Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2

Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Klaus Matwijow
Gemeente
:   Herzberg am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3161-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 2'

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59. Der Musikverein 'Fidelio' Lonau vor seinem ersten öffentlichen Konzert Pfingsten 1928. Die Musiker sind: Gustav Füllgrabe, Kar! Wagner, Kar! Lange, Kar! Habersto!t (ehemaliger Bürgermeister und Geldgeber für die ersten Instrumente), August Lips, Oskar Müller, Willi Schrader, A!bert Töpperwien, Ernst Beushausen, Ernst Specht und Kar! Dittmann (v.l.), Die Kapelle hieß später Blaskapelle 'Oskar Müller', der sie auch als Dirigent viele Jahre leitete. Daraus entstand wiederum die heute bekannte 'Original Südharzer Blaskapelle Lonau', die unter der Leitung von Kar! Scholz steht,

60. Dieser romantische Wildschuppen, das Foto zeigt ihn in den zwanziger Jahren, stand auf einer Wildwiese in der Nähe des Birkentales im Kirchtal. Hier wurden große Mengen Heu gelagert, das in den angrenzenden Raufen verfüttert wurde. Der Wildschuppen wurde Mitte der sechziger Jahre von Waldarbeitern abgerissen, wobei mit der Hand behauene Balken mit der Jahreszahl1840 entdeckt wurden. Die Wild wie se ist inzwischen aufgeforstet, und die Fichten im Hintergrund haben sich zu einern Altholz entwickelt.

61. Die Köhlerei war einst eine alte Zunft im Harz, Überall in den Wäldern rauchten die Meiler. So auch um Lonau. Das Foto zeigt den alten Köhlermeister Louis Füllgrabe 1., der wie auch später sein Sohn, 'Köhlerludchen' genannt wurde. Sein Sohn Louis Il. führte später die Köhlerei in den Somrnermonaten fort. Im Winter ging er ins Holz. Noch Anfang der sechziger Jahre baute er im Mariental einen Schaumeiler für die Gäste auf. Das Ereignis wurde auch vom Fernsehen festgehalten. Das Foto zeigt Louis Füllgrabe I. um 1930.

62. Anläßlich seines 40jährigen Bestehens im Jahre 1912 feierte der Männergesangverein Sieber ein großes Sängerfest. Grund genug, daß sich der Vorstand mit den Vereinsfahnen und den zahlreichen Ehrenjungfrauen ablichten ließ. Der heute nicht mehr existierende Gesangverein wurde 1872 von Eduard ApeI gegründet. ApeI war Lehrer und später Wirt der 'Krone' bis 1892.

63. Eine typische Waldarbeiterhochzeit in Sieber im Jahre 1912. Brautpaar und Familienangehörige posieren vor der 'Krone'. Geheiratet haben Karl und Minna Bartels. Rechts im Foto steht Förster Müller (aus Lonau), und das kleine Mädchen oben an der Tür ist die Tochter vom Wirt, Gertrud Küster. Für solch eine Hochzeit mußten die Menschen früher oft jahrelang arbeiten, um sie ausrichten zu können. Das betraf nicht nur Essen und Trinken, sondern auch die Kleidung mußte neu angeschafft werden. Später diente sie als Sonntagstracht. Die Braut trug zu ihrem einfachen Kleid zur Feier des Tages einen weißen Schleier. Die Kinder im Vordergrund trugen die oft einzigen Paar Schuhe, die, aus Sparsamkeitsgründen, mit Nagelsohlen ausgestattet waren.

64. Die Waldarbeiterrotte der Försterei Königshofim Jahre 1913 mit Förster Schramrn, Der Grund zur Herstellung dieses Gruppenfotos bestand darin, daß Forstmeister Kautz silberne Hochzeit feierte und sich von jeder Försterei des Forstamtes Sieber ein Gruppenfoto wünschte. Das Foto zeigt in der oberen Reihe von links: August Holzigel, Louis Mund, August Große, Louis Michaelis, Wilhelm Holzigel (Schlachter) und Wilhelm Holzigel (Kellner). In der Reihe darunter sind zu sehen: Haumeister Kar! Grobecker, Julius Holzigel, August Apel, Gustav Stahmann, Gustav Reuper, Wilhelm Reuper und Gustav Körber. In der vorderen Reihe präsentieren sich: Wilhelm Füllgrabe, Kar! Waßmann, Karl Ließmann, August Mund, Willi Ließmann, Karl Bartels, August Reuper und Gustav Ließmann. Ganz links im Bild steht Förster Schramm.

65. Ein seltenes Foto von Sieberaner Waldarbeitem vor der Jahrhundertwende. Die Aufnahme entstand 1892 im Schmelzertal, während einer Frühstückspause. Trotz des Alters dieses Fotos können die Wa1darbeiter und Lehrjungen mit Namen genannt werden. Obere Reihe von links: Wilhelm Lips, Karl Grobecker, Karl Schmidt und Gustav Füllgrabe. Zweite Reihe: Karl Schirmer aus Scharzfeld, Karl Ebers, Wilhelm Engelke und Ludwig Füllgrabe. Dritte Reihe: Karl Engelke, Heinrich Bartz, Gustav Füllgrabe, Heinrich Henkel und Louis Holzigel. Die drei Herren im Vordergrund sind Heinrich Grobecker, August Neuse und Haumeister Wilhelm Reuper.

66. Der Waldarbeiter Karl Ebers im Jahre 1899 im Kulmketal in der Försterei Lilienberg. Im Auftrag des Försters bringt er mit einern Köhlerkarren einen typisohen Harzhirsch, einen Achtender, zu Tal. Karl Ebers war eine Art Kalfaktor und führte oft Arbeiten dieser Art aus,

67. Harte Arbeit mußten die Holzfuhrleute verrichten, gleich ob es Sommer oder Winter war. Hier, im Winter 1929/30, im Talsperrengebiet bei Osterode sind gleich drei Gespanne aus Sieber bei der Arbeit, um zwei Fichtenstämme mit einern Inhalt von zehn und acht Festmetern zu verladen. Zwei der Gespanne holten den Stamm aus der Hauung und zogen ihn zu dem bereitstehenden Wagen, der die Abfuhr übernahm. Dabei konnte jeweils nur ein Stamm abtransportiert werden. Das Foto zeigt von links: Karl Artmann jun., Sägewerksbesitzer Behrens, aus Osterode, Georg Neuse am zweiten Gespann und Karl Artmann sen. arn vorderen Gesparm. Der Haumeister in der Bildmitte und der Förster im Bild links waren nicht mehr zu ermitteln. Die beiden gewaltigen Stämme waren für eine Werft in Hamburg, für den Schiffsbau, bestimmt.

68. Der Vorstand des Verschönerungsvereins und des Harzklubs im Jahre 1904 vor dem Gasthaus 'Zur Linde' in Sieber. Zu sehen sind von links: Bäckermeister Wilhelm Engelke, Gemeindevorsteher August Füllgrabe, Lehrer Wilhelm Poock, Wilhelm Mahn, Hegemeister Paul Andrae, der viel dazu beigetragen hat, daß Sieber ein Kurort wurde, Konsumsvertreter Karl Füllgrabe und Schustermeister Töpperwien. Am Fenster die damalige Wirtin der Linde, Frau Friedrich.

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