebensmittelkette. Links unten im Bild ist Robert Gläßner zu sehen.

44. Der Stellmacher Wilhelm Ohnesorge mit seinem Sohn auf der Fabrikstraße bei der Arbeit. Hier wird mit einem konischen Bohrer die Radnabe eines Holzfuhrwerkrades ausgebohrt, in der später eine Eisenbuchse eingelassen wurde, damit das Rad auf die Achse aufgesteckt werden konnte. Das Ausbohren der Radnabe verlangte viel Kraft, die mit Hilfe eines zweiten Marines, der den Bohrer mit einer langen Holzstange mitbewegte, in Grenzen gehalten wurde. Diese Arbeit wurde von Wilhelm Ohnesorge auf der Straße ausgeführt, da die Werkstatt einfach zu klein war.

45. Mit Beginn der Autornobil-Aera in Herzberg wurden auch gleichzeitig die nötigen Reparaturwerkstätten eingerichtet. Eine von ihnen war die von Alfred Fuchs am Markt 1, mit einem Eingang in der Reckengasse. Alfred Fuchs soll ein erstklassiger Fachmann gewesen sein, besonders auch für Motorräder verschiedenster Marken. Das Foto zeigt ihn zusammen mit Kunden und Mitarbeitern. Von links sind zu sehen: Walter Rojan, Alfred Fuchs, August Riechei, Altgeselle Jakob Breuer und Gustav Duve, Die Gebäude in der die Werkstatt untergebracht war, wurden vor einigen Jahren abgerissen.

Herzberç [Harz]

Marklpl"lz mil Rathaus

46. Der Marktplatz um die Jahrhundertwende mit der alten Kanone vor dem alten Rathaus (ehemaliges Spritzenhaus). Links im Bild das Gasthaus 'Zum Rathaus' von Carl Koch und rechts im Bild die ehemalige Brennerei, später Finanzamt und heute Rathaus.

47. Der Marktplatz dann Mitte der zwanziger Jahre. Vor dem alten Rathaus steht nun nicht mehr die Kanone, sondern eine Litfaßsäule, Links im Vordergrund das einst bekannte Hotel 'Hannover'. In dem Gebäude ist heute eine Lebensmittelfiliale untergebracht.

48. Der Kriegerverein Herzberg mit seinern Vorsitzenden August Fuchs bei einem Ausflug an der Trift 1926/27. Mit von der Partie ist die 'Kapelle Krach'. In der hinteren Reihe sind zu sehen: Willy Brakel (I.v.I.), August Bruns (4.v.1.), daneben Paul Engelke, Wilhelm Bruns (lO.v.!. mit Hut), August Fuchs mit heller Mütze, daneben Schneidermeister Wolfgang Jakob und daneben Bierverleger Schimpf. In der Reihe davor sind zu erkennen: ein gewisser Hassefort (Lv.l.), Karl Pfeiffer auf dem Schoß seines Vaters Otto Pfeiffer, daneben Wilhelm Sander mit Tochter Lotti, dann weiter August Keidel, Paul Stockhaus sen., Hedwig Stockhaus und Emmi Schrader. Vorne sitzen Willi Breitsohl, Adolf Schrader und Paul Stockhaus jun. (v.l.).

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