Hildesheim in alten Ansichten Band 2

Hildesheim in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Schlotter
Gemeente
:   Hildesheim
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5139-9
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hildesheim in alten Ansichten Band 2'

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69. Das war die Städtische Handelsschule in der Wollenweberstraße Nr. 66. Dieses groBe Haus mit zwei Obergeschossen und den langen Pensterreihen harte gegen Ende des 18. Jahrhunderts der Fürstbischöfliche Landrentmeister Blum erbaut und ging später in den Besitz der Familie Temme,

70. Eine großartige Treppenanlage mit einem klassizistischen Gelander führte von der Diele in die Obergeschosse, Eine bemerkenswerte Hildesheimer Handwerksarbeit.

71. Hier im Haus Wollenweberstraße Nr. 61- 'RenataHaus' - wird eine alte Hildesheimer Sage lebendig. Julius Wolff verlegt die Handlung seines Epos 'Renata', der kunsthandwerklieh begabten Goldschmiedtochter, in dieses Haus das seither den Namen trägt. Die Ständerbalken, die Setzschwelle und die Brüstungsfelder mit Darstellung der Tugenden wurden urn 1622 erbaut. Von 1848 bis zur Zerstörung 1945 war in dem Haus die Orgelbauwerkstatt der Orgelbauerfamilie Schaper und Meister Ernst. Palandt.

72. Ganz Hildesheirn war immer 'auf den Beinen', wenn an einem Montag des Juni oder auch Juli eines jeden Jahres der Schützenumzug mit der Schützengesellschaft von 1367, den HandwerkerInnungen und den Gesellenbrüderschaften war. Das war ein Fest, denn in Werkstätten, Fabriken, Läden und Büros ruhte die Arbeit. Dicht standen die Menschen am Straßenrand, begrüßten den Zug mit Jubel und Blumen. Böllerschüsse aus den Schützenkanonen eröffneten das Schützfest , das zum 'Volksfest' auf der Schützenwiese wurde.

73. Durch die Neue Straße biegen wir in den Vorderen Brühl ein. Unser Ziel war das Haus NT. 8. Eingekeilt zwischen zwei Fachwerkhäusern führte eine Treppe zu einem Vorgarten mit Baumbewuchs und dem dahinterliegenden Lokal des Arbeiterbildungsvereins. Das Haus, im 17. Jahrhundert erbaut, war einst im Besitz des Stadtsydiken August Helmer (1842-1883). Der besagte kleine Biergarten hatte uns zu einer kurzen Ruhepause mit einem Trunk veranlaßt,

74. Zurückliegend vom Brühl an der Neuen Straße ist die ehemalige Kirche St. Pauli, deren evangelischlutherischen Kirchengemeinde 1808 aufgehoben wurde. Das Gebäude wurde durch Umbauten zum Gesellschaftshaus 'Union', später umbenannt in 'Stadthalle' . Große Konzerte, Versammlungen und Vcrgnügungen mit Tanz fanden hier statt. Im Ostchor war eine beliebte Gaststätte, deren Bewirtschaftung Rudolf Balliel, späterer Wirt des 'Gildenhauses' .hatre.

75. In Verlängerung des Brühls kommen wir zum Godehardiplatz. Das Haus Nr. 1 an der Ecke des 'Gelben Sterns' war das Pfarrhaus der Godehardigemeinde, das im Bombenhagel1945 vernichtet wurde. Es war ein dreigeschossiges Haus mit Erkervorbau auf einen Steinsockel. Die Brüstungsfelder der Obergeschosse hatten hervorragende Schnitzereien. Die Jahreszahl1619, die Hansmarken im Wappen schild und die Inschrift gaben die Eheleute Diderieh Böningk und Catrine Beseke als Erbauer an.

Hildesheim. NIckdenkmal.

76. Im Garten des jetzigen Pfarrhauses St. Godehard (Lappenberg 12), der vom Godehardiplatz zugänglich ist, steht auf einem Postament die Büste des Dommusikdirektors Winand Nick. Er war von 1856 bis zu seinem Tod am 18. Dezember 1910 Dommusikdirektor und hat das Musikleben der Stadt Hildesheim stark beeinflußt.

77. Von der Grundsteinlegung 1136 bis zur Vollendung hat der Bau der Kirche St. Godehard rund 36 Jahre gedauert. Als eine dreischiffige Hallenkirche mit flacher Decke und im niedersächsischen Stützenwecksel sowie der östlichen Vierung ist sie ein herrliches Beispiel romanischer Baukunst. Bis 1803 Klosterkirche und dann Gotteshaus für die Godehardigerneinde bis zur Schließung, wurde sie ab 1812 als Magazin für alle möglichen Zwecke genutzt. Seit 1863 nach vielen Restaurierungsarbeiten erneut, überstand sie die Luftbombardements 1945 einigerrnaßen glimpflich, so daß nach Wiederherstellung der nördliche Außenwand und Ziegeldeckung am Weilmachtstag 1945 wieder der erste Gottesdienst gehalten werden konnte.

78. Ein interessantes Detail aus dieser Kirche ist das Kapitell einer Säule. Im oberen Teil ein Rankenmuster und darunter an den Ecken die vier Evangelisten und an jeder Seite sind Szenen aus dem Leben Christi dargestellt. Die Vielfältigkeit der Gestaltung der einzelnen Kapitelle sind sehenswert.

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