Herzogenaurach in alten Ansichten

Herzogenaurach in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Fröba
Gemeente
:   Herzogenaurach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5867-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzogenaurach in alten Ansichten'

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69. Ehemalige Schule in Niederndorf (jetzt Sparkassenzweigstelle ). Bereits 1859 legte die Regierung den Bau einer Schule den Niederndorfern nahe, aber erst am 2. November 1923 konnte der Schulunterricht aufgenommen werden. 1959-1962 mußte ein neues Volksschulgebäude errichtet werden, das auch die Schüler von Haundorf und Hammerbach aufnahm.1964 wurde die alte Schule am Kirchenplatz für die Gemeindeverwaltung und Zweigstelle der Sparkasse Erlangen urngebaut.

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70. Das Gründungsjahr von Haundorf läßt sich heute nicht mehr einwandfrei feststellen. Mit Sicherheit kann angenommen werden, daß der Ort aus einer kleinen Weilersiedlung hervorgegangen ist. Urkundlich wird Haundorf erst 1334 erwähnt und zwar als 'Hawedorff", später auch als 'Hawndorff' und 'Hawendorff". 1414 sitzen elf Bauern in Hawedorff auf Gütern der Schürstab von Nürnberg. 1516 gehört ein Gut dem bambergischen Amt Herzogenaurach, alle anderen sind nürnbergisch, Die Gemeinde blieb vom Dreißigjährigen Krieg zwar unmittelbar verschont, hatte aber durch Einquartierung und Truppendurchzüge viel mitzumachen. Im November 1631 waren schwedische Truppen hier. Ein Jahr später rückte bereits wieder ein markgräfliches Regiment in Haundorf ein. Die schlimmste und folgenschwerste Zeit brachte die Wende des 18. Jahrhunderts und der Anfang des 19. Jahrhunderts durch den napoleonischen Krieg. Die Franzosen kamen am 9. August 1796 nach Haundorfund Beutelsdorf. Beide Orte wurden mit plündernden Truppen belegt und verursachten der Kommune große Leistungskosten. Aus den Haundorfer Gemeinderechnungen geht hervor, daß der Ort geplündert und um 160 Thaler erpreßt wurde. Die Gemeinde verfügte im Jahre 1897 im Gerneindehaus über eine Krankenstube, die kranke und pflegebedürftige Einwohner aufnahm, jedoch muß dieses 'Mini-Krankenhaus' in einem schlechten Zustand gewesen sein, denn nach einem Gemeindebeschluß vom 20. August 1897 'ist das Bett in einem ordentlichen Zustand zu bringen'. Die Eingemeindung von Haundorf in die Stadt Herzogenaurach erfolgte am 1. Januar 1974.

71. Bereits im Jahre 1921 wurde die Errichtung einer Kirche für die Ortschaft Haundorf geplant. Leider fehlten in der damaligen schlechten Zeit die Geldmittel hierfür. Am zweiten Osterfeicrtag, dem 13. April 1936, konnte dann endlich der Grundstein für ein eigenes Gotteshaus gelegt werden, das nach Plänen von Architekt August Meier aus Erlangen errichtet wurde und 22 000 Reichsmark kostete. Das Innere der Kirche birgt einige interessante Figuren verschiedener Herkunft, so einen Schmerzensmann aus Hesselberg in überarbeitetem Barock, eine barocke Muttergottes mit Kind im Strahlenkranz aus der Feldkapelle am Ortsausgang nach Herzogenaurach, sowie einen barocken Sebastian. Die Orgel von 1887 wurde 1957 von der Pfarrkirche Kirchenbirkig übernommen, die Glocken im Jahre 1950 angeschaft.

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72. Die Feldkapelle in Haundorf an der Straßengabelung nach Niederndorf und Herzogenaurach soll um 1848 von Haundorfer Bürgern erbaut worden sein. Von einer Spenderin, die namentlich nicht genannt sein wollte, wurde die Kapelle völlig renoviert und macht heute einen sehr guten Eindruck.

73. Brauereiarbeiter vor dem Faßlager der ehemaligen Hubmann-Bräu am SteinweglHintere Gasse. Bier gehörte im 18.119. Jahrhundert bei den unteren Volksschichten zum Grundnahrungsmittel (Tlüssigcs Brat'). das man bedenkenlos auch Säuglingen verabreichte. 1983 lag der Pro-Kopt- Verbranch an Bier in Bayern bei irnmerhin 225 Litern!

74. Nur einen Katzensprung von Herzogenaurach entfernt liegt Münchaurach, mit seinem ehemaligen, 1528 säkularisierten Benediktinerkloster. Erhalten blieb nur die Kirche (Peter und Paul) aus dem ersten Drittel des 12. Jahrhunderts. Die dreischiffige Basilika ist seit der Retormation Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche.

75. Innenansicht der Münchauracher Klosterkirche. Das Langhaus ist durch die reine romanische Prägung ausgezeichnet, ein Paradigma der Hochstufe des Stiles, einfach, streng in Flächen und Gliedern. Das Mittelschiff reiht sieben Arkaden. deren Rundbogen auf Monolithsäulen (grauer Sandstein) ruhen. Der Chor ist spätgotisch und wurde Anfang des 15. Jahrhunderts neu aufgeführt. Die Ausstattung ist neugotisch. Interessant ist die Kreuzigungsgruppe aus dem 16.117. Jahrhundert.

76. Links: Pater Cyprian Fröhlich (geboren 1853, gestorben 1931). Begründer des Seraphischen Liebeswerkes und des Liebfrauenhauses. Seit 1907 Ehrenbürger der Stadt Herzogenaurach. Rechts: Georg Schaeffler, Industrieller. Die Firma Schaeffler, ursprünglich im oberschlesischen Katscher beheimatet, ließ sich 1946 mit zwanzig Mitarbeitern in Herzogenaurach nieder. Neben der im Jahre 1953 aufgenommenen 'Ieppichhcrstellung werden unter dem Namen 'Ina' Wälzlager produziert. Das Unternehmen beschäftigt allein in Herzogenaurach etwa 5 000 Arbeitnehrner,

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