Herzogenaurach in alten Ansichten

Herzogenaurach in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Fröba
Gemeente
:   Herzogenaurach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5867-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzogenaurach in alten Ansichten'

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39. Innenansichtder Pfarrkirche. Den barocken Hochaltar schuf Bernhard Häusler um 1700. Der linke Seitenaltar ist von 1760-1770, der rechte Seitenaltar (Kopie von 1933) mit Sebastiansfigur ist ein Werk von Georg Josef MutscheIIe aus dem Jahr 1780.

Marienkapelle mit Karner

40. Nordöstlich der Pfarrkirche steht die Marienkapelle. deren Entstehungszeit bis in das 12. Jahrhundert zurückreicht. Das Untergeschoß der Kapelle, das Beinhaus, hat man 1665 ebenfalls zur Kapelle umgestaltet. Sehenswért ist das Rokoko-Altärchen mit vorzüglicher Pieta, eine Nürnberger Arbeit um 1520. 'Die Kapelle zum Heiligen Grab, jetzt Marienkapelle genannt, nur wenige Schritte von der Pfarrkirche entfernt, ist unstreitig sehr alt; unter ihr ist eine unterirdische Kapelle angelegt. wie man sie nur in den Zeiten vor dem 13. Jahrhundert anlegte. Die Gruft ist geweiht zur Ehre der Jungfrau Maria, wie eine Urkunde von 1448 besagt' (Chronik von Stadtschreiber Johann Schürr).

41. Die Hintere Gasse mit Lehensturm (links). Schmale, oft verwinkelte Gassen verleihen der historischen Innenstadt einen Hauch von stiller Romantik. Bedauerlicherweise hat man das alte Kopfsteinpflaster entfernt und die Straße mit einer geschmacklosen Asphaltdecke versehen. Der Lehensturm diente im Mittelalter als Verteidigungsturm der ehemaligen Kirchenfestung.

42. Ehemaliges Seelhaus am Kirchcnplatz. Das imposante Fachwerkhaus gehört mit zu den ältesten Gebäuden in der Stadt. In ihm wurden ehedem Arme (Arme Seelen'), Bettler, Kranke oder Obdachlose autgenommen. Das Haus mit seinem Halbwalmdach stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde von einem Bürger der Stadt zur Rettung seiner Seele (älteste Erwähnung 1488) gestiftet.

43. Etwas erhöht auf einer Terrasse. dem Himmelnäher als der Stadt, ragt das spitze Turmdach der katholischen Pfarrkirche Sankt Maria-Magdalena majestätisch über die Hausdächer empor.

44. Das Schloß diente ehemals als Bamberger Amtshaus und wurde 1712 von dem als 'Bauwurrnb' bekannten Fürstbischof Lothar Franz von Schonbom durch Jesuitenpater Nikolaus Loysen völlig umgebaut.

45. Der Heilige Nepomuk am Steinweg. Johannes von Nepomuk (geboren um 1350, gestorben 1393) war Generalvikar in Prag. Von König Wenzel gefangengenommen, gemartert und in die Moldau gestürzt, wurde er durch sein Denkmal auf der Prager Karlsbrücke zum bekarmten Brückenheiligen. Die Nepomukfigur stammt aus dem 18. Jahrhundert.

46. Hauptstraße rnit Türrnersturm. Als dieses Bild 1900 entstand. war Herzogenaurach noch ein verträumtes Landstädtchen mit knapp 4 000 Einwohnern, dessen Bürger meist Bauern und Gewerbetreibende (Tuchweber und Schuster) waren. Den Frernden ist Herzogenaurach heute als 'Sportschuhstadt' bzw. als 'Stadt der schönen Fachwerkhäuser und alten Türrne ' ein Begriff.

47. Nochmals die Hauptstraße im Jahre 1930 mit Bliek auf den Türmersturm. Links sieht man vor der Gaststätte 'Krone' einen der früheren Brunnen, wie sie vor dem Bau der Wasserleitung bis 1934 bestanden haben. Als es in der Stadt noch keine Kanalisation gab, floß das Abwasser wegen des fehlenden Gefälles oft nicht ab, es begann zu stinken oder gefror im Winter zu Glatteis.

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48. Hauptstraße mit Türmersturm von 1409. Neben dem Turrn stand das Stadttor, versehen mit einer Zugbrücke, als westlicher Abschluß der inneren Stadtbefestiguug. 1m Hintergrund die Gastwirtschaft 'Zum Ansbacher Tor'. Die Autos wären heute als 'Oldtimer' ein begehrtes Liebhaberobjekt.

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