Hildesheim in alten Ansichten Band 2

Hildesheim in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Schlotter
Gemeente
:   Hildesheim
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5139-9
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hildesheim in alten Ansichten Band 2'

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<3russ aus Knaup's Etablissement} öi1desheim - Festsäle, theater, Konzertgarten

99. Neben dem Theater war 'Knaup's Etablissement', das man später 'Theatergarren' nannte. Mit einem großen Restaurant, mehreren Sälen und einen großen Kaffee- und Biergatten mit Musikpavillon war es in der Bürgerschaft sehr beliebt. Hier im sogenannten 'Logensaal' iehrte der Tanzlehrer Bertuch der Hildesheimer Jugend nach richtigern Takt Rheinländer und Walzer tanzcn,

Hildesheim Zingel, Reichsbank

100. Dem wirtschaftlichen Aufschwung Hildesheims trug man Rechnung durch Umwandlung der Reichsbanknebenstelle zu einer Reichsbankstelle, die durch einen Neubau auf der Zingel sich ab September 1900 präsentiert. Das Gebäude im Stil der Zeit mit Kaiserkrone über den Eingang hatte etwa 250 000 Mark gekostet,

101. Auf dem Grundstück Zingel Nr. 37 wurde im Mai 1902 das 'Evangelische Vereinshaus' durch Rechtsanwalt Matthaei als Hospiz eröffnet. Es war ausgestattet mit Restaurant und in den oberen Stockwerken mit Fremdenzimmern. Ein großer Saal, der linksseitig separat zugängig war, bot für 600 Personen Platz. Alles ist seit 1945 Vergangenheit.

SflangelÎscn.es VereinanaU8 in Jeiláesneim, Jnbaberin: Frau A. Brandt;

102. Ein kleiner Winkel mit kleinen Häusern hieß 'Sack', die frühere Bezeichnung war 'Marineröder Sack' nach dem dortliegenden Abtshaus des Klosters Marienrode. Die Häuser in Fachwerk hatten ein Obergeschoß, wie hier das Haus Nr. 6. Ruhig ließ sich hier wohnen und man war schnell in den Geschäftsstraßen der Stadt.

103. Dieses Haus mit seinen wunderschönen geschnitzten Brüstungsfeldern aus der Zeit der Renaissance war in der Alpetristraße und gehörte einst dem Schlachtermeister Bant je. Ende des 19. Jahrhunderts fiel es der Spitzhacke zum Opfer und darauf entstand der Neubau der 'Blankenburg' . Viele Hildesheirner betrachteten damals diesen Abriß als Barbarei und Kulturschande, hörte man noch Jahrzehnten erzählen.

104. Man bestaunte in der Regel das Haus mit steilem Giebel mit seinen vier Böden über den Geschossen, das noch der Spätgotik zuzurechnen ist und um 1520 erbaut wurde. Das Haus Marktstraße 24 hatte nach der Osterstraßen-Seite ein ganz besouders Kleinod aus der Renaissance, den 'Hexenerker' von vor 1587. Die allegorische Darstellungen im Giebelfeld und Brüstungsfeldern wurden gedeutet: 'Nicht so sehr wüten die SikuIer, wie die Leidenschaft furchtbar ist im Kampfe mit den guten Willen der Menschen.'

105. Der Spätgotik gehört auch das Haus Marktstraße Ne. 13 mit seinen vier Geschossen und den vier Dachböden. Das Erdgeschoß wurde um 1895 mit Läden ausgebaut. Die Setzbalken sind mit einfachen Rautenmuster verziert und die Knaggen haben schachbrettartige Schuppen. Zuletzt war hier ein Molkereiproduktengeschäft von Frau Weißbach.

106. Rathausstraße 18 ist ein Teil des Verlagshauses Gerstenberg. das heute noch die im 286. Jahrgang erscheinende Hildesheimer Allgemeine Zeitung herausgibt. Das Haus gehörte einst dem Bürgerrneister Ludeleve von Harlessem (t 1435), dessen Nachkomme Eggert von Harlessem das erste und zweite Obergeschoß 1548 erneuern ließ. Das erste Obergeschoß zeigt im Setzbalken das Wappen des Bauherrn und seiner Ehefrau Margarete Rennemann und das zweite diejenigen der von Harlessern, Raven aus Einbeck , Winkelmann und Hagen.

107. Wir sind nun wieder zurück auf den Ausgangspunkt unseres Spazierganges angelangt. Einen Bliek auf die einmalige eindrucksvolle Gestaltung des Marktplatzes. Zauberhaft!

108. Ermüdet von unser Gang durch Straßen, Besichtigung von Kirchen, Museen und Kunstschätzen kehren wir in den Ratskeller ein. Wir sitzen zwischen den Weinfässern und haben vor uns einen Schoppen herrlichen Rheinwein, den uns der Ratskellerwirt Roeder kredenzte. Wir heben unser Glas und trinken auf das Wohl dieset schönen Stadt Hildesheim.

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