Hildesheim in alten Ansichten Band 2

Hildesheim in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Schlotter
Gemeente
:   Hildesheim
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5139-9
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hildesheim in alten Ansichten Band 2'

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79. Das Abtshaus des enemaligen Godehardiklosters auf den Klosterhof zeigt ein reich geschmücktes Stemportal. Die Gewände haben ein Fruchtgehänge und der Architrav ist rnit Engelköpfen, Mutter Maria mit dem Jesusknaben, den Bischöfen Godehard und Bernhard 1. und der Jahreszahl1677 gestaltet.

80. An der sogenannten MühJenabfahrt am Godehardiplatz liegt das Hospital 'Fünf Wunden'. Über einen steinernen Unterbau ist ein einfaches maßgerechtes Fachwerkobergeschoß. Das Eingangsportal hat als Bekrönung das Abtswappen rnit dem Chronistichon das die Jahreszahl 1770 ergibt. Begründet wurde das Hospita! um 1600.

81. Von Langenlinienwall führt uns der Spaziergang zur 'Kleinen Venedig'. Die steinerne Brücke mit den Pflaster ist mit dem Haus der Aachenpilgerer ein idyllischer Winkel, aber leider Vergangenheit.

82. Wir lenken unsere Schritte über die Brücke an der Johannesstraße und betreten den alten Johannis-Friedhof. Unter den Bäumen liegen die Gräber in einer feierlichen Stille abseits vorn Getriebe. Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt. verraten uns die alten Grabsteine die Namen der Begrabenen, aber wir kennen sie nicht mehr. Ein Ort des Friedens.

Hildesheim

Gross - Venedig

83. Auf der anderen Seite jenseits der Innerste ist die 'Große Venedig'. Große Gärten mit hohen Hecken und großen Baumbestand gehörten Hildesheimer Bürgern, die hier von der täglichen Arbeit Ruhe und Erholung suchten, Da senlossen sich an die Gärtnerei Dannenbaum und die Orchideenzucht Hennis.

Bergst1'aue.

84. Vorbei am sogenannten Eisteich an der Alfelderstraße (heute zugeschüttet) durch die Benrioburg biegen wir rechts in die Königsstraße ein und gelangen zum 'Güldenen Löwen', Hier beginnt die Bergstraße, die mit alten Fachwerkhäusern, unter die sich Backsteinbauten mischen, bebaut ist. Auf der linken Seite die Bäckerei Wehmeyer, eine der letzten Bäckereien die Gersterkuchen - ein Fladenbrot - eine Hildesheimer Spezialität, backte.

85. Stufe für Stufe steigen wir die 'Große Steuer' zur Stiftskirche St. Mauritius hinauf. Es ist die Pfarrkirche der katholischen Bürger des Stadtteils Moritzberg. Ein Bliek in das Innere der Kirche sei uns gestattet. Eine dreischiffige Säulenbasilika, 1068 geweiht , ist in seinen Grundelementen romanisch, jedoch in den Jahren 1745-1747 stark barockisiert. Den Hochaltar wurde von dem Bildhauer Daniel Bartels geschaffen und von seinern Sohn Ernst Dietrich im Jahre 1735 vollender.

86. Durch eine Seitentür der Kirche gelangen wir in den Kreuzgang, der von vier Seiten den Innenhof umschließt. An den Wänden sind Grabplatten der Stiftsherren angebracht, stammend aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Im Stil recht unterschiedlich, aber doch interessant, Inschriften und Wappen zu studieren. Es ist ein wunderschönes Fleckchen Erde,

Kirchenstraf>e

Moritzberg

87. Der Abgang von St. Mauritius mit dem holperigen Straßenpflaster - im Volksmund 'Katzenköpfe' genannt - ist der Stiftskirchenweg mit seinen eigenartig verschachtelten Häusern und dem Grün der Bäume,

88. Das Moritzberger Rathaus. Am 1. April 1911 wurde der Bergflecken nach Hildesheim eingemeindet. Nur widerwillig harten die Moritzberger der Eingemeindung entgegen gesehen und sich lange Jahre dagegen gestemmt. Noch kurz vor diesem Anschluß bauten sie ihr Rarhaus, das nach der Vereinigung einige Verwaltungsstellen beherbergte.

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